Eisarsch 2017

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Eisarsch 2017

Beitragvon zweiradantrieb » Di 17 Nov, 2015 09:43

Unglaublich, ich habe bereits einige Nennungen zum weltberühmten Eisarsch 2017:
Update: 09.03.2016

Andreas, der Kahlgryndige und Verena auf Knural
Werner auf XJ650
Wolfgang
Aynchel
Matthieu
ETZChris
Ecki & Mona
Toni mit Ural Ranger
Klaus auf Jialing
Georg Dieffenbacher
Dirk aus Kuddewörde
Die Kuchenbeckers
Anja und Roman
2017 kommt meine Christa auch mit, da gehe ich dann aber lieber mit dem EML K-espann.

Na, wer mag noch frierend im Drift durch verschneite Wälder fegen ?

Zeitraum: 18.02.-26.02.Februar 2017, 9 Tage / Samstag bis Sonntag ab/bis Kiel
Anreise Samstag 18.02.17 nach Kiel, Abfahrt Fähre nach Oslo 14:00
Oslo an 19.02.17 10:00, zurück Samstag 25.02.17 14:00 ab Oslo, an Kiel Sonntag 26.02.17 10:00
Highlights: http://rorosmartnan.no , vermutlich wieder zu der Zeit Krystallrally - muss man mal gesehen haben :D

Es wir eine entspannte Rundreise nach Röros, dort 4 Nächte bleiben und Tagestouren zum Beispiel rund Rondane. Dort oben hat es einen Kontakt für eine Snowmobiltour durch die Wälder Schwedens, siehe weiter unten, spannende Sache, sollten wir einbauen. Sieht nach einer gemischten Crew aus für 2017, sehr schön, freut sich Christa ! Alle zwei Jahre dann wieder Hardcore mit Polarkreis. Also: 2017 etwas ruhiger mit festem Ziel und Tagestouren, 2018 wieder ABIB - Murmansk ist dann gesetzt :shock:

Bild

...wird laufend ergänzt...
Zuletzt geändert von zweiradantrieb am Mi 09 Mär, 2016 20:53, insgesamt 13-mal geändert.
HMO-Gespann 1980 i.A.
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R1100RT "Popcornmaschine"
Heinkel 103A2 "Julius Schnorr von Carolsfeld" 1961
Jialing JH600B "Dingeling" 2013
Steyr 680 g "Ruedi"
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon kahlgryndiger » Di 17 Nov, 2015 10:01

Verena möchte gerne als Schmiermäxin reisen und ja ... wir freuen uns schon :smt023
Ich wäre für eine schöne und ruhige Tour. War noch nie mit dem Krad in Skandinavien. Und erst recht nicht im Winter :-D
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon Aynchel » Di 17 Nov, 2015 14:35

das mit der gemütlichen nach Röros würde mir auch zusagen
mal sehen ob meine Überredungskünste ausreichend sind :keule: :rofl: :-D
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon kahlgryndiger » Di 17 Nov, 2015 14:40

Aynchel hat geschrieben:mal sehen ob meine Überredungskünste ausreichend sind :keule: :rofl: :-D

Das könnte man ja noch mal in Ruhe und mit Nachdruck beim TT besprechen ... :-D
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon Werner » Di 17 Nov, 2015 15:57

Moin,

ich habe nur zwei bescheidene Wünsche:
1. Soviel Strecke wie möglich auf Schnee
2. Zelten... (zumindest ab und an.)

Gruß Werner
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon Nordmann » Di 17 Nov, 2015 19:21

Mona und ich würden es dann auch endlich mal wagen wollen.....werden aber leider nicht zelten können

Wenns also keinen stört und es auf der Strecke Hütten, Pensionen oder sowas gibt...dann von hier noch mal 2 vorsichtige Hände in die Höhe. :oops:

Moped wird dann ein R80 G/S Ural Gespann werden!
Gruß vom
Nordmann!
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon kahlgryndiger » Di 17 Nov, 2015 19:31

Wir werden auch nicht zelten wollen Ecki. Ich denke der Georg wird da schon das passende raussuchen bei dem alle glücklich werden :grin:
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon Matthieu » Di 17 Nov, 2015 19:44

Zelten würde ich mir da auch nicht antun wollen. Es gibt auf jedem Campingplatz ganz nette Hütten die preislich sehr im Rahmen liegen.
ETZ-Chris und ich sind am überlegen (und eigentlich schon am Details planen...). Ich war im Februar 2006 das letzte Mal mit der MZ da oben, wird echt mal wieder Zeit.
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon zweiradantrieb » Di 17 Nov, 2015 19:53

Wohin ? Bis zum ABIB 2016 sind es noch 3 Monate, bis zum Eisarsch 2017 deren 15 ...
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon Matthieu » Di 17 Nov, 2015 20:05

zweiradantrieb hat geschrieben:Wohin ? Bis zum ABIB 2016 sind es noch 3 Monate, bis zum Eisarsch 2017 deren 15 ...

2016 bin ich nicht dabei. In dem Fred hier geht es ja um 2017, oder????
Lillehammer und dann hoch nach Röros könnte mir schon gefallen. Den Rückweg könnte man dann ja über die Westküste und dann zurück übers Fjell machen.
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon BeuteBadener » Di 17 Nov, 2015 20:22

Also sorry, man sollte sich auch steigern dürfen: Murmansk, anyone??

lg, Michael
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77' MZ TS 250/1 Lastengespann
01' HU BMW Voyage (Murmansk!!)
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon ETZChris » Mi 18 Nov, 2015 07:30

[quote="Matthieu"]
ETZ-Chris /quote]

:smt076 :gewitter:
Kann mal bitte wer oben aus der Liste diesen unsäglichen Bindestrich aus meinem Namen nehmen!?
Büüüüteeeeeee :ugly:

Aber ansonsten klingt nen Solotripp im skandinavischen Schnee sehr reizvoll!
Gruß
Christian

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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon kahlgryndiger » Mi 18 Nov, 2015 07:36

Bitte :-D
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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon ETZChris » Mi 18 Nov, 2015 07:44

Bedankt :)
Gruß
Christian

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Re: Eisarsch 2017

Beitragvon Hänsi » Do 19 Nov, 2015 00:49

Hallo auch,

falls ihr Lust habt auf eine Schneemobil-Tour durch die Berge, hätte ich einen Tip.
Rund 150km SÖ von Röros liegt unweit der Grenze das schwedische Dorf Drevdagen mit vielleicht 15 Häusern.
Vis-a-vis vom Campingplatz gibt´s ein eimpfehlenswertes "Naturfreundehaus" mit mehreren Zimmern und Selbstversorgerküche.

Für die Schneemobiltour nach Urban fragen. Er ist Wildhüter, Mechaniker, Skooter-Vermieter und was weiß nicht nicht alles in dem kleinen Ort.
Für den Sommer hat er ein Schlauchboot unter ein UL-Fliegerle gebunden und fliegt damit die abenteuerlustigen Touris über die Seen.
Im Winter macht er dann geführte Schneemobile-Touren.

Direkt hinter seiner Werkstatt fängt die Wildnis an. Dann gehts durch die Wälder und über zugefrorene Seen in die Berge.
Nach ca. 1,5 Stunden wird angehalten, ein Loch in den Schnee gebuddelt und ein Lagerfeuer entfacht. Heisser Tee und Suppe werden zum Aufwärmen gereicht,
Gegrilltes und fantastische Käsetoasts füllen den hungrigen Magen. Bevor es weiter ging musste ich noch pinkeln und habe mich dafür ein paar Schritte von der Gruppe entfernt.
Im Windschatten eines halb zerfallenen Ziegenstalls wollte ich dann mein G´schäft verrichten. Noch ein Schritt und ich versank bis zur Hüfte im Schnee.
War gar nicht so leicht da wieder raus zu kommen...

Wir waren kaum weitergefahren und näherten uns immer weiter dem Bergrücken, als ein heftiger Schneesturm aufkam. Die Sicht war den ganzen Tag schon schlecht, aber im Sturm sah man kaum weiter als 10-15 Meter. Der vorausfahrende Guide war nur noch schemenhaft zu erkennen, Arg kalt war es nicht im A4, den dicken Mopedhandschuhen und mit Helm, aber irgendwie ist das feine Schneepuder doch zu den feinsten Ritzen reingekrochen. Der Sturm fegte unablässig übers Fjäll und der Schnee kam wie mit dem Lineal gezogen horizontal von der Seite. Eine gespenstische Stimmung und doch von faszinierender Schönheit. Ohne Guide wären wir hoffnungslos verloren gewesen im Niemandsland an der schwedisch-norwegischen Grenze. Urban führte uns aber völlig unbeirrt wieder vom Berg herunter und bald fanden wir uns zwischen hohen Nadelbäumen wieder.

Was dann folgte war eine wilde "Achterbahnfahrt" mit unzähligen Kurven, hindurch zwischen großen, verschneiten Findlingen und hohen Tannen. Ein schmaler Pfad auf dem die Kufen des Schlittens gerade so Platz hatten. Bergauf und bergab, mal links und mal rechts. Extrem kraftezehrend und unbeschreiblich wie ein schöner Traum...

Zum Schluss konnten wir den zweitaktenden Rotaxen noch so richtig die Sporen geben. Ein zugefrorener See von etwa 3km Länge musste überquert werden. VOLLGAS! Die 500er Zweizylinder schafften rund 100 Sachen. Auf dem See war mir recht mulmig, hatte Urban doch vorher erzählt, dass er ein paar Tage zuvor einige Norweger aus "Seenot" retten musste.
Sie waren im See eingebrochen und mit den Skootern abgesoffen. "Da gibt es nur eines", sagte Urban. Wenn `black water´ um den Schlitten auftauchen würde, könne nur Vollgas und der kürzeste Weg Richtung Land retten. "Aber wenn die Schlitten absaufen sei das kein Problem", meinte er cool. Sie würden selten tiefer als 1 Meter sinken und wenn der Motor Wasser ansauge müsse man den Schlitten an Land nur kopfüber legen und ein paar Mal den Starter betätigen. "Danach laufen sie sofort wieder."

Zurück an seiner Werkstattm führte uns Urban noch seinen liebsten Schlitten vor. Ein Yamaha mit R1-Motor und gut 160 PS. Eine Runde durch seine Werkstatt und viele Geschichten um seine Erlebnisse schließen den Tag ab. Gut 100 Öcken hat der Spaß pro Person gekostet. Was soll´s, ist ja nur Geld. Viel wichtiger ist ein unvergessliches Erlebnis und die Krönung auf meine erste Winter-Skandinavientour.

Das Gespannfahren auf Schnee und Eis habe ich zwar auch genossen, aber schon so gut wie vergessen. Die Bilder von der Skooter-Tour hingegen halten an bis heute.



Wir waren unterwegs vom 13.-28. Februar 2015 und eigentlich wollte ich 2017 wieder gehen. Jetzt ist der Plan geändert - ich hab 3 Monate Urlaub beantragt...

Grüße
Hänsi
9. Schwarzwälder Endurogespanntreffen X.X. - X.X. 2018. Terminbekanntgabe nur auf Anfrage bzw. Einladung.
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