Hab meinen salzburger Freund Gernot Schuh (einige kennen Ihn)
um hilfe angemailt, und das kam als Antwort:
"
Nr1: Peugeot 500 ohc Paralleltwin. In dieser Ausf?hrung 2 Ventile pro
Zyl., die ?ltere Version hatte einen Vierventilmotor mit dohc. Vom Motor
her damals ein total fortschrittliches Ger?t, das Fahrwerk war aber der
Leistung nicht gewachsen. Deshalb war sie nur auf relativ faden,
kurvenlosen Strecken erfolgreich. Hat aber in der 1. H?lfte der
Zwanzigerjahre unter Pean und Gillard viele bedeutende Rennen und GP's
gewonnen. Die auf dem Bild steht in Frankreich, glaub ich. Vielleicht
das einzige erhaltene Exemplar.
Nr2: New Imperial 500 Twin, 1934. Eine Kombination zweier 250er Grand
Prix Zylinder auf einem gemeinsamen H?usl. Reine Werksmaschine. Super
leistungsstark und auch zuverl?ssig, aber schei? Handling. Auf der TT
war damit nix zu holen. Hat aber in Brooklands "gute" Figur gemacht.
"The Motor Cycle" hatte damals einen Preis ausgeschrieben f?r die erste
Britische Mehrzylindermaschine, die in einer Stunde 100 Meilen
zur?cklegt. Stan "Ginger" Woods hat das im Herbst 1934 dann auch
geschafft. 102 mph Schnitt mit genau diesem Eisen! Beim Zuschauen haben
die Leute allerdings Bauchweh bekommen, so sehr hat die Fuhre angeblich
geschlankert. Brooklands war aber auch extrem "bumpy" und dort, wo die
Steilkurve den River Wey ?berquerte war ein solcher Buckel, dass
Fahrzeuge, die dort mit etwa 100 Meilen dr?berfuhren 10 Meter weit
sprangen. In der Steilkurve wohlgemerkt. Die Jungs waren eben echt
lebensm?de damals.
"
lg,
ALex.

