Alarm am Alteisen

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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon fleisspelz » Mo 27 Nov, 2017 11:59

In der Gemeinde Mainaschaff bei Aschaffenburg ist öffentlicher Parkraum knapp. Ein findiger Hausbesitzer hatte nun die Idee, "seinen" Parkplatz durch zwei Konservendosen zu reservieren, die er vor seiner Haustür auf dem öffentlichen Parkplatz positioniert. Erstaunlicher Weise halten sich die anderen Verkehrsteilnehmer daran und lassen den Platz frei. Ich erzähle das nur, weil so eine leere Konservendose, etwa einen Meter vor Deinem Gespann auf die Erde gestellt macht hässliche Geräusche, wenn man drüber fährt, verursacht aber keinen Schaden. Und wenn die Polizei sie mal einsammeln und entsorgen sollte, dann musst Du ja nicht Deinen Namen drauf schreiben, und ein wirklicher materieller Schaden ist es auch nicht.
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon sejerlänner jong » Mo 27 Nov, 2017 12:56

Wer ein Gespann übersieht wird bestimmt keine Konservendose treffen :wink:
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon fleisspelz » Mo 27 Nov, 2017 13:00

Kommt auf das Format der Dose an ...
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon Thomas Heyl » Mo 27 Nov, 2017 13:07

Hallo zusammen!

Richtig, es dreht sich darum, dass das Mopped selbstständig Schmerzensschreie von sich geben kann - genauer, "Vor-Schmerzens-Schreie" :-D . Eine Benachrichtigung nützt nichts, weil das Ding schon krumm sein kann, bevor ich auch nur vom Stuhl aufgestanden bin.

Danke für Eure Tipps! Etliches davon fällt aus verschiedenen Gründen flach. Wimpel, Baken und sowas nützen nichts. Auch steht das Moped ja nicht immer da, sodass Konservendosen und derlei nicht helfen, und bei "1 m Abstand" vor oder hinter dem Gespann bekomme ich schon leuchtende Augen vor Freude :grin: .

Nochmal zu Grundproblemen: Kommt da ein SUV, Kleinbus oder sowas an, sieht der das Moped eventuell gar nicht durch Heckscheibe oder Spiegel (weil dessen Scheibe zu hoch und das Gespann zu niedrig ist). Die Parksensoren an den Autos, so vorhanden, tun's zwar beim Gespannheck, nicht aber vorne - da liegt der Reifen oft im toten Winkel, wenn die Lenkung eingeschlagen ist. Das ist auch der Grund, warum Wimpel wenig Sinn machen - auf welcher Höhe sollten die liegen?

An Entfernungssensoren habe ich auch gedacht (Ultraschall). Die haben jedoch auch Nachteile. Die Auslöseentfernung ist nur mit viel Knowhow zu justieren, die können auch tote Winkel haben, und es bräuchte mindestens drei (vorne, links, hinten). Und: Die würden auch bei harmlosen Passanten (oft harmlose Neugierige) reagieren - was nicht so schön wäre :grin: . Probleme mit spielenden Kindern hatte ich übrigens noch nie - ich kenne sie eh' alle und sie mich, und die spielen eher auf dem Spielplatz 50 m weiter unten :grin: .

Die Alarmschlösser lösen erst bei der zweiten Erschütterung aus (da kann's schon zu spät sein). Die Moped-Alarmanlagen reagieren nur auf deutliche Lageänderungen wie der oft verfluchte Goldschwein-Sensor.

Ziel ist ja, dass das Ding sofort bei der ersten etwas unsanfteren Berührung quiekt. So'n Auto (wie das der Nachbarin am Freitag, und das war "nur" ein Fiat 600) merkt es gar nicht, dass es an's Gespann drückt (äh, Fahrer / Fahrerin - das Auto würde vielleicht auch quieken).

Ein gewisses Verständnis habe ich für die Autofahrer sogar. Die Parkplatzsituation ist hier eine Katastrophe (und das wird noch viel schlimmer, wenn nächstes Jahr das Marienkrankenhaus gegenüber auch außen abgerissen und neu aufgebaut wird).

Ich habe da einen Universalgeniekumpel, mit dem kann ich das Vorhaben nochmal durchsprechen. Der hat meist sehr pfiffige Ideen. Einen Vorteil sehe ich darin, dass es nur einen Sensor braucht.

Cheers, Langer
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon sejerlänner jong » Mo 27 Nov, 2017 14:19

Hallo Thomas

Es gibt doch diese biegsamen Bordsteintaster (Curb feeler oder curb alarm), die Park-Distance-Control von 1950. Wenn solche Stangen bei Berührung den Alarm auslösen?
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon heiligekuh79 » Mo 27 Nov, 2017 18:12

Wenn Du es technisch hin bekommst, daß die Victoria Schmerzensschreie ausstößt, hast Du das Problem noch lange nicht gelöst.
Böse Buben werden sich durch einen Alarm nur noch schneller aus dem Staub machen und wer erwischt wird, hat wahrscheinlich Ausreden wie: Den Alarm habe ich nicht ausgelöst, das war Nachbars Katze oder der Radfahrer, der längst verschwunden ist. Du selbst bist auch nicht permanent zu Hause und spätestens nach dem dritten Fehl-Alarm interessiert sich in der Nachbarschaft kein Mensch mehr dafür.
Die Hänger-Lösung hat was, aber wie sollst Du ohne Auto den Hänger bewegen? Garagen sind rar und teuer in der Innenstadt. Das ist also auch keine Option.
Ich würde mal durch die Gegend wandern und mir die Hinterhöfe anschauen. Gibt es nicht irgendwo eine Bäckerei, Metzgerei, Schreinerei, Gastwirtschaft etc mit Hinterhof, wo ganz in die kleinste Ecke noch eine Victoria hin passt, so neben Kellertreppe und Mülltonnen? Viele Häuser haben nach hinten raus schon im Parterre Balkone. Das ist meist toter Raum, da zu niedrig für ein Auto, aber vielleicht perfekt für eine Victoria.
An unserer Dienststelle wurden viele Jahre lang Fahrräder und Motorräder unter dem Balkon der Hausmeister-Wohnung abgestellt. Selbst ich mit meinen 1,58 m musste aufpassen, mir nicht den Kopf zu stoßen, aber der Platz war auch für ein Motorrad perfekt, weil meist trocken.
Balkon-Parken oder Hinterhof hätte auch den Vorteil, dass die Victoria nicht ständig von der Straße aus sichtbar wäre. Viele halten sie vielleicht für ein olles Ding, das man nicht haben möchte, aber es gibt durchaus böse Menschen, die den Wert kennen und Dollar-Zeichen in den Augen kriegen, wenn sie sich ausrechnen, was die Victoria in Teilen wert ist - Und die gezielt nach Oldtimern suchen, deren Teile man gewinnbringend verkaufen kann.
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon Straßenschrauber » Mo 27 Nov, 2017 19:20

:smt023
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon motorang » Di 28 Nov, 2017 07:00

Ich denk mal die Sichtbarkeit erhöhen wäre der richtige Weg. Es will sich ja keiner den SUV verkratzen.Vorne und hinten ein Signalwimpel dran, abnehmbar für die Fahrt, und das Problem sollte gelöst sein. Sowas wie am Fahrradanhänger, kostet ein paar Euro und kann man einfach in ein Stück Rohr stecken das an geeigneter Stelle anzubringen ist. Die Dinger sind auch noch mehrteilig gesteckt, üblicherweise, und damit leicht mitzuführen. So hoch dass man es auch im Rückspiegel von einem SUV sieht.

Eine alte Teleskop-Angelrute würd auch gehen, die kannst Du dann fix verschrauben und einfach einfahren im Betriebsfall. Der einzelne Wimpel am Ende könnte durch etwas Flatterband entlang der Stange ergänzt werden. Sowas sieht man auch im Rückspiegel.

Dann bleiben nur noch Helden im Lieferwagen ohne Innenspiegel als Gefahrenquelle, und komplette Idioten. gegen Letztere ist man machtlos.
Der Parkalarm gegen Rempler könnte zusätzlich gegen "Geräuschparker" helfen. Eine Kamera die bei Erschütterung losläuft und das Kennzeichen des wegfahrenden Verursachers filmt hätte schon was :D

Gryße!
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon Zimmi » Di 28 Nov, 2017 07:38

motorang hat geschrieben:Eine Kamera die bei Erschütterung losläuft und das Kennzeichen des wegfahrenden Verursachers filmt hätte schon was

...bräuchte aber, wenn's wirklich nur eine wäre, auch was: Ein 360°-Objektiv. :ugly:
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon LeMansII » Di 28 Nov, 2017 10:28

motorang hat geschrieben:Ich denk mal die Sichtbarkeit erhöhen wäre der richtige Weg. Es will sich ja keiner den SUV verkratzen.Vorne und hinten ein Signalwimpel dran, abnehmbar für die Fahrt, und das Problem sollte gelöst sein. Sowas wie am Fahrradanhänger, kostet ein paar Euro und kann man einfach in ein Stück Rohr stecken das an geeigneter Stelle anzubringen ist. Die Dinger sind auch noch mehrteilig gesteckt, üblicherweise, und damit leicht mitzuführen. So hoch dass man es auch im Rückspiegel von einem SUV sieht.


+1!

Was nützt es im Übrigen wenn der Alarm bei Berührung los geht? Dann ist der Schaden schon passiert. Nicht jede Mutti im SUV macht langsam beim Ein- oder Ausparken. Bis das Ding steht kann die Victoria schon ernsthaft beschädigt sein. Ich wäre für die üblichen Fahrradwimpel. Da denkt jeder gleich an Kinder, und ist entsprechend vorsichtig oder erschreckt wenn es passiert ist.


motorang hat geschrieben:Dann bleiben nur noch Helden im Lieferwagen ohne Innenspiegel als Gefahrenquelle, und komplette Idioten. gegen Letztere ist man machtlos.
Der Parkalarm gegen Rempler könnte zusätzlich gegen "Geräuschparker" helfen. Eine Kamera die bei Erschütterung losläuft und das Kennzeichen des wegfahrenden Verursachers filmt hätte schon was :D


Das dann als backup wenn es passiert ist wäre schon schick!
Gruß,
Stefan
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon Dreckbratze » Di 28 Nov, 2017 17:17

fahrradwimpel in signalorage, montiert auf stahlplatte, auf der das rad steht.
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon Thomas Heyl » Di 28 Nov, 2017 17:24

Ok, da hier das Fähnchen favorisiert wird: Auf welcher Höhe soll's denn sein und an welcher Querlage, damit's gesehen wird :grin: ?

Das Stängelchen davon sieht jedenfalls keiner.

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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon Zimmi » Di 28 Nov, 2017 18:09

Kannst ja alle 20 cm einen Wimpel machen, damit's auch jeder Depp sieht. Andere fahren eh nicht auf ein geparktes Fahrzeug auf (und hauen danach ab). ;)
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon sejerlänner jong » Di 28 Nov, 2017 18:21

Manche Autohändler haben so viele Fähnchen über ihrem Gelände dass man meint sie verkaufen die. :gruebel:

Dort mal ein paar Meter abzwacken und dann :weg:
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Re: Alarm am Alteisen

Beitragvon Dreckbratze » Di 28 Nov, 2017 18:55

spricht doch aus nix dagegen 2-3 wimpel in verschiedenen höhen an einer stange anzubringen.
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