Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

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Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon fleisspelz » Mi 25 Okt, 2017 14:24

Als Nachwirkung unsrer "Tour des Pannes" habe ich heute meinen seit 2000 bestehenden ADAC Schutzbrief mit sofortiger Wirkung gekündigt.

Vom Kahlgryndigen und Roll kam die Empfehlung für den BAVC (Bruderhilfe), bei dem ich im Detail bessere Leistungen als beim ADAC für Tina, Naomi und mich als Familienbeitrag für 62,50 € im Jahr erhalte. Beim ADAC bezahle ich im Jahr 134,- €

Jetzt bin ich bei der Recherche über das junge Unternehmen Jim Drive aus Stuttgart gestolpert, bei denen ich für nochmals deutlich bessere Leistungen (z.B. Wohnmobile bis 10m Länge, 2,55m Breite und 7,5 Tonnen mit versichert, oder Möglichkeit Unterstützung bei Diebstahl der Barschaften im Ausland zu erhalten etc.) und nochmal kostengünstiger bin: Für drei Jahre 129,97 €, was auf einen Jahresbeitrag von 43,30 € hinaus läuft. Tina ist im vollen Umfang mitversichert, Naomi und alle anderen Fahrer eines Fahrzeuges von mir geniessen die sogenannten fahrzeugbezogenen Leistungen im vollen Umfang.

Gibt es sonst noch Tipps, Anratungen oder Abratungen?
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon superknuffi » Mi 25 Okt, 2017 15:00

Hi Justus
Ich habe seit meiner Abkehr vom ACDC für jedes unserer Fahrzeuge einen jeweiligen Schutzbrief mit der KFZ Versicherung abgeschlossen.
Benötigt habe ich ihn bisher nur von HUK für das Bastardgespann (Guter Service mit kleinen Schwächen)
HUK für den Touran in Kroatien (Weltklasse mit Übernachtung im 3 Sterne Hotel)
1 x debeka (Pannenhilfe sehr gut)
1 x Allsecur (Pannenhilfe, ebenfalls gut)
Kommen tut meist der ADAC, die sind aber freundlich und nicht nachtragend. :smt023
Pro Fahrzeug zahle ich so um die 6,-, macht Summa per Anno ca. 30,-
Hoffe gehelft zu haben
Stefan
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon Straßenschrauber » Mi 25 Okt, 2017 15:16

Bei der HUK und der DEVK, sicher auch weiteren Versicherern, gibt's zur Haftpflicht für sehr kleines Geld (6.- bis 12.- im Jahr, bei der DEVK 8,40.-) einen Schutzbrief.
Die Leistungen sind fahrzeugbezogen und sollten für viele Fälle ausreichen.

Ich hab den von der DEVK schon zwei Male gebraucht, einmal kam der gelbe Wagen vom ADAC, in Frankreich kam ein Wagen von der Peugeot Mobilitätsgarantie.
Der hatte keine Erfahrung mit Motorrad-Transporten. Also dabeisein und notfalls handeln.

An den Notruftelefonen dieser Schutzbriefen sitzen Menschen, mit denen man es sich bestimmt auch verscherzen kann, wenn man es drauf anlegt :weg:
Mein Rat: ENTWEDER sollen die alles organisieren, ODER Du organisierst.
Aufwand bei Selbsthilfe wird ja auch erstattet, Ersatzteilversand per Express zum Beispiel.

https://www.devk.de/produkte/kfz/ergaenzungen/schutzbrief/index.jsp.
Andere Versicherungen haben auch schöne Schutzbriefe.
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon Richy » Mi 25 Okt, 2017 17:16

Die Schutzbriefe der Versicherungen werden ja hier in den Himmel gelobt.
Leider kann ich im Falle von "Admiral Direkt" bisher nur negatives berichten. Kamila blieb mit dem Ford in der Nähe von Prag liegen. Das Abschleppen in eine nahe Werkstatt (zum Glück ein Bekannter von ihr) wurde nur zum Teil bezahlt (150€, das ist selbst in Tschechien nix), einen Mietwagen hätte sie nur für 7 Tage und unter eheblichen Aufwänden bekommen (maximal 50€, sie hätte ihn selber irgendwo abholen müssen etc.) und das Notruftelefon ist nur bis 20h besetzt (sie bliebt kurz vorher liegen, erwischte noch jemanden, konnte aber bei einer Unstimmigkeit später am Abend niemanden mehr erreichen).
Bis auf den Abschlepper, den wir dann auch zum Teil selber bezahlen mussten, ziemlich sinn- und für eine echte Panne nutzlos.

Schaut euch daher nochmal genau die Policen der Schutzbriefe an, die sind leider oft extrem eingeschränkt.

Gruß,
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon kahlgryndiger » Mi 25 Okt, 2017 17:23

Bei meiner Versicherung gibt es keinen Schutzbrief wenn das Fahrzeug älter als 12 Jahre ist.
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon Straßenschrauber » Mi 25 Okt, 2017 18:04

Mein Fahrzeug ist über 30 Jahre alt.
Beim letzten Versicherungsfall wollten sie die SR allerdings nicht zurück nach Deutschland bringen, weil die Transportkosten den Wert des Fahrzeugs übersteigen würden.
Der Hotliner hat dann auf meinen freundlichen, aber bestimmten Protest recherchiert, was so eine 30 Jahre alte SR wohl wert ist, und hat dann fast sofort alles arrangiert.
Ein Wertgutachten hätte bestimmt ncht geschadet.
Würde ich bei etwas exotischeren Stücken jedenfalls empfehlen

Die bisher zwei "hoch gelobten" Schutzbriefe sind solche, die es direkt zur KFZ-Haftpflicht gibt.

Gut zu wissen, daß Direktversicherer-Schutzbriefe auch unseriös sein können.
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon Lederclaus » Mi 25 Okt, 2017 18:35

Die Bruderhilfe hat mich damals rausgeworfen. Ich war damals mit einer Frau zusammen, die in einem kirchlichen Altersheim gearbeitet hat und habe mein Auto als Partnerversicherung dort versichert (im gleichen Haushalt gelebt).
Nach der Trennung von der Dame und meiner Ummeldung in eine andere Wohnung hat mir die Bruderhilfe sofort den Versicherungsvertrag gekündigt. Ich hatte brav meinen Beitrag bezahlt, und zwar rechtzeitig und bin nicht auffällig geworden, also kein Schaden und garnix.
Das kann man komplett vergessen. Ich würd sagen: Finger weg von der Sektenversicherung. Wer weiß, was die noch für Sachen auf Lager haben. Ist auch fast 25 Jahre her, aber mir ist das ein rotes Tuch.
Wenn es nicht funktioniert, wende Gewalt an.
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon kahlgryndiger » Mi 25 Okt, 2017 18:54

Ich bin einmal geschieden, ein weiteres Mal getrennt lebend, und seit den frühen 90ern aus der Sekte ausgetreten. Trotzdem haben sie mich letztes Jahr genommen (nur Schutzbrief) und mir auch schon geholfen.
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon nattes » Mi 25 Okt, 2017 19:05

Boahhh, das petze ich. :-D ;-)
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon kahlgryndiger » Mi 25 Okt, 2017 19:05

:-D
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon Aynchel » Mi 25 Okt, 2017 22:02

mag ja sein das der ADAC mit seinem Wasserkopf an Tochterfirmen und Subunternehmer ineffizient und tröge ist
aber wenn es wirklich gilt bleibt keine Alternative

den Gerd hat 2012 der ORMS auf der Tuareg Rallye binnen 4 Std dem ADAC in den OP Flieger schieben können
ADAC Plus mit Auslandsdeckung machts möglich
da brauchste mit den ganzen kleinen Versicherern nicht anzufangen
bevor da einer der örtlich Rettungsdiensten oder Krankenhäuser mit dir spricht wollen die Bargeld sehen
wenn sie eine Deckungsfreigabe vom ADAC bekommen werden sie munter weil sie wissen das die Kohle kommt

ich hab alle ein bis zwei Jahre ein Rücktransport, teilweise auch aus`m Ausland wegen tech Defekte gehabt
entweder mit Leihwagen Gestellung oder mit Pickup Transport
die Sicherheit im Rücken ist mir mehr wert als eine eventuelle Einsparung von xx €
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon fleisspelz » Mi 25 Okt, 2017 22:47

Jürgen es geht nicht in erster Linie um Einsparung. Bei mir hat sich der ADAC als unzuverlässig und wiederholt wortbrüchig erwiesen. Krankentransporte können die Bruderhilfe über den Missionsärztlichen Dienst und andere Versicherer über den AVD oder auch den ADAC abgewickelt ebenso gut. Ausserhalb Europas hilft Dir der ADAC eh nicht ...
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon superknuffi » Do 26 Okt, 2017 08:06

Hi
Meine Erfahrung ist ebenfalls dass die Schutzbrief Hotlines bei Weitem besser erreichbar und bei WEITEM kompetenter waren als der ADAC.
Auch aus Kroatien.
Entscheidungsfreudiger sowieso.
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon Lederclaus » Do 26 Okt, 2017 08:18

Ich hab da ganz andere Erfahrungen gemacht, allerdings bin ich auch noch nie so verladen worden wie auf der Tour des Pannes geschildert. Es war immer etwas zäh und ein elendes Herumgetelefoniere, aber mir wurde am Ende immer einwandfrei aus der Patsche geholfen. Ich hatte es auch beim ADAC schon mit inkompetenten Mitarbeitern/Subunternehmern vor Ort zu tun, aber über jetzt 21 Jahre gesehen bin ich dort zufrieden.
Trotzdem interessiert es mich natürlich, wie das anderswo und zu welchem Preis gehandhabt wird.
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Re: Motorradreisentauglicher Schutzbrief Empfehlungen

Beitragvon Zimmi » Do 26 Okt, 2017 08:25

Ich bin mit dem Service des ADAC trotz einiger kleinerer Unstimmigkeiten, die aber zeitnah ausgeräumt werden konnten, auch rundum zufrieden.
In die Fänge einer Sekte begebe ich mich auch nimmer. :omg: Die sehen mein Geld nur noch von weitem, kriegen es aber nicht.
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