Reifenanratungen

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Reifenanratungen

Beitragvon fleisspelz » Mo 28 Jun, 2010 14:38

Ich suche für 2 Motorräder nach guten Enduroreifen. Dabei lege ich Wert auf gute Fahreigenschaften auf miesen Böden, also auf klassischen AiA Tourstrecken. Schotter, Nässe, Schlamm, Rhabarber und was halt sonst noch so anfällt.

Für die BMW brauche ich die Dimensionen:

110/80 V 18
140/80 VB 17

Für die Aprilia brauche ich die Dimensionen:

100/90 H 19
130/80 H 17

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Re: Reifenanratungen

Beitragvon Beste Bohne » Mo 28 Jun, 2010 15:04

fleisspelz hat geschrieben:Ich suche für 2 Motorräder nach guten Enduroreifen. Dabei lege ich Wert auf gute Fahreigenschaften auf miesen Böden, also auf klassischen AiA Tourstrecken. Schotter, Nässe, Schlamm, Rhabarber und was halt sonst noch so anfällt.

Für die BMW brauche ich die Dimensionen:

110/80 V 18
140/80 VB 17



Conti TKC80


fleisspelz hat geschrieben:
Für die Aprilia brauche ich die Dimensionen:

100/90 H 19
130/80 H 17

Eure Ratschläge bitte


Conti TKC80
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Beitragvon Robert » Mo 28 Jun, 2010 15:59

Für die Aprilia: Mitas E07 vulgo Traktorreifen

Habe ich auf der SR.
Funktioniert ausgezeichnet auf miesem Asphalt mit Split, Schotter, Gatsch und nasser Wiese aber auch auf glatten Asphalt gut, nass wie trocken. Sehr steife Flanke, das heißt auch mit schwerer Zuladung noch stabil. Braucht lange zum Einfahren. Beliebt auch auf der Cagiva Elephant.

Für die BMW kann ich Dir keine Reifen aus eigener Erfahrung nennen. 18" am Vorderrad sind bei Enduros eher unüblich.
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Re: Reifenanratungen

Beitragvon Blechroller » Mo 28 Jun, 2010 16:17

Beste Bohne hat geschrieben:

Conti TKC80


Unbestritten kein schlechter Enduroschluffen, aber nur im ersten 1/3 bis max. der 1/2 seiner legalen Lebensdauer und diese ist nicht besonders lange (z. B. auf der leistungsmäßig eher am unteren Rand vergleichbaren Transalp). Also eine Sparbyxe, die besonders nach längeren Bahnfahrten reichliches Nachfüttern verlangt.

Allgemein kannst du aber bei allen Reifen, die auf Nichtasphalt wirklich taugen, keine besondere Lebenserwartungsansprüche und gute Fahreigenschaften erwarten.

ICH persönlich habe "damals" auf der Transalp nach einigen Versuchen den Fokus auf bessere Aspahlttauglichkeit gelegt und das miesere Geländeverhalten als Herausforderung angesehen :-D Bin dann irgendeinen Metzeler gefahren, weil der o. k. und in den Papieren eingetragen war.

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Beitragvon hiha » Mo 28 Jun, 2010 17:22

Grundsätzlich halt ichs mit dem Blechroller, ansonsten ist der TKC80 die erste Wahl. Lieber ein guter Straßenreifen, (mit dem kann man im leichten Gelände immer noch gut auskommen) als ein sowohl für Gelände als auch Straße mehr oder weniger untauglicher "Straßenenduro". Der sog. "Enduro" den Du auf dem Hondelchen hattest, war wohl weder für Straße noch für Gelände recht tauglich...

Gruß
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Beitragvon fleisspelz » Mo 28 Jun, 2010 17:44

hiha hat geschrieben:.... Der sog. "Enduro" den Du auf dem Hondelchen hattest, war wohl weder für Straße noch für Gelände recht tauglich...

Gruß
Hans

stimmt. Das war der hochgelobte Avon Distanzia. Von dem distanziere ich mich auch....
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Beitragvon Beste Bohne » Mo 28 Jun, 2010 19:03

Mit dem TKC habe ich die 1150GS auf die Rasten bekommen. Der Reifen taugt.

Der fleißige Pelz fragte nach Reifen mit Geländeeignung mit o.g. Reifengröße.

Da habe ich nur den TKC gefunden, den habe ich selbst gefahren und es gibt ihn in der gewollten Größe.

Hinweise auf den brauchbaren Michelin T63 sowie den grauenhaften Glitschstone TW301 habe ich mir verkniffen. Es gibt sie nicht in der gewollten Größe. Hinweise wären also nutzlos.

Andere Reifen mit den gewünschten Eigenschaften bin ich bislang nicht gefahren.

TKC 80, Michelin T63 sind Straßenreifen mit brauchbaren Eigenschaften im leichten bis mittleren Gelände. Im Schlamm kann man sie eher vergessen.

"Gelände"reifen sind für mich ausschließlich Pirelli Scorpion Pro, Michelin Endcomp4, etc. Nachteil: Keine Straßenzulassung und das mit Recht.
Grüße, Jens

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Beitragvon Nanno » Mo 28 Jun, 2010 20:12

Ich würde in beiden Fällen als Alternative zum Mitas E07 (den ich sonst empfohlen hätte) auch noch den Heidenau K60 bzw. Mefo MFE99 empfehlen.

Also eher moderate (Straßen-)Enduro-Reifen... Pirelli MT21, TKC80, Mitas E09 sind zwar AUCH straßengeeignet, aber vorallem auf der BMW vermutlih mehr "like ice in the sunshine"...

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Beitragvon Beste Bohne » Mo 28 Jun, 2010 21:10

Nanno hat geschrieben:Ich würde in beiden Fällen als Alternative zum Mitas E07 (den ich sonst empfohlen hätte) auch noch den Heidenau K60 bzw. Mefo MFE99 empfehlen.

Also eher moderate (Straßen-)Enduro-Reifen... Pirelli MT21, TKC80, Mitas E09 sind zwar AUCH straßengeeignet, aber vorallem auf der BMW vermutlih mehr "like ice in the sunshine"...

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Und nur den Mitas E09 kann man auf der Aprilia verwenden, der Mt21 passt auf keine der beiden...
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Beitragvon dirk » Di 29 Jun, 2010 09:00

MFE99 ist ziemlich laut.
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Beitragvon hiha » Di 29 Jun, 2010 09:18

Laut Reifs säif Leifs :lol:
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Beitragvon Nanno » Di 29 Jun, 2010 09:21

dirk hat geschrieben:MFE99 ist ziemlich laut.


Das stimmt, ist aber bei der Profilhöhe am Hinterrad ned verwunderlich...

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Beitragvon Blechroller » Di 29 Jun, 2010 10:13

Der Heidenau K60 ist etwas säuselnd auf Asphalt, im trockenen Gelände gut, im nassen Gelände unsäglich. Er neigt vorne zu Haifischzähnen.
Diese Erfahrung beruht ausschließlich auf der Nutzung mit dem DD. Bei leistungsschwachen Mopetten mag das anders sein :-D

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Beitragvon Roll » Di 29 Jun, 2010 19:53

dirk hat geschrieben:MFE99 ist ziemlich laut.

Nur beim Bremsen auf dem Hinterrad.
:-D
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Beitragvon dirk » Mi 30 Jun, 2010 08:34

Meiner ist vorn, allerdings ein hinterer, auf dem Gspann.
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