Einschreiben

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Einschreiben

Beitragvon fleisspelz » Mo 11 Okt, 2010 21:36

Auf dem Küchentisch liegt ein Zettel von Tina:
"Lieber Justus, sei doch so gut und hole das Einschreiben für mich an der Postagentur ab, ich habe die Vollmacht für Dich ausgefüllt. Vielen Dank, Deine Tina"

Ich will also zur Postagentur. Es gäbe ja eine, die nur 500 Meter von mir weg ist, aber die Post legt abzuholende Einschreiben lieber an eine andere Agentur, die vier Kilometer entfernt ist, weil da der Betreiber ein ungehobelter Klotz ist und sich die Post denkt, der könne sich bestimmt trefflich an mir reiben. Schön denke ich, schon wieder ein Grund ein Stückchen mit der Mamuf zu fahren. Vielleicht kann ich ja bei Mona einen Kaffee trinken, gleich gegenüber der Postagentur, die habe ich auch schon lang nicht mehr gesehen. Benzinhahn auf, Vergaser fluten, dreimal ohne Zündung kicken, dabei ganz leicht Gas geben. Dann Zündung an, Frühzündverstellhebel ziehen, zwei Mal kicken, ein leichter Gasstoss und die Mamuf läuft.

Ich betrete die Buchhandlung, in deren Hinterstübchen die Post ist, erkennbar an den gelben DIN-A4 Zetteln "POST" über der Tür und "Abholung von Einschreiben und Paketen nur gegen Ausweisleistung" links daneben. Ausweisleistung ist auch so ein deutsches Wortungetüm denke ich mir.

Ich stelle mich brav an der Schlange an und freue mich darüber so ein modernes Telefon zu haben, mit dem man eMails lesen kann. Nun hab ich ja Zeit. Es kamen immerhin 68 Mails seit Beginn des Motorradtreffens am Wochenende. Ich lese interessiert sämtliche Angebote durch, mir dreistellige Millionensummen aus Burkina Faso auf mein Konto transferieren zu lassen, meinen Penis auf Unterarmlänge vergrössern zu lassen und zwanzig Kilo in zwei Wochen abzunehmen. Selbstredend ohne JoJoEffekt, ist doch klar. Dann lasse ich mich noch über meinen Gewinn bei irgendwas informieren, weil ich der Einmillionste war, der irgendwas angeklickt hat. Ich will grade anfangen, auch noch zu lesen, was mit Onlinepoker.de an Neuigkeiten zu überbringen hat, da bin ich auch schon vorne in der Schlange. Nur noch schnell die Spinnweben von den Schuhen schütteln, und schwupp bin ich drin.

"Guten Tag, ich möchte dieses Einschreiben abholen, hier ist mein Ausweis."
"Iss des ihr Fraa?"
"Nein, aber das da ist meine Vollmacht" ich zeige auf den entsprechenden und korrekt ausgefüllten Abschnitt auf dem Abholschein.
"Da brauchisch denn Ausweis von Derre Fraa."
"Verzeihen Sie, aber hier ist mein Ausweis, hier ist meine Vollmacht und Ihre Benachrichtigungskarte. Frau Roos befindet sich im Urlaub auf Sardinien, da musste sie ihren Ausweis mitnehmen. Deshalb möchte ich ja an Ihrer Stelle und bevollmächtigter Weise das Einschreiben hier abholen."
"Ja abber isch gäbb des ohne Ausweis ni raus."
"Aber guter Mann, hier liegt doch mein Ausweis."
"Iähn Ausweis."
"Ja, das ist mein Ausweis."
"Nää, iähn."
"Gut, dann versuche ich es anders. Sind Sie doch bitte so freundlich und sagen mir, von wem das Einschreiben ist, dann kläre ich das mit dem Absender direkt, ohne das Dokument."
"Des däff isch nit."
"Jetzt helfen Sie mir halt bitte, die Kuh vom Eis zu bekommen. Was soll ich denn jetzt machen damit Sie mir das Einschreiben aushändigen?"
"Ich brauch iähn Ausweis."
"Ich hab Ihnen doch gesagt, die Frau Roos ist auf Sardinien und hat dort Ihren Ausweis dabei."
"Da misse se dänn besorsche."
"Bitte sind Sie so freundlich und rufen bei Ihrer Direktion an, diese Auskunft stimmt nicht."
"Isch mach goänix unn isch gäbb ach nixx raus."
"Wer ist denn Ihr Gebietsleiter?"
"Dä näxxte."
"Sind Sie doch so freundlich und sagen mir, mit wem ich jetzt das Vergnügen hatte, meinen Ausweis haben Sie ja da liegen."
Er bedient einen anderen Kunden und straft mich mit Missachtung.
Ich zucke die Achseln, lasse eine Bemerkung über die bornierte Engstirnigkeit des einen oder anderen Mitmenschen fallen und erhalte zum Dank einen "verwahrlosten Langhaarigen, die määäne, se kännte sisch alles erlaube" ins Genick.

Also, statt einen Kaffee bei Mona gegenüber zu trinken ab auf die Mamuf, Benzinhahn auf, Vergaser fluten, dreimal ohne Zündung kicken, dabei ganz leicht Gas geben. Dann Zündung an, Frühzündverstellhebel ziehen, kicken, ein leichter Gasstoss und die Mamuf läuft. Ab zur Hauptpost in Aschaffenburg, liebliche 20 Minuten im Feierabendverkehr und die Mamuf grenzlegal an einem Fahrradabstellplatz parkiert.

Hier auf der Hauptpost ist die Schlange keine zwanzig Meter lang. Das bewegbare Telefon raus und weiter eMails lesen.
Sie haben eine neue Nachricht vom Motorang Forum. Nein, ich habe keine silberne Tasse gefunden.
Dann die Angebote von Viagra, ein paar Gewichtsreduktionen ohne JoJoEffekt, Janine möchte heute Nacht noch mit mir f-i-c-k-e-n, Chantal und Yvonne aber auch, da wird die Entscheidung schwer. Wer ist nur die geile Gabi, die mich auf dem Klassentreffen im Klo getroffen hat und mir dort einen geblasen hat? Vielleicht nur eine Verwechslung?

"Der nächste Bitte"
"Ich habe ein Problem mit einer Post-Agentur und bitte Sie um Unterstützung."
Ich erzähle dem Postbeamten (-sind die eigentlich noch beamtet?) die komplette Geschichte bis hierher und er nickt verständnisvoll.
"Das stimmt nicht, der muss Ihnen das Einschreiben aushändigen."
"Ja, aber das macht er nicht."
"Dann müssen Sie da jetzt wieder hinfahren und ihm das sagen."
Der Postler geht zu seinem Kollegen am Nachbarschalter und holt sich Rat ein. Dieser bestätigt:
"Naaa, der muss des rausgäbbe."
Der Schalterbeamte wieder zu mir:
"Sie müssen da wieder hinfahren und dem sagen, er muss Ihnen das rausgeben."
"Das hab ich ihm ja schon gesagt. Können Sie den nicht anrufen?"

Der Schalterbeamte brummelt etwas und verschwindet mit meinen Dokumenten. Nach einer Weile nähert er sich wieder dem Schalter und ich höre nur eine Seite eines Telefonates, und davon auch nur das Ende:
---
"Ja aber der Mann hat doch einen Ausweis."
---
"Nein, den von der Empfängerin nicht, dafür ist ja die Vollmacht."
---
"Sie müssen nur die Unterschrift von dem Abholer vergleichen."
---
"Nein, also wir geben den Leuten sowas hier raus."
---

Der Kollege, der vorhin um Rat gefragt wurde echauffiert sich.
"A der muss doch demm Monn sein Einschreibe gäbbe. A des gibbts doch goärnit. Ei macht der sisch sei eischene Vorschrifte? Ei so ebbes hob isch ja noch nit erlebbt."
Der Schalterbeamte gibt mir meine Unterlagen wieder und sagt, ich solle es halt nochmal versuchen. Ich frage ihn, ob er mir Kontakt zu jemandem Zuständigen für diese Agentur verschaffen kann. Das verneint er, da das hier die Postbank sei, das habe mit der Post organisatorisch nichts zu tun. Wie ich diese Aufsplittungen hasse. Nie ist jemand zuständig. Ich frage den Schalterbeamten, wer da zuständig wäre. Er verweist mich auf ein Kundentelefon.
Na gut, also nochmal von vorne.

In dem Vorraum des Postamtes,- Verzeihung, des Postbank Consumer Service Points oder wie das jetzt auch immer heissen mag - steht eingequetscht zwischen Geldautomat, Briefwaage und Kontoauszugsdrucker ein Servicetelefon, bei dessen Benutzung man garantiert dauernd jemandem im Weg ist. Man darf dann dem sehr freundlichen und auskunftsbereiten Hotlinemitarbeiter mitten in der Schlange vor dem einzigen Geldautomaten lautstark seine persönlichen Daten durchgeben. Weshalb ich mich nicht bei Facebook anmelde kann ich seit heute jedenfalls nicht mehr begründen.

Ich erkläre dem freundlichen Hotliner mein Problem und der erklärt mir, er könne das gerne für mich aufnehmen und weiterleiten.
"Verzeihung, ich fahre morgen nach Sardinien und benötige daher eine unmittelbare Lösung."
"Da kann ich leider nichts für Sie tun, aber ich verbinde Sie mit meinem Vorgesetzten."

Also noch Mal die Geschichte von vorn. Ist eh erst das dritte Mal, dass ich sie erzähle. Dann kommentiert der Vorgesetzte:
"Was ist denn da auf der Rückseite der Benachrichtigung alles angekreuzt?"
"Da ist angekreuzt *Einschreiben*,*Rückschein* und *Eigenhändig*"
"Sehen Sie, da haben wir schon das Problem, wenn da *Eigenhändig* angekreuzt ist, darf Ihnen das die Agentur garnicht aushändigen."
"Dann verraten Sie mir doch bitte, weshalb hinter dem Wort *Vollmacht* ein Sternchen ist, bei dessen Erklärung fett gedruckt steht 'gilt auch für Zusatzleistung *Eigenhändig*'."
"Ach, das hab ich ja noch garnicht gelesen."
"Und wie geht es jetzt weiter?"
"Ja, ich werde das umgehend aufnehmen, und weiterleiten."
"Verzeihung, aber ich brauche jemanden, der mir hilft, die Kuh vom Eis zu holen, und zwar sehr zeitnah"
"Ich kann dort aber nicht anrufen, ich habe organisatorisch mit den Agenturen nichts zu tun, und ich darf es auch garnicht."
"Dann verbinden Sie mich bitte mit jemandem, der organisatorisch mit dieser Agentur zu tun hat."
"Das kann ich nicht und ich kann auch nicht selbst dort anrufen, ich habe ja nicht einmal ein Verzeichnis mit Telefonnummern der Agenturen"
"Kein Problem, die Telefonnummer gebe ich Ihnen."
"Ja aber wir haben keinen organisatorischen Kontakt mit den Agenturen."
"Verzeihung, aber Sie wollen mir doch nicht wirklich sagen, dass die deutsche Post Agenturen beauftragt, in Ihrem Namen amtsähnliche Dienstleistungen zu erbringen, ohne mit diesen in organisatorischer Verbindung zu stehen?"
"Ich kann Ihnen da wirklich nicht weiterhelfen, da müssen Sie eine Reklamation einreichen."
"Ich war der Ansicht, dass ich gerade genau das tue."
"Ja dann brauche ich aber noch ein paar Daten von Ihnen"
"Gerne, was brauchen Sie?"
Ich teile dem Vorgesetzten Namen und Anschrift von Tina mit, Namen und Anschrift der Agentur und Datum und Uhrzeit der Benachrichtigung. Er sagt mir, er würde dann veranlassen, dass der Agenturbetreiber zeitnah informiert würde.

Ich geh zur Mamuf. Neben dem Fahrradständer hat sich eine Gruppe von etwa sieben bewegten Christenmenschen eingefunden mit einem Jesusbild und einer Wandergitarre, die heilige Lieder singen. Ein Taxifahrer vom Droschkenstand gegenüber bestaunt grade die Mamuf.

Benzinhahn auf, Vergaser fluten, dreimal ohne Zündung kicken, dabei ganz leicht Gas geben. Dann Zündung an, Frühzündverstellhebel ziehen, kicken, ein leichter Gasstoss und die Mamuf läuft nicht. Kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffffz, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffz, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffz...
"...lohobet den Heherrn..."
Kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffffz, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffz, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffz...
"...preiheiset sein Reich..."
Kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffffz, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffz, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, kicken, paffz...

Der Taxifahrer fragt, ob er schieben soll, ich grinse ihn an und sag ihm
"Nee lass Mal, das Mopped hat auch seinen Stolz"
"Isch däd bei dem Gekrisch ach net wolle..."
Na klar, der Mann hat recht. Weshalb bin ich da nicht selbst drauf gekommen. Is ja 'n Russ, die Mamuf.

Ich warte also das nächste Liedende ab und frage die Christenmenschen, ob sie einen Moment Pause machen können, ich wolle sie mit meinem Gelärme nicht stören.
Die gucken mich an, wie ein Mensch von einem anderen Stern, fangen aber tatsächlich nicht sofort an weiter zu singen.
Zündung an, Frühzündverstellhebel ziehen, kicken, ein leichter Gasstoss und die Mamuf läuft. Ist halt doch ein Kommunistenkrad. Ab zur Postagentur.

Die Schlange steht bis zur Eingangstür. Was solls, ich hab ja nur für meinen Urlaub zu packen, da stören einen doch lumpige zwei Stunden an der Post nicht weiter. Das Handy raus, ab ins Internet und auch die neuesten eBay Angebote noch durchstöbern. Ich bin schon fast versucht, aus lauter Langeweile ein Konvolut Herrensocken zu kaufen, als ich auch schon dran bin.

Gebieterisch steht der Agenturbetreiber hinter dem Tresen, klopft bereits bei meinem Eintreten in den Raum mit Tinas Einschreiben in seiner rechten in die flache linke Hand und zeigt auf eine Videokamera die hinter ihm steht.
"Isch habb alles uffgezeischent."
"Na fein, dann sind ja alle Ungereimtheiten festgehalten. Kann ich jetzt mein Einschreiben haben?"
"Desss musss ich jedtzt erschd emol genau prüfe!"
"Na vielleicht bekommen wir das ja noch bis zu Ihrem Feierabend hin."
Eine Viertelstunde hat er noch, und die braucht er auch. Die ganze Zeit über salbadert er mir vor, wie schlimm ich wäre, dass er alles aufgezeichnet hätte, dass ich mich ruhig beschweren könne, da wünsche er mir Glück dabei und so weiter....
Nach ungelogenen 11 Minuten ist er so weit, dass er meinen Ausweis gescannt, meine Rückscheinquittung ausgestellt und meine Empfangsbestätigung fertiggestellt hat. Er besteht darauf, dass die Empfangsbestätigung zu unterschreiben sei, bevor ich das Einschreiben erhalte. Seiner Frau ist das peinlich und sie versucht zu intervenieren, alleine das nützt nichts. Der Mann ist unerbittlich. Man hat ihm ein Amt gegeben. Ich verlasse mit dem Einschreiben den Laden und gehe auf einen Kaffe zu Mona. Die beruhigt mich und erzählt mir, der halbe Stadtteil würde schon in die Innenstadt zur Post gehen, weil der freundliche Mensch dauernd rumzoffen würde.

Na gut dann wieder heim. Benzinhahn auf, Vergaser fluten, dreimal ohne Zündung kicken, dabei ganz leicht Gas geben. Dann Zündung an, Frühzündverstellhebel ziehen, kicken, ein leichter Gasstoss und die Mamuf läuft...
..........................
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Beitragvon Michael » Mo 11 Okt, 2010 21:44

Das ist mal wieder "ein echter Justus"! :grin: :smt023

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Beitragvon Lederclaus » Mo 11 Okt, 2010 21:51

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Beitragvon altf4 » Mo 11 Okt, 2010 22:23

^^

g max ~:)
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Beitragvon stefenle » Mo 11 Okt, 2010 22:43

Ei des könnt mir ned bassiera isch hab scheene kurze hoor, des würd dem kleina a...loch warschenlisch gfalla. Abber isch hadd friher auch scho längere hoor. Ab wanns so wenig werda sieht des doch afffich aus.
GG ;-)
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Beitragvon Blechroller » Mo 11 Okt, 2010 23:00

Justus,

neben einem Glückwunsch zu deiner (Be-)Schreibfähigkeit möchte ich dir einen ebenso herzlichen Glückwunsch zu deinem Gleichmut aussprechen. Mir wäre nicht nur innerlich die Hutschnur geplatzt und der "freundliche" Herr vom Schalter hätte jetzt so richtigen, mächtigen und teuren Ärger. Bringt mir zwar nix, aber es ist Rache :twisted:

Seit ich die Konkurrenz der Post kennen lernen durfte, bin ich aber ein Fan der Post...

OllY
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Beitragvon Beste Bohne » Mo 11 Okt, 2010 23:18

Arrgllärgs, muß gerade mein Gebiss von der Tischkante trennen... :shock: :-D

Andere Leute hätten den Büro-Krad schon mit einem Tacker an sein Formular geheftet, ich bewunder Deinen Gleichmut. :grin:

Danke für diese schöne Gutenachtgeschichte. :grin: Wenn auch auf Deine Kosten...

Grüße, Jens
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Beitragvon Roll » Di 12 Okt, 2010 01:52

Wird langsam Zeit fürn Band gesammelte Werke :wink:

Großartig beschreibselt!
Ein Prophet schaut zurück. Das neue Programm. miro2

Matthäus 6,19-34

http://www.rollmannact.de/
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Beitragvon roger » Di 12 Okt, 2010 05:31

Bürokratismus und seine Anhänger, oh ja!

Aber bei der bildlichen Vorstellung des 1. "paffffz" zwischen den Kicks
ist mir das Müsli, dass mir vorher im Hals stecken blieb, fast Richtung Monitor geprustet worden.
Hurra!
Ach nee, doch nich...
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Beitragvon Nanno » Di 12 Okt, 2010 06:33

Schöne Geschichte... :-D
Da schmeckt der Kaffee gleich noch a bissl besser!

Lg,
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Disco Inferno - I learn in hell.

Blog:http://greasygreg.blogspot.com/
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Beitragvon ETZChris » Di 12 Okt, 2010 06:49

verdammtes großraumbüro :-D
Gruß
Christian
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Beitragvon Thoeny » Di 12 Okt, 2010 07:46

So darf der Morgen anfangen! Gesetzt den Fall, man muss nicht selber zur Post. :-D
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Beitragvon porcus » Di 12 Okt, 2010 08:00

Blechroller hat geschrieben:Justus,

neben einem Glückwunsch zu deiner (Be-)Schreibfähigkeit möchte ich dir einen ebenso herzlichen Glückwunsch zu deinem Gleichmut aussprechen. ...
Seit ich die Konkurrenz der Post kennen lernen durfte, bin ich aber ein Fan der Post...

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Olly hat Recht. Ich habe über Konkurrenten der Post erst drei Briefe (Zwei Befunde vom Hautarzt, ein Brief vom Finanzamt) erhalten, die lagen alle auf dem Boden vor der Haustür. Briefkasten nicht gefunden?
Das kann die Post besser.

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Beitragvon Stollentroll » Di 12 Okt, 2010 08:54

AAaaaaaah.....meine Kollegin fragt mich warum ich Tränen lache....

Und ich kanns ihr gar nicht richtig sagen, denn ich hab sie im starken Verdacht gelegentlich vor Postämtern zu singen.. :-D
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Beitragvon hiha » Di 12 Okt, 2010 09:11

Bei uns ists eher gegenteilig: Das Amtliche Postamt war besetzt von den letzten Beamten ihrer Gattung. Die waren immer mufflig, ahnungslos, paragrafenberitten, patzig, langsam, vorsätzlich boshaft, unsympathisch, und jetzt gehn mir die Betitulierungen aus.
Ein uralteingesessens Schuhgeschäft hat als zweites Standbein eine Postfiliale eröffnet. Da muss ich zwar zwei km radeln, aber die sind immer
freundlich,
schnell, SCHNELL!!
bestens informiert,
beraten immer in die richtige Richtung,
lassen auch mal fünfe gerade sein.
Wenn ich bei der Post mit 30 Paketen auftauchte, konnte man die nackte Angst in den Augen des dicken Beamten sehen.
Die Schuhhändler freun sich richtig, weil sich mal was anderes tut.

Fazit: Sowas steht und fällt, -wie immer,- mit den Leuten.

Gruß
Hans
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