Hier kann man auch als Gast schreiben. Anonyme Beiträge sind möglich, aber nicht erwünscht, man sollte wenigstens seinen Namen drunter setzen.
Mo 15 Feb, 2021 22:53
stupid is as stupid does.
Di 16 Feb, 2021 06:47
Myke hat geschrieben:klebstoff hab ich schon nachbestellt.
Oida Modellbauer!
Ich hab Leim eingekauft. Und Motoröl. Vorsätze ...
Bei den Kindern (und meiner Frau) hat die Schule wieder begonnen. Mit täglichem Selbsttest, immerhin.
Und die Impferei geht weiter.
Gryße!
Andreas, der motorang
Di 16 Feb, 2021 08:42
Bad News von Karl Lauterbach:
https://twitter.com/Karl_Lauterbach/sta ... 02788?s=20Kurzfassung: die aktuellen Maßnahmen halten die Virusmutationen nicht auf. Und das ist noch vor den Schulöffnungen.
Dritte Welle olé.
Di 16 Feb, 2021 10:37
1) Mich wundert, dass die Fachleute so überrascht tun, dass so schnell diese Mutationen entstanden.
Das Virus braucht zum Überleben einen Wirt.
Mutationen sind zufällige genetische Änderungen.
Eine zufällige Änderung, die sich rascher von Wirt zu Wirt überträgt, ist lt. Darwin "fitter to survive".
Die gute Nachricht:
Eine Mutation, die Ihren Wirt schneller tötet (bzw. inmobilisiert) verringert ihre Überlebenschancen. Das heißt, die wird eher nicht so schnell kommen.
2) Mich wundert auch ein bissl die Grundlage für gültige Impfstrategien:
Wenn wir die Pandemie (medizinisch / gesellschaftlich / aber auch WIRTSCHAFTLICH) als einen Gegner im Krieg betrachten, dann ist die Strategie der Regierung anscheinend diese:
A) die eigenen "Soldaten" (= Erwerbstätige, Eltern, Teilnehmer der Wertschöpfungskette, Steuerzahler) möglichst einzuschränken, weil man ...
B) die "Ex Soldaten", die in diesem Krieg nichts mehr beitragen können (= Risikogruppen) zuallererst und um jeden Preis Schützen will ...
c) indem man begrenzte Ressourcen (=Impfstoffe, Budgetmittel) dort hin leitet.
Der Urahn, die Urahnin, die deswegen vielleicht noch ein bisschen länger leben, aber das Urenkerl wegen Kontaktbeschränkungen eh trotzdem nicht sehen dürfen, werden sowieso als Wähler der momentanen Entscheidungsträger ausfallen.
Aber es gibt gegenwärtige und entstehende bzw. zukünftige Generationen, die u.U. Lebensabschnitte-lang an den Folgen knabbern müssen. (und zum [b]Knabbern[/b]gehört leider auch Armut/ sozialer Abstieg/ Depression / Selbstmord ...)
Es wird zwar manchmal auch über Kollateralschäden gesprochen, aber werden die auch wirklich mal evaluiert?
Ich will das nicht als Standpunkt diskutieren oder verteidigen, ich wollte nur den Gedanken mal ausformulieren.
Di 16 Feb, 2021 11:24
Bin ganz bei Dir mit den Mutationen. Ich kenne allerdings keine davon überraschten Fachleute.
Aber: sämtliche Maßnahmen die wir bisher haben wirken gegen die Mutanten genauso gut.
Das Problem sind die nicht durchgehaltenen Maßnahmen. Wenn viele Leute sich trotzdem treffen, keine Maske tragen, keinen Abstand einhalten, krank arbeiten gehen oder demonstrieren etc dann dauert der ganze Zirkus nur umso länger.
Ich finde die Strategie nicht seltsam.
Alles andere hat sich schlicht nicht bewährt.
Auch wirtschaftlich nicht.
Nicht dass es nicht probiert worden wäre. Wäre irgendwer gerade gern in England, Brasilien oder Südafrika? Hmm ... woher kommen nochmal gerade die Mutationen?
Genau - aus Ländern wo nicht oder zu spät reagiert wurde.
Neulich wurde eine Studie erwähnt dass die Maßnahmen (Lockdown etc) nur ca. 20% des Schadens verursachen, die entstehen würden, wenn mans laufen lässt.
Alleine was da an Krankenständen zusammenkäme bei den 90% die noch Arbeit haben, Steuern zahlen etc
Leider find ich die Quelle nicht mehr, war in einem der ORF-Journale glaub ich.
Davon ganz abgesehen, dass ich gerne ein Intensivbett vorfinden würde, wenn ichs brauch. Und jeder andere wahrscheinlich auch.
Leute die von einer Leiter fallen, einen Herzinfarkt haben oder einen Verkehrsunfall oder oder oder.
Übrigens hab ich nicht den Eindruck, dass die Maßnahmen nur Mitglieder der Wertschöpfungskette treffen. Eher dass manche Maßnahmen durch wirtschaftliche Interessen konterkariert werden. Ausnahmen für Pendler beispielsweise. Why? Warum mussten die bisher keine Tests vorlegen?
Auch das sag ich mal nur so.
Gryße!
Andreas, der motorang
Di 16 Feb, 2021 11:30
+1 !!!
Di 16 Feb, 2021 12:44
@motorang
+1 !!!!!!!
Di 16 Feb, 2021 12:45
Andreas, sehe ich auch genau so!
Blöderweise halten genau Die nicht durch, die dann das Maul am größten aufreissen
Ich bin inzwischen das erste Mal geimpft.
Alles okay, die microchips drücken halt ein bisschen!
Stefan
Di 16 Feb, 2021 12:50
superknuffi hat geschrieben:Alles okay, die microchips drücken halt ein bisschen!
Stefan
Hans
Di 16 Feb, 2021 13:45
@superknuffi
Dann waren das keine Mikrochips, sondern was größeres. Transformatoren oder so ...
Maybach
Di 16 Feb, 2021 14:00
Funkmast!
Di 16 Feb, 2021 16:48
Kartoffelchips
Di 16 Feb, 2021 17:03
Hm ... irgendwie ...
Andreas, es wäre schön, wenn du meine Beiträge aufmerksam lesen würdest, bevor du sie durch den Kakao ziehst!
Ich habe nur von der
Impfstrategie gesprochen.
Hier in D muss ein 70Jähriger bis Ende Mai warten, bevor er überhaupt einen Impftermin bekommen kann, weil ja zuerst die 80jährigen versorgt werden müssen. Das heißt, für die erwerbstätige Bevölkerung verstreicht der Großteil des Jahres ungeimpft und mit entsprechenden Einschränkungen, die leider nicht nur in ein bissl Streß resultieren, sondern manche Jobs kosten und Wirtschaftszweige aussterben lassen. Da darf man schon fragen, ob es nicht besser wäre, zuerst die Jüngeren zu impfen.
Heute hörte ich außerdem im Radio, dass man auch über Strafen nachdenkt für jüngere, die sich beim Impfen vordrängen. Als Beispiel nannte man einen Bürgermeister, der eine Impfdosis erhielt, die man sonst wegen geringer Haltbarkeit hätte wegwerfen müssen.
Das sind die Probleme, die hier in D - zumindest von den Medien hochgeschaukelt werden. Wenn es in Ö so viel vernünftiger läuft, freut's mich. Da bin ich nicht am Laufenden.
Di 16 Feb, 2021 17:39
Mit Stammtischargumenten wie "lieber an Corona sterben als an gebrochenem Herzen weil man die Enkerln nicht sieht" für jemand zu entscheiden wann er nur noch ein bisserl Leben übrig hat welches dann zum Wohl der Wirtschaft weg kann ist für mich vorbereitendes Euthanasiegeschwätz. Der Onkel Adolf hätte es nicht populistischer und packender formulieren können wie der Volkskörper quasi von selbst zu reinigen und arbeitsfähig zu halten ist.
Über wieviel Restleben reden wir denn da? 6 Wochen? 6 Monate? 6 Jahre? Oder ist der Renteneintritt, nach dem man ja bei populistischer Analyse eh nur noch Kosten verursacht, das Kriterium für das mögliche Ableben? Immerhin ist es demjenigen sein bisschen Leben, der Stammtischargumentierende muß ja selber nix hergeben außer Heiße Luft.
Aber ich bin da nicht unbefangen, kommt daher weil ich zwei Daheim habe, einmal mit 82 und einmal mit 84. Wenn einer von beiden umfällt muß der andere ins Heim. Heute ein Geburtstag, Aussage: "Ah, mindestens 5 Jahre werd ich es schon noch derblasn..." Is nix mit Enkeltrick.
Di 16 Feb, 2021 18:01
tomcat hat geschrieben:...Die gute Nachricht:
Eine Mutation, die Ihren Wirt schneller tötet (bzw. inmobilisiert) verringert ihre Überlebenschancen. Das heißt, die wird eher nicht so schnell kommen.
...
Ich fürchte, daß es dem Virus egal ist, ob sein Wirt stirbt oder nicht. Hauptsache, es hat sich vermehrt und weiterverbreitet.
Klingt gemein, ist aber so...
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