Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon fleisspelz » Mi 03 Mai, 2017 16:17

Wenn man das Abgebrochene sauber entfernt, geht das noch eine Zeit lang :floet:
..........................
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Robert » Mi 03 Mai, 2017 16:32

fleisspelz hat geschrieben:Wenn man das Abgebrochene sauber entfernt, geht das noch eine Zeit lang :floet:


Du meinschd, imma no bessa ois die "Beschleinigungsdrum" von Deiner Starrrahmen-H :smt005
Das einzige unlösbare technische Problem sitzt im Sattel
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Rei97 » Mi 03 Mai, 2017 17:37

hiha hat geschrieben:
Rei97 hat geschrieben:... aber wer lässt es mit Wohnwagen bergab schon so knallen...

Als ich weiland mit dem Radl das Stilfserjoch in Angriff nahm, kam mir an einer der ersten Kehren ein holländischer Volvo mit Klappzeltanhänger entgegen, wo die hellglühenden Scheiben durch die Alufelgen prima rausleuchteten. Der Vollkaaskopp hatte bei der Beragbfahrt den Motor abgeschaltet :ugly:

Hans

Also:
Das hat er bis zu dem Zeitpunkt , wo Du ihn trafst, nur deshalb machen können, weil der Klappi ziemlich sicher mit unter 700kg ungebremst war, sonst hätte er ein Maifeuer hinterher gezogen. :grr:
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon lallemang » Mi 03 Mai, 2017 18:08

Was mal wieder zeigt, da§ Bremsen höllisch gefährlich sind :opa:
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Myke » Mi 03 Mai, 2017 22:06

myr yst höchstpersönlich bei nem vw santana, nach rossteyscherey (wegfeilen der grate an der scheibe) doch endlich die scheibe gebrochen. war nicht lustig. aber das pickerl hatte ich, auge mal pi. der bruch war kreisrund und an der dünnsten stelle; ich hätte ihr nochn paar k km gegeben, aber die physik war dagegen. :gruebel:

naive anfrage: sind ölverseuchte trommelbremsbeläge auch unrettbar ?
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Nanno » Do 04 Mai, 2017 06:13

Myke hat geschrieben:naive anfrage: sind ölverseuchte trommelbremsbeläge auch unrettbar ?


Ist immer die Frage was'd damit tun willst... als Spindelbremse an einer Drehbank hätte ich wenig Bauchweh, anderweitig... Die Frage ist auch wie ölverseucht: Drei Spritzer quer drüber, nicht toll, aber kann man anschleifen (wenn mans gleich bemerkt), ist der Belage so richtig vollgesogen, nein.
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Richy » Do 04 Mai, 2017 06:16

Myke hat geschrieben:naive anfrage: sind ölverseuchte trommelbremsbeläge auch unrettbar ?


Naive Antwort: ja.
Zumindest meine mal verölte und sehr gründlich gereinigte (u.A. mit viel Hitze) Kupplungsscheibe neigt auch nach Jahren nach längerer Standzeit zum derben rutschen. Das gibt sich dann nach ein paar Kilometern wieder.
Ich täte das an einer Bremse nicht haben wollen. :-D
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Myke » Do 04 Mai, 2017 06:25

danke für die raschen antworten. hab grad neue bestellt. 13 € pro paar hat mich nicht wirklich gschreckt. :grin:
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Arne » Do 04 Mai, 2017 06:53

Myke hat geschrieben:naive anfrage: sind ölverseuchte trommelbremsbeläge auch unrettbar ?


das kommt drauf an wo du dich befindest und was du bremst, bei Belägen die nach kürzester Zeit wieder verölen und eh nur als Wegrollsicherung funktionieren hab ich Beläge schon entölt Bremsenreiniger&Hitze, wenn das Dingens bremsen soll eher nicht.
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Wauschi » Do 04 Mai, 2017 08:49

Ich habe diese "blöden" Thread nicht ohne Grund begonnen.

Komme gerade von der technischen Überprüfung -> DURCHGEFALLEN

Diskussion:
Die Scheiben haben ja Rillen!! Das geht nicht...
Warum? Gehen die Bremsen dadurch schlechter?
-> keine Antwort.

Die Mindeststärke ist auch unterschritten!!

Warum? Wieviel ist konkret die Mindeststärke?
-> keine Antwort.

Die Scheiben sind auf Metall gelaufen!!
Nein, und wenn, gehen sie dann schlechter?
- keine Antwort.

Bei Scheiben in so schlechten Zustand übernimmt der Hersteller keine Gewährleistung mehr - daher keine Betriebserlaubnis!


Ich bin die Diskussion leid und kaufe neue Scheiben....

*traurig*
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon motorang » Do 04 Mai, 2017 11:41

Sers,
der Prüfer muss ja einen Prüfkatalog abarbeiten.
Den kannst Du Dir übrigens anschauen.
Von hier aus sind jeweils die Detaillisten verlinkt:
https://www.wko.at/branchen/gewerbe-han ... etail.html
Da sind bei jeder Prüfposition auch die möglichen Mängelklassen aufgeführt - NUR die können in der Software auch verwendet werden.

Für Bremsen:
Bremsscheibe trägt auf weniger als 90% der Reibfläche > SM
Verschleiß, Riefenbildung, Risse > LM, SM, GV

LM = leichter Mangel
SM = schwerer Mangel
GV = Gefahr im Verzug

Der Prüfer hätte also je nach Beurteilung Dir auch ein Pickerl geben können mit einem leichten Mangel ...

Leider haftet in Österreich der prüfer persönlich für sein Gutachten, ergo liegt es in seinem Ermessen wie er das beurteilt.
Im Endeffekt sind ein paar Fehlversuche üblich, bis man auf einen sogenannten "vernünftigen Prüfer" mit entsprechendem Sachverstand trifft, den man sich dann warmhalten sollte.

Vernünftige Prüfer monieren nicht bei einem 30 Jahre alten 6V-Motorrad einen fehlenden rechten Seitenspiegel oder zu schwaches Licht - weil sie es besser wissen.

Ich PN Dir mal einen von den Guten ...

Gryße!
Andreas, der motorang
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon Wauschi » Do 04 Mai, 2017 11:59

Danke für den Katalog!
Sehr aufschlussreich, lässt viel Spielraum....
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Re: Bremsbelag-Fläche vs. Bremswirkung

Beitragvon K-Mehl-Treiber » Di 09 Mai, 2017 16:40

Mein Cousin werkelt leider nicht mehr. Bei Ihm hab ich immer meine Pickerln gemacht.
Sein Credo war: Zum Zeitpunkt der Überprüfung......
Natürlich mit Hirn angewandt :!:

Mit ne hinnigen Lenkkopflager hat er auch mal gemeint ich solle das schnell reparieren. Pickerl drauf passt. Ich habs aber natürlich gleich gemacht. Er hats auch nochmal kontrolliert nach ner Woche oder so.

Also es geht schon auch anders.

LG
Markus
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