ich denke mal das da einfach nur kisten für diese eine veranstaltung zurecht gebruzzelt werden und dann auf gut glück bewegt werden.
liegenbleiben wird wohl nicht das größerer problem der bruzzler sein, somndern eher die rennleitung.
.........sofern einer der Herren Kalkmützenständer in der Lage ist, Armierstahl von tschechischen Seitenwagenanschlüssen zu unterscheiden, was bezweifelt werden darf.
Beispiel gefällig ?
Vor etwa 6 Monaten bin ich auf der A 81 nahe Stuttgart mit 90 Sachen dahergeschnürt (SR 500 Gespann). Links neben mir fuhr eine ganze Weile eine Kalkmützenständer - Dose, drin ein weibliches Exemplar am Steuer, ein männliches rechts daneben.
Abhauen konnte ich nicht (warum auch), also runter vom Gas, nebeneinander fahren ist laut StVO nicht erlaubt. Die grünweise Dose zieht vorbei und....."Bitte folgen".
In der nächsten Parkbucht kommt das männliche Exemplar dann auf mich zu und meint, ich sei zu schnell gefahren. Ich entgegne: 120 waren in dem Abschnitt erlaubt, 90 standen auf meinem Tacho. Daraufhin erklärt mir die Amtsperson in zackigem preußisch mit leicht näselndem sächsischen Einschlag : Mit einem Einspurfahrzeug mit Anhänger dürfen sie aber nur 60 kmh fahren.
Ich dreh mich rum, seh keinen Anhänger und gebe selbigen Sachverhalt als Widerwort. Der bemüht beherrschte Ordnungshüter zeigt daraufhin triumphierend auf meine Seitenwagen. Ich frage ihn, ob er einen Motorradführerschein hat, was er - schon etwas weniger zackig - verneint.
Meine Einlassung, daß es sich bei einem Seitenwagen nicht um einen Anhänger im Sinne der StVO handelt, finden keinen Glauben. Der Freund und Helfer kassiert meine Papiere und marschiert zum Dienstfahrzeug, um sich mit seiner Kollegin zu beraten. Ich beobachte von hinten eine angeregte Diskussion und wiederholtes Achselzucken der Kollegin. Dann ein rascher Griff zum Diensttelefon. Offensichtlich mit mehreren Weiterleitungen, denn es dauert und dauert. Nach 10 Minuten dann ein konsilianter und freundlicher Ordnungshüter, der mir meine Papiere zurückgibt und mir eine gute Weiterfahrt wünscht.
Ich bedanke mich und gebe ihm noch einen Rat: Besser dieses Eereignis nicht im Kollegenkreis weiter zu erzählen.
M.f.G.,
Zündfix