Anratung: Schlafsack im Winter

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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon kahlgryndiger » Sa 09 Feb, 2013 20:40

Totti hat geschrieben:als schlafsack habe ich seit zwei winter den US schlafsack"very cold" ,gebraucht in sehr gutem zustand für 50,-

Den Sack habe ich auch aber aufgrund Alters kann der nicht mehr allzu viel.
Neben dem Volumen ist noch das Gewicht ein riesen Nachteil. Über 5 kg. Der robuste Baumwollbezug, gefühlte 500g (pro qm) schwer gibt mir mittlerweile das Gefühl in einer Ritterüstung zu schlafen.
-18°C beim TT waren echt grenzwertig dieses Jahr damit. Trotz Fleece-Inlet und Mütze ... Feldbett ist mir zu sperrig und zu schwer. Ausserdem wenn ich mal liege ist es mir egal ob auf dem Boden oder 30 cm darüber. Hauptsache warm und bequem.
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon nattes » Sa 09 Feb, 2013 21:09

Ausserdem wenn ich mal liege ist es mir egal ob auf dem Boden oder 30 cm darüber.


Ich behaupte jetzt mal, das die 30 cm wärmemäßig noch mal einen Unterschied machen. zuminderst kommt mir das so vor, ohne das ich es erklären könnte. Vielleicht, weil die Luft ein schlechter Wärmeleiter ist?

Übrigens, eine Weithalsflasche im Schlafsack kann den nächtlichen Pipigang und die Wärmflasche ersparen. :oops: :-D
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon Bärbel » Sa 09 Feb, 2013 23:37

Roll hat geschrieben:Dann fühl ich mich jetzt mal für den Langen äh, wohlgeformt :D

220 hab ich übrigens noch nirgends gesehen, gips den würklich?

Meiner heißt glaubich XP 200.


:oops: du hast recht ich meinte schon den XP200
wie komme ich auf 220 :bash: weil ich warscheinlich so klein bin :D
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon kahlgryndiger » So 10 Feb, 2013 08:00

nattes hat geschrieben:Übrigens, eine Weithalsflasche im Schlafsack kann den nächtlichen Pipigang und die Wärmflasche ersparen. :oops: :-D

Ich für meinen Teil stehe da lieber auf ... :-D
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon lehrbua » So 10 Feb, 2013 08:22

Also ich verwende ein Feldbett, eine therm-a-rest İsomatte aus den USA, die vor allem durch minimales Packmass beeındruckt, sowie 2 billige Fliessdecken dann auf dem SALEWA Daunenschlafsack drauf.
Die Decken nicht nur wegen der Wærme sondern auch, damit kein Eis/Schnee/Kondensat an den Schlafsack kommt.

Die İsomatte rutscht und diesmal hab ich sie mit Zurrgurten am Feldbett fixiert.

Birol hatte Feldbett, billige selbsaufblasende İsomattte, Ö-Bundesheerschlafsack, einen Schlafsackliner von Aldi und eine Fliessdecke, die er ın den Schlafsack nahm.

Hat beides funktioniert. Vor 2 Jahren hat Mehmed Birols Setup benutzt (İst natürl. mein Zeugs) und war auch zufrıeden
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon Werner » So 10 Feb, 2013 10:51

Blechroller hat geschrieben: Öffnen kann man den Sack immer, aber ihn wärmer machen wird schwierig.



Moi,

geht aber zur Not auch. Wenn´s zu kalt wird muss man eben zusätzlich noch einen Fleecepulli und eine Hose anziehen, den Schlafsack oben gründlich verschließen und eine Mütze resp. Sturmhaube anziehen. Das kann schon Wunder wirken.
Wenn man noch ein oder zwei Benzinöfen hat, die nun wirklich keinen Platz wegnehmen, kann man den Sack damit heizen.
Einen zu langen Schlafsack kann man zur Not mit einem Gürtel oder Spanngurt im Fußbereich abschnüren, damit´s wieder passt.

Gruß Werner
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon lallemang » So 10 Feb, 2013 11:32

Zu lange ist ja leider weniger mein Problem :oops:
Hab´endlich einen in 2,30m :angel:
Chinesische Hohlfaser für 50 Eus in 2006.
Wirklich viel benutzt und tut immer noch :smt015
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon ALTplusF4 » Mo 11 Feb, 2013 09:38

dann möcht ich auch meine Konfig mal hier kundtun

aktuell schlafe ich auf einem feldbett, drauf ein Allu-Folien dingsbums, drauf Schlafsack 1 (2,00m schlafsack aus der Bucht, Komforttemperatur -5°C, Preis irgendwas um die 45 Euronen), rein in Schlafsack 2 (siehe 1) und ich in ein Hofer (Aldi) Fleece Inlet.

Schalfen tu ich meist nur in Unterleiberl und Unterbuxe

Wie bekannt, haben wir ja einen Ofen in unserer Behausung.
Am Anfang ist es immer relativ Warm, ab 4 Uhr morgens, passt es dann allerdings genau.


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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon Werner » Mi 13 Feb, 2013 11:13

Apropos Feldbett:

da schwirren ja einige Varianten umher. Das klassische Feldbett ist recht schwer, sperrig und großes Packmaß und verringert doch nicht unerheblich den Platz im Zelt, weil man ja in die Zeltmitte rutscht.
Dann habe ich bei Mister B. ein Zeltbett gesehen, klein, leicht und weniger platzeinfordernd.
Bei meiner Recherche zum Zeltbett bin ich auf folgendes Produkt gestoßen: Thermarest Feldbett. Sehr leicht, schnell aufzubauen und sauteuer, ca. 230€ http://www.youtube.com/watch?v=o7WmRe-zbrg

Gruß m
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon KNEPTA » Mi 13 Feb, 2013 11:20

mimose hat geschrieben:Apropos Feldbett:

da schwirren ja einige Varianten umher. Das klassische Feldbett ist recht schwer, sperrig und großes Packmaß und verringert doch nicht unerheblich den Platz im Zelt, weil man ja in die Zeltmitte rutscht.
Dann habe ich bei Mister B. ein Zeltbett gesehen, klein, leicht und weniger platzeinfordernd.
Bei meiner Recherche zum Zeltbett bin ich auf folgendes Produkt gestoßen: Thermarest Feldbett. Sehr leicht, schnell aufzubauen und sauteuer, ca. 230€ http://www.youtube.com/watch?v=o7WmRe-zbrg

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Mit Fiberglasstangerl ?! :roll:

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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon ETZChris » Mi 13 Feb, 2013 11:24

ich hab die zeltliege des schweizer heer. mittlerweile gibts die auch im nachbau, aber nur in der kurzen variante: klick
packmaß und gewicht sind erträglich. zusammenbau ist simpel.
habs aber noch nie in verbindung mit meiner meru-matte
genutzt.

aber mal ne frage zum überzug für einen daunenschlafsack zum schutz vor kondensfeuchte im zelt:
kann man dazu diesen biwacksack verwenden? Meru Biwacksack
Gruß
Christian

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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon Färt » Mi 13 Feb, 2013 11:24

mimose hat geschrieben:Apropos Feldbett:

Das klassische Feldbett ist recht schwer, sperrig und großes Packmaß und verringert doch nicht unerheblich den Platz im Zelt, weil man ja in die Zeltmitte rutscht.


...also ich hab die Probleme nicht, mein "Zelt" ist groß genug, da kann ich auf'm ganzen Zeltplatz umherrutschen :-D :-D :-D

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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon Werner » Mi 13 Feb, 2013 11:26

KNEPTA hat geschrieben:Mit Fiberglasstangerl ?! :roll:

Uwe



Neee, alle Stangen sind aus Alu, er sprach vom Fibercover, damit ist der Bezug gemeint. http://www.bergzeit.de/therm-a-rest-luxury-lite-ultra-lite-cot-feldbett.html?affsrc=henkatenk&gclid=CLfHhe2Is7UCFcVV3godmyMAQQ

Gruß m
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon motorang » Mi 13 Feb, 2013 11:33

Hallo
Ich stell mich jetzt mal ganz dumm: wozu braucht man im Winter ein Feldbett?

Als Bodenschläfer sehe ich nicht was mir fehlt. Vom Boden weg würde ich wollen wenn es da matschig ist oder sehr uneben. Was bewegt Euch Feldbettschläfer so ein Ding mitzunehmen und aufzustellen/einzupacken? Schlaft ihr darauf besser? Im Vergleich zu einer guten Isomattencombo wie EVA+Therm-A-Rest, oder Downmat ?


Gryße!
Andreas, der motorang
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Re: Anratung: Schlafsack im Winter

Beitragvon Uwe Steinbrecher » Mi 13 Feb, 2013 12:07

ETZChris hat geschrieben:aber mal ne frage zum überzug für einen daunenschlafsack zum schutz vor kondensfeuchte im zelt:
kann man dazu diesen biwacksack verwenden? Meru Biwacksack


Hallo Chris
Benutzen kannst du den schon. Nützen wird es aber wenig.
Die Feuchtigkeit im Zelt kommt ja von dir selber. ein Teil davon entsteht über die Atmungkondensation. diese beschlägt an der Zeltinnenwand und schneit oder tropft dann wieder ab. Wenn es dumm läuft genau auf den Schlafsack. in dem Fall hilft der Biwaksack.
Auf der anderen Seite Schwitzt der Körper. Das Wasser wandert durch den Schlafsack und verdunstet. wenn du den Biwacksack drum rum hast ist nix mit verdunsten. D.h. dein eigener Schweiß durchnässt den Schlafsack. Am Ende ist der Schlafsack wieder nass.
Es gibt Biwacksäcke auch aus Gore zeug sind sündhaft teuer und ob es was Taugt oder nicht? keine Ahnung.
Wenn duwirklich trocken schlafen und auch über Tage und Wochen bleiben willst hilft nur die Kombination aus Feldbett, Zelt mit Innenzelt und einer Heizung die dauerhaft (während des schlafens) die Temperatur im Plußbereich hält.
Nur so kann die Feuchtigkeit durch die innere Zelthülle wandern und am Ausenzelt kondensieren. am Tauerntreffen ist es meist so kalt, dass das Kondensat an der Ausenhülle gefriert, durch den Wind abgeschüttelt wird und abschneit. Jetzt kann der Schnee am Innenzelt runterrutschen, liegen bleiben und gut ist.
Bei einem einwandigen Zelt muss dieses aus einem Atmungsaktivem Material bestehen. meist Baumwolle sonst kommt die Feuchtigkeit nicht raus und du schläfst im Schneetreiben. ohne Heizung beschlägt alles schon im innenzelt und Schneetreiben.

Wenn dir der Zirkus mit Heizung u.s.w. zu mächtig ist gibts nur noch eine sinhafte Lösung auf Dauer vergiss den Daunen Schlafsack und nimm einen guten Kunstfaser Hohlfaser Schlafsack. der ist auch noch feucht kuschelig warm. gegen die Feuchtigkeit vom Einschneien hilft irgendwas über den Schlafsack legen dass Atmungsaktiv und groß genug ist. bei mir hat der Wachsmantel gute Dienste geleistet.
Das Feldbett wird übrigens wegen der Kondensationsfeuchtigkeit vom Boden gebraucht wenn die auch wegen der Wasserdichtigkeit der Matten eher unbedeutend ist (@ Andreas: die Tatsache dass ich auf dem Feldbett mit Therma Rest Matten oben drauf fast genausogut schlafe wie zuhause im Bett soll nicht unerwähnt bleiben 8) )
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