Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer aus

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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon kahlgryndiger » Sa 16 Dez, 2017 11:40

Myke hat geschrieben:aber abwarten, wie sich der meeresspiegel entwickelt ... :roll:

Es werden neue Inseln entstehen.
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon ETZChris » Sa 16 Dez, 2017 12:00

Was sagen eigentlich eure Kinder zu "mir is Wurscht" ?
Ist schon schlimm genug, dass die Politik nach dem Motto wurschtelt...
Gruß
Christian

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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon kahlgryndiger » Sa 16 Dez, 2017 12:01

Meinst Du mich?
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon ETZChris » Sa 16 Dez, 2017 12:02

wer sich grad angesprochen fühlt, weil ihm das alles Wurscht ist, was da ggfs. kommt.
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon kahlgryndiger » Sa 16 Dez, 2017 12:38

Achso 8)
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon Myke » Sa 16 Dez, 2017 14:18

@ chris et alii

ich erläutere das "wurscht" gerne in meiner kleinen welt. ;-)
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon Dreckbratze » Sa 16 Dez, 2017 14:39

mir ist so einiges überhaupt nicht wurscht, aber mit zunehmendem alter schleicht sich da immer mal öfter ein moment der resignation ein und ich denke "leckt mich am arsch, meine paar jahre krieg ich noch rum". speziell wenn ich die ignoranz und unglaubliche dummheit einiger mitmenschen anschaue. dazu zähle ich nicht nur solche hochgefährlichen vollarschlöcher an den hebeln der macht.
kinder haben wir keine, spielt hier aber nicht wirklich eine rolle.
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon Lederclaus » Sa 16 Dez, 2017 17:02

ETZChris hat geschrieben:Was sagen eigentlich eure Kinder zu "mir is Wurscht" ?
Ist schon schlimm genug, dass die Politik nach dem Motto wurschtelt...


Das kann ich dir schon sagen: Mein Kind ist hauptsächlich mit seinem Smartfon beschäftigt. Dem ist eigentlich alles Wurscht. (finde ich nicht gut, aber ich hab auf ihn im zarten Alter von 29 Jahren recht wenig Einfluß)

Ich hab seit meiner Jugend versucht, mich umweltfreundlich zu verhalten. In ziemlich jeder Hinsicht. Man versucht dann, das zu tun, was einem die Strategen vorschlagen (nicht vor leben, weil das geht mit einer Großlimousine und einem dicken Meilenkonto bei der Fluggesellschaft nicht so richtig glaubwürdig)." Fahrt Diesel" bekommen wir seit fast 30 Jahren gesagt. "Ist umweltfreundlicher weil sparsam im Verbauch". Stimmt. Ich fahr Diesel, werde aber seit zwei Jahrzehnten durch immer höhere Kraftfahrzeugsteuer, Fahrverbote in Innenstädten usw bestraft.
"Verbaucht weniger Wasser! Wasser ist ein kostbarer Rohstoff". Klar. Wir verbauchen weniger Wasser. Durchflußminderer in jedem Hahn, Mengenbegrenzung im Spülkasten, Hirn immer eingeschaltet beim Öffnen des Hahns, ich passe gründlich auf meine Gefahrstoffe auf usw. Was passiert? In Hamburg ist der Wasserpreis innerhalb der letzten 15 Jahre um 150% gestiegen. Warum? Wir brauchen zuwenig Wasser. :ugly: Dadurch wird der Verdienst der Investoren kleiner und das Wasser teurer.

Ich hätte da jetzt noch Gründe, ca 15 Din A 4 Seiten zu füllen. Ich sags eben nur: Ich mach mein Ding. So gut wie ich kann. Und der Rest ist mir Wurscht. Weil allen anderen isses auch Wurscht, was mit mir ist.
Mir tun die Viecher leid, die aus gewissenlosen Aufzuchten kommen, sowas kauf ich nicht bewußt (außer ich werd wieder mal beschissen), ich brauch im Winter keine Erdbeeren und anderes Zeug, das um die halbe Welt geflogen werden muß, ich fahre alte Fahrzeuge, weil das in meinen Augen nachhaltig ist. In meinen Augen verhalte ich mich generell gesehen verantwortungsbewußt in Hinblick auf meine Mitmenschen und meine Umwelt. Innerhalb meiner Möglichkeiten.

Das heißt aber nicht, daß ich immer noch bereit bin, auf jede Sau zu springen, die durchs Dorf getrieben wird und jeden durch Lobbyisten eingeforderten Mist mitzumachen, den uns unsere lieben Regierungspersonen (man beachte den korrekten Gendersprech) aufzwingen. Vom nicht durchgesetzten Meisterzwang für Gewerke nach Handwerksordnung A über meine immer geringer werdende Rente, vom Verfall meines Sparguthabens über die sich selbst erhöhenden Diäten des Regierungspersonals... (ja, alles etwas populistisch aufgezählt, aber damit bin ich ja in diesem Land nicht völlig alleine). Alles was man anfängt wird sanktioniert, es werden einem alle möglichen Knüppel zwischen die Beine geworfen, alles total reglementiert und bürokratisiert. Nur einige in unserem Land sind viel gleicher als die anderen. Bei denen spielt nichts eine Rolle. Deshalb kümmere ich mich restlichen Jahre meiner Existenz um meine eigenen Schäfchen.
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon kahlgryndiger » Sa 16 Dez, 2017 17:03

Jo.
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon Dreckbratze » Sa 16 Dez, 2017 17:48

gut gesagt, claus!
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon Richy » Sa 16 Dez, 2017 19:35

Eigentlich finde ich es unheimlich traurig, eine solche Resignation immer wieder zu hören.
Dennoch kann ich sie voll verstehen, selbst in meinem noch recht jungen alter.

Um noch nochmal kurz on-topic zu werden: Dominik, fahr die Emme ruhig, Ersatzteil-Sorgen wird es zwar ab und zu geben, aber nicht in wirklich relevantem Maße. Zumal sich Güsi und Co. Mühe geben, Ersatzteile auch in guter Qualität nachzufertigen.
Außerdem gibt der Gebrauchtmarkt noch sehr viel her.
Anders sieht es da schon bei der /0 und /1er ES aus und teilweise bei der /2 ebenfalls.
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon lallemang » Sa 16 Dez, 2017 19:45

Genau :D

und schmei§ ein Smartphon weg, dann stimmt die Ökobilanz wieder ;-)
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon Lederclaus » Sa 16 Dez, 2017 20:07

Wäre auch mein Rat, Dominik. Du hast jahrelange Erfahrung mit der Emme und kommst auch mit deren Eigenschaften offensichtlich klar. So gesehen ist sie doch das richtige Fahrzeug für dich. Klar braucht sowas mal einen neuen Motor oder sonstige teuren teile. Das brauchen aber alle anderen oder moderneren Mopeds auch. Am Schlimmsten ist es mit dem ganz neuen Zeug, das jetzt gerade so raus kommt. Nach 5 bis 7 Jahren ist da Schluß mit Lustig, vor allem bei Ganzjahresnutzung.

Smartfons nicht wegwerfen. Garnicht erst kaufen... :weg:
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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon Michael » Sa 16 Dez, 2017 20:24

Lederclaus hat geschrieben:Am Schlimmsten ist es mit dem ganz neuen Zeug, das jetzt gerade so raus kommt. Nach 5 bis 7 Jahren ist da Schluß mit Lustig, vor allem bei Ganzjahresnutzung.
Leider nein. Mit den "Can-Bussen" einer orangen Marke geht es viel schneller. Woher ich das weiß? :omg:

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Re: Wie sieht die Zukunft für MZ-Zweitaktviel-/alltagsfahrer

Beitragvon ETZChris » Sa 16 Dez, 2017 20:55

Klaus und alle anderen, ich kann euch schon verstehen. ;)
Es macht dennoch nachdenklich...
Gruß
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