Schwungrad und Anker trennen

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Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon Thomas Heyl » Fr 17 Nov, 2017 18:24

Hallo zusammen!

Typischer Fall: Ich habe für unsere Victoria KR26 ein Schwungrad mit einem Schaden am Aufspannkonus, der nicht vernünftig reparabel aussieht, aber einem extrem guten Rotor und Nocken für den Unterbrecherkontakt. Und ich habe ein Schwungrad mit tadellosem Konus, aber defektem Rotor (Wicklung gerissen, Nocken aber ganz im Eimer)

Also habe ich da 'mal die Lampe 'reingehalten, und das sieht so aus. Am Schwungrad ist wohl eine vorstehende Hülse. Da ist der Kern des Rotors auf etwa 20 mm Länge 'reingeschrumpft. Der Abstand zwischen den Teilen ist gut zu sehen und gut 2 mm tief (sehr schlecht bis gar nicht zu fotografieren). Es müssen bei den beiden Dingern zwei Teile sein, weil der Schlitz für die Passscheibe / Federscheibe oder wie immer ihr diese Justierungshilfe nennen wollt, durchgefräst ist.

Dafür spricht auch folgendes. Bei der hier gemeinten Ausführung wird das Schwungrad mit einer Schraube M10 befestigt. Schaue ich nun von innen auf das aufgeschrumpfte Rotor-Teil, sehe ich da sowas wie eine Linsenkopfsenke mit etwa 16 mm Außendurchmesser. Zweitens ist der Rotor im eingebauten Zustand gar nicht wickelbar.

Frage nun: Hat jemand sowas schonmal erfolgreich auseinander gedrückt und dann wieder eingeschrumpft, zum Beispiel mit Stempel, Presse und Hitze von unten? Ausdrücken ist wohl eher schwierig, einschrumpfen weniger. Den Aufriss würde ich nicht in's Auge fassen, wenn es nicht so wäre, dass die Dinger mittlerweile im guten Zustand schon amtlich teuer sind, und weil es da häufig Bedarf gibt.

Außerdem würde ein abgezogener Rotor es erheblich sehr erleichtern, das knapp 4 kg schwere Schwungrad auf erträgliche 2 kg abzudrehen :omg: . So'n Teil hat schon etliche Kurbelwellenstümpfe gehimmelt. Falcone ist da fast ein Dreck dagegen :grin: .

Hier seht ihr so etwa, worum es sich dreht.

Bild

Bild

Bei gutem Willen ist auf dem zweiten Bild der Absatz zu erkennen.

Cheers, Langer
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon Lederclaus » Fr 17 Nov, 2017 18:36

Ich persönlich würde versuchen, das Ding mit dem kaputten Rotor zuerst zu zerlegen. Der Rotor ist eh hin. Wenn man dabei was beschädigt, weiß man beim guten Rotor bescheid, wie das Ding genau aussieht. Einen Innenkonus kann man nachbearbeiten. (wenn man es kann)
Eigentlich sollte sich der Rotor mit einem gut passenden Dorn auf einer vernünftigen Werkstattpresse ausdrücken lassen. Ob Wärme hilft oder nicht, hängt meiner Ansicht davon ab, ob der Flansch des Rotors konisch ist oder nicht.
Ohne Konus kann Wärme helfen (muß aber nicht). Mit Konus eh nicht. Schlagen ist kein Weg.
Ich hatte genau so ein Teil aber noch nie in der Hand.
Wenn es nicht funktioniert, wende Gewalt an.
Falls es dabei kaputt geht, hätte es sowieso ausgewechselt werden müssen.
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon KNEPTA » Fr 17 Nov, 2017 18:43

Wie wird eigentlich bei der Viktoria die Zündung eingestellt. Dreht man da die Zündgrundplatte oder den Anker. Wird der Anker durch einen Halbmond positioniert ?

Wozu befinden sich diese Bohrungen im Schwung ?

Fragen über Fragen...

Uwe

Edith sagt, daß der Schwung zwar durch einen Halbmond positioniert wird aber die Frage ist ob, der Anker auch so positioniert wird.

Grund meiner Frage: Bei der Puch wird die Grundeinstellung durch das Drehen des Ankers der auf einem Konus sitzt erreicht. Er wird durch keinen Halbmond positioniert.

Ich mein die inneren 4 Bohrungen, wozu die äußeren sind ist mir klar :wink:

Grund meiner Frage ab sie für eine Abdrückplatte vorbereitet wurden und ist da ein Innengewinde vorhanden ?
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon Rei97 » Fr 17 Nov, 2017 18:50

Also:
Gibt es für den ZB eine Zeichnungen, die es im Schnitt erkennbar macht.
Selbst Handskizzen wie bei der KBT Rep der SR/XT500 vom Andreas Motorang im Bucheliprojekt sind so aussagefähig, dass Lösungen des Problems einfach werden.
Machmal Langer!
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon Thomas Heyl » Fr 17 Nov, 2017 19:17

Hallo zusammen!

Ihr seht mich überwältigt :grin: !
Claus hat geschrieben:Ich persönlich würde versuchen, das Ding mit dem kaputten Rotor zuerst zu zerlegen. Der Rotor ist eh hin.

Richtig, denn dem Schwungrad sollte dabei nix passieren. Mal hören, was Henrik dazu meint, wenn er so richtig aus England wieder da ist. Nee, die Passung kann nicht konisch sein.
Uwe hat geschrieben:Wie wird eigentlich bei der Victoria die Zündung eingestellt? Dreht man da die Zündgrundplatte oder den Anker? Wird der Anker durch einen Halbmond positioniert?
Wozu befinden sich diese Bohrungen im Schwung?

Die Zündgrundplatte (gemeinhin "Lima" genannt, auch wenn's nur die Hälfte ist), wird auf der Motorschale verdreht (mit Langlöchern). Das Schwungrad wird mit einer Federscheibe / Passscheibe positioniert, das meinst Du wohl mit "Halbmond".
Von den sechs M8-Gewinden dienen die äußeren (siehe Bild von außen) als Widerlager für die Schwungrad-Abzieher. Bei den inneren, die von außen vom Rotor verdeckt werden, kann ich mir höchstens vorstellen, dass die zum Einziehen desselben dienten (was eigentlich Käse ist).
Helmut hat geschrieben:Gibt es für den ZB eine Zeichnung, die es im Schnitt erkennbar macht. Selbst Handskizzen wie bei der KBT Rep der SR/XT500 vom Andreas Motorang im Bucheliprojekt sind so aussagefähig, dass Lösungen des Problems einfach werden.

ZB und KBT sagen mir nix, aber da werde ich mich (intern) schon durchbeißen. Danke!

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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon urban » Fr 17 Nov, 2017 19:19

Ich würde die Schwungscheibe auf eine (Stahl)Platte schrauben und dann den Anker mit einer Langen Schraube ( der Anker sollte innenseitig ein Gewinde haben) gegen die untergeschraubte Platte abdrücken.
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon Rei97 » Fr 17 Nov, 2017 19:25

Also:
ZB ist der technische Begriff für Zusammenbau.
KBT ist der Kettenblattträger einer mit Ruckdämpfer versehenen Kettenmaschine.
Das ist halt dummerweise der Jargon der Foren und meist hinlänglich bekannt.
Beim Blick auf das Bucheliprojekt vom Andreas wird das alles klar.
http://motorang.com/bucheli-projekt/pic/KBT_distanz.jpg
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon Rei97 » Fr 17 Nov, 2017 19:29

urban hat geschrieben:Ich würde die Schwungscheibe auf eine (Stahl)Platte schrauben und dann den Anker mit einer Langen Schraube ( der Anker sollte innenseitig ein Gewinde haben) gegen die untergeschraubte Platte abdrücken.

Also:
Wenn ich den ZB (Zusammenbau) kennen würde , wären solche Tipps sicher.
Da ich ihn aber nicht kenne (Skizze?) werde ich keine Tipps geben, die unwiederbringliches Material zerstören könnten.
Regards
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon hiha » Fr 17 Nov, 2017 19:32

Unsere '38er TWN hat genau so eine LiMa, und ich konnte nie eine Beschreibung kriegen, wie das Trumm aufgebaut ist. Bin also gespannt,
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon urban » Fr 17 Nov, 2017 19:37

Rei97 hat geschrieben:
urban hat geschrieben:Ich würde die Schwungscheibe auf eine (Stahl)Platte schrauben und dann den Anker mit einer Langen Schraube ( der Anker sollte innenseitig ein Gewinde haben) gegen die untergeschraubte Platte abdrücken.

Also:
Wenn ich den ZB (Zusammenbau) kennen würde , wären solche Tipps sicher.
Da ich ihn aber nicht kenne (Skizze?) werde ich keine Tipps geben, die unwiederbringliches Material zerstören könnten.
Regards
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:omg:

Edit sagt Hitze an der Scwungmasse kann nicht schaden
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon KNEPTA » Fr 17 Nov, 2017 20:53

Thomas Heyl hat geschrieben:
Uwe hat geschrieben:Von den sechs M8-Gewinden dienen die äußeren (siehe Bild von außen) als Widerlager für die Schwungrad-Abzieher. Bei den inneren, die von außen vom Rotor verdeckt werden, kann ich mir höchstens vorstellen, dass die zum Einziehen desselben dienten (was eigentlich Käse ist).


KNEPTA hat geschrieben:

Ich mein die inneren 4 Bohrungen, wozu die äußeren sind ist mir klar :wink:


8)

Wenn da Gewinde drinnen sind in den inneren Bohrungen, dann kenn ich das entweder so wie der Urban, oder so daß hier eine Platte draufgeschraubt wird mit einem zentrischen Loch mit Gewinde und, oder einer aufgeschweißten Mutter. Die Schraube für diese Mutter hat vorn einen Absatz der den Anker nach außen drückt. Manchmal ist im Anker auch ein Gewinde am Anfang, dann wird eine Schraube eingeschraubt und die Abdrückschraube drückt auf diese.

Bei der Puch drückt man so den Anker von der Kurbelwelle, da wird nix gezogen...

Wenn man es in der Hand hätt würde man vermutlich mehr sehen...

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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon Thomas Heyl » Fr 17 Nov, 2017 23:15

Hallo zusammen!

Innere Gewinde am Anker gibt es nicht, aber die Erklärung für die vier inneren M8-Gewinde zum Aufspannen einer Platte für eine Abdrück- oder Einzieh-Schraube klingt ganz plausibel. Die müsste allerdings beim Abdrücken ein sehr spezielles Teil mit einem ebenso speziellen Stempel sein. Wenn es so wäre, kann der benötigte Druck nicht so berühmt sein :grin: .

Das wundert nur insofern etwas, als das Schwungrad sowohl von vorne wie hinten problemlos plan auf Stahlträgern oder so gelagert werden kann und dann eine Presse die Arbeit verrichtet - was außer bei Heimbasteleien und Kleinwerkstätten vernünftiger erscheint.

Bei Victoria ist sonst sehr viel von der Dokumentation erhalten, dazu aber nichts, weil das eben Zuliefererware von Noris ist. Und da sieht es mit Doku eh' eher duster aus.

Klar werde ich Euch zeigen, wie das innen aufgebaut ist, falls wir das auseinander bekommen. Ich habe mir eines der Dinger nochmal vorgenommen und versuche das nochmal besser zu beschreiben.

Innen am Schwungrad ist der Konus für die Aufnahme an der Kurbelwelle mit der Nut für die Passscheibe. Diese Nut wie auch der Konus gehen durch bis zu einem Absatz mit einem größeren Durchmesser. Der Konus hat außen (von innen gesehen hinten) am Ende etwa 17 mm Durchmesser (geschätzt mit einem 16er Rohr).

Dahinter ist besagter Absatz zu sehen, etwa 2 mm tief. Mit einem Draht gemessen und auf Sicht bei der Nut hat der etwa 2,5 mm Differenz nach außen, danach beträgt der Innendurchmesser der äußeren Hülse am Schwungrad wohl 22 mm (so etwa).

In dieser Hülse steckt die "Achse" der Rotors, und die hat auch so etwa 17 mm Innendurchmesser oder höchstens 18, ist jedoch zylindrisch. An ihren Ende ist besagte Linsenkopfsenke auf 10 mm Innendurchmesser. Das Rotorteil kann kaum mehr als 2 cm in der Schwungrad-Hülse stecken, wenn ich von außen und innen messe und vergleiche. Nicht bekannt ist natürlich der Außendurchmesser der Hülse am Schwungrad, die ist ja im Rotor versteckt :grin: .

Konisch kann das nicht sein, dafür sind die Durchmesser-Differenzen viel zu klein.

Vielleicht schaffe ich morgen, dass bildlich festzuhalten mit einer Skizze.

Cheers und danke für das Interesse -
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon schnupfhuhn » Fr 17 Nov, 2017 23:30

Würde ich nur links/rechts auflegen und dann die Schwungscheibe mit dem Gasbrenner heiss machen, ca. auf der Hälfte des Durchmessers. Wenns beim draufspucken kocht dann mit den Handschuhen packen und beherzt auf die Auflagen (Hartholz?) klopfen und sehen ob es den Rotor herausschnalzt. Wie glaubst Du denn das es innen aussieht?

So? Mal es mal auf für die Buben die miträtseln wollen!
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:-) Putzt die Rahmen und stellt sie bereit! :-)
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon urban » Sa 18 Nov, 2017 03:48

Hallo Thomas
Hab nochmal in meinem Archiv rumgesucht. So wie es aussieht ist Schwung und Anker direkt von Noris als Einheit gedacht.
In den Beigefügten Unterlagen siehst du auch das es als Einheit ausgeführt ist- somit kannst du also bei einer Demontage eigentlich nicht mehr ganz viel kaputt machen, da es evtl gar nicht zu demontieren geht. wenn du mit Hitze arbeiten willst pass bitte auf das der gute Anker nicht alzuviel davon mitbekommt, nicht das der Schellack flüssig wird. Sollte es doch gehen, schau dir den Anker genauer an, seitlich sollte auf einer Rippe eine Zahl eingeschlagen sein. Hier könnte man nachschauen Wo der Anker (einzeln) noch verbaut wurde.

Weitere Lösung: Bei den Bekannten Händlern kannst du den Anker überholen lassen. Da kosten die mit Schwung gleich viel wie Vergleichbare ohne. (Jaja ich weiß du willst es selbst machen :-D ) h

Andere Lösung:
Wie du ganz am Anfang schreibst "sind die Dinger amtlich teuer und es gibt da öfter Bedarf". Auch möchtest du den Schwung erleichtern und du fährst ja auch Im Altag mit dem Teil. Warum nicht auf Powerdynamo Anlage umrüsten? Gesamtgewicht 2,7 kg und 12v/150w. Machste einmal und hast für alle Zeiten Ruh. Ich weiß kostet was aber die alten (gesuchten) Teile kannst du ja bei Ibä feilbieten, da findet sich bestimmt ein Fachman der das für kleines Geld wieder hinbekommt :weg:

http://www.powerdynamo.biz/deu/systems/7717/7717main.htm

Bild
Bild



@ hiha
Hier ein Link zu einer Noris Schrift über die MLZ und MLZS zündlichtanlagen
https://www.dropbox.com/s/5jev63jugdpl0 ... k.pdf?dl=0
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Re: Schwungrad und Anker trennen

Beitragvon mike58 » Sa 18 Nov, 2017 09:56

Denk mal,
das ist ein konischerZa pfen mit zylindrischen Stumpf in der Schwungscheibe auf dem widerrum der Rotor sitzt. Wie sieht der Rest von dem Ganzen aus ,wie sitzt das Schwungrad zentrisch mit sauberer Passung auf der Kurbelwelle, vielleicht hilft das weiter, ähnliche Rotoren haben normalerweise eine Fixierschraube mit der der Rotor auf dem Zapfen fixiert wird und werden im Regelfall mittels einerAbdrückschraube vom KW- Konus getrennt, mag sein das in diesem Fall ein kurzer zylindriscger Ansatz reichen muß. Vielleicht ist das Ganze aus der Not geboten und einVersuch in frühen Jahren was zu retten, muß ja nicht sein das das alles Original ist, Genial und umtriebig waren unsere Altväter ja auch. Wünschenswert wäre ein Bild vom Gegenpart und dem Fixierungspart, vielleicht werden wir dann schlauer, ohne historisches Material unnötig zu zerstören. Die Läufer, oder ähnliche saßen bei alten BMWs Horexen eigentlich immer auf schlanken Konusen. Mehr Bilder aus dem weiteren Umfeld der Schwungscheibe, bitte.
LG
Mike
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