von heiligekuh79 » Mi 11 Feb, 2026 09:41
gerade erfahren, daß am sonntag ein nachbar gestorben ist.
wir sahen den rtw und 2 notarztwagen vor der tür stehen.
die familie wohnt seit ca. 3 jahren in unserer straße mit 2 töchtern. die ältere ist jetzt 13 jahre alt. mit ihr habe ich mich oft unterhalten. sie suchte anschluss und tat mir immer ein wenig leid. ihre mutter fährt zwar auto, spricht aber wenig deutsch und sitzt im rollstuhl. das arme mädel musste ihre mutter oft begleiten, viel für die familie managen und dolmetschen. dafür fiel auch schon mal die schule aus.
ich habe mich mit der mutter einige male unterhalten. mit ein wenig geduld ging das ganz gut.
der vater hatte eine kleine bauunternehmung und fuhr täglich hier vorbei, morgens früh und manchmal erst spät abends, grüßte immer freundlich und wir haben uns ein paar mal kurz unterhalten.
mir tut die familie leid. wie schrecklich muss es sein, den vater und ehemann so plötzlich sterben zu sehen.
wie geht es für die familie nun weiter?
mich macht das sehr nachdenklich. innerhalb von sekunden kann alles vorbei sein.
gruß
regina