gerade woanders gelesen:
Ich weis nicht ob es schon jemand vor mir hier gepostet hat, da ich nicht alles durchgelesen habe, aber ich hätte da noch eine gute Lösung um Kleinteile richtig zu entrosten!
1) Eimer (am besten durchsichtig) mit Wasser füllen
2) Waschsoda (Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat - müsste es in Supermarkt/Apotheke geben) ins Wasser geben.
3) KFZ-Batterielader oder Netzteil (Spannungen 12-30V, Strom 1-10A) mit dem Minuspol an das verrostete Eisenstück anschliessen und dieses in den Eimer legen
4) An den Pluspol wird ein nichtmehr benötigter Löffel oder ähnliches (-- Achtung, der Löffel ist nach der Prozedur zerfressen bzw, fast komplett aufgelöst) aus rostfreiem Edelstahl geklemmt und ebenfalls in den Eimer gelegt.
5) Darauf achten, dass sich das verrostetete Eisenstück und der Löffel nicht berühren, da ein kurzschluss zum Defekt des Netzgerätes führt und das Entrosten ebenfalls nicht funktioniert.
6) KFZ-Lader / Netzgerät einschalten.
Jetzt kann man sofort zusehen (sofern man einen durchsichtigen Eimer genommen hat ) wie das Eisenteil durch Elektrolyse vom Rost befreit wird.
Je nach Strom der durch die Waschsoda-Lösung fliest und Rostdicke, dauert die Prozedur 1-3 Tage.
Ich hab den Vorgang wie beschrieben bei diversen völlig verrosteten Teilen der Hecktür meines Pajero V20 durchgeführt.
Nach 1,5 Tagen waren die Teile dann fast komplett rostfrei und auch der restliche Rost lies sich in ein paar Sekunden mit den Fingern oder einer Bürste abwaschen!!
Man kann selbstverständlich auch mehrere Teile gleichzeitig entrosten, wenn man diese alle mit Draht oder Kupferkabel verbindet.
Auf alle Fälle sollte man dann aber darauf achten dass alle Eisenteile Kontakt zum Minuspol haben, da sie sonst nicht entrostet werden.
Soda = Backpulver soweit ich weiss. Klingt jedenfalls interessant genug um es mal zu versuchen bei Gelegenheit ... (Beitrag war NICHT vom ersten April).
Gryße!
Andreas, der motorang

