Fr....äh Herr B... tobt ab nach Hause und holt den TÜV Zettel.
Muuuhhaaahaaaa.

Da wacht man mit Sorgenfalten schweißgebadet auf und der Rotwein am Abend hat da auch nichts gebracht und dann kommt Fr.. äh Herr B... an und bringt mich dazu den Kaffee auf den Monitor zu prusten.
Danke dafür.
Gestern habe ich erfahren (zufällig vom Betriebsrat, bei dem ich wegen was völlig anderem war), daß meine Abteilung ab 2014 aufgelöst wird. Eine Ära geht damit zuende. Das Organigramm, daß ich sah, läßt nichts Gutes erhoffen. Es wird zwar niemand freigesetzt doch wie man hört, versuchen einige schon das sinkende Schiff zu verlassen. Das Aufgabengebiet dürfte deutlich schrumpfen, die Aufstiegschancen gehen aus meiner Sicht damit gegen Null.
Und das jetzt. Vor nichtmal einem Jahr habe ich dort angefangen. Es war wie "nach Hause kommen". Nie habe ich mich wohler gefühlt. Wenn es sich nun garnicht ausgeht? Das Haus verkaufen? Und das Elternhaus dazu? Wegziehen? Hier gibt es im Umkreis von 600km nichts vergleichbares an Industrie. Und irgendwann ist man ja auch zu alt, um nochmal eine Chance woanders zu bekommen.
Mir geht das nicht gut. Werde gleich in die 4ma fahren und Überstunden machen. Doch zum ersten Mal belastet es mich.