Beobachtungen

Hier kann man auch als Gast schreiben. Anonyme Beiträge sind möglich, aber nicht erwünscht, man sollte wenigstens seinen Namen drunter setzen.

Beitragvon Bulldog2011 » Mo 23 Mär, 2009 12:45

Als 10%er muss ich mich hier mal melden. Normalerweise versuche ich es zu vermeiden an einem Montag oder Freitag mit dem Möpp zur Arbeit zu fahren. (wenn ich es nutze)

Montagmorgens sind die meisten noch im Wochenende und schlafen und am Freitagabend mit den Gedanken schon wieder im Wochenende oder bereits auf Kamikazediscotour...
Over the hills and far away...
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Beitragvon ragman » Mo 23 Mär, 2009 12:48

Erster an der Ampel ... also zumindest in Ö darf man sich vorschlängeln :-D
Das beste Werkzeug ist ein Tand in eines tumben Toren Hand.
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Beitragvon butz.hiby » Mo 23 Mär, 2009 15:55

Ich bin ja ein 03/10 Bruchstrichfahrer. Ebenfalls fahr ich so ein recht
zügiges Allradbusgefährt. Nach 15jähriger Pause hab ich mich 2006 dann
mal wieder auf einen Roller mit großem Nummernschild getraut.

Die Fahrweise, die ich damit an den Tag legte, gepaart mit T-Shirt und
Short´s, das war wirklich versuchte Selbsttötung.

2007 hab ich durch Zufall die Bullet wiederentdeckt. Von diesem Tag an
war alles anders. Seltenst überschreite ich die 100 Km/h, Landschaft,
Klang und Kurzweil bestimmen mein Saisonleben auf zwei Rädern.
Komplette motoradtaugliche Kleidung wurde angekarrt, lediglich der
Schätthelm wäre zu monieren.

Für schöne Wintertage hab ich mir meinen Roller ganzjährig freigeschaltet.
Die Pickelbande schaut zwar hämisch, wenn der dicke Hobbit da komplett
im Raumanzug drauf hockt, nachdem ich mich aber im Herbst mal fast im
Stand beim Wenden auf Moos damit hingelegt habe, weiss ich wie weh
das tut. :(

Hier im Bergischen sind die ersten schönen Saisonsonnensonntage der
schlimmste Horror überhaupt. Da ist es als Langsamfahrer lebensgefährlich unterwegs zu sein. Ich fahr da nur frühmorgens und
spätabends. Die Joghurtbecher kommen in den Gegenverkehr, schneiden,
schaffen Ampelstopps nicht mehr und drängeln was das Zeug hält.

Aber auch als Autofahrer versuch ich mehr Rück- und Nachsicht für
Motorradfahrer zu üben, seit ich wieder selber fahre.
Bin am 1. März mal mit der Butzfield mit 90Km/h übers Hildener Kreuz gefahren,
obwohl ich sonst Dosenbahn meide. Ich hätte auch Russisch Roulette
spielen können.
Gruss Sven


Alles muss Saubär bleiben.
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Beitragvon kahlgryndiger » Mo 23 Mär, 2009 16:13

butz.hiby hat geschrieben: Hier im Bergischen sind die ersten schönen Saisonsonnensonntage der
schlimmste Horror überhaupt.

:-D Meine Arbeitskollegen wollte dieses Jahr am 1.März eine kleine Tour mit ihrer SR unternehmen. Die Sonne schien, die Luft war lau und nach 15 km drehte sie entnervt wieder um ... zu gefährlich.

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Beitragvon Blechroller » Mo 23 Mär, 2009 16:18

Mir freut es, bei der Holledau zu wohnen. Fast kein Verkehr außerhalb der 3 Hauptstraßen, kleinste Wege, Schotterwege, keine Knieschleifer.
Ich fahre möglichst nur noch außerhalb der Kernsaison, also bei was über 20°C südlich von München oder gar in die Alpen. Spaßt einfach -unabhängig von der Gefahr- nicht.
Und an den berühmten langen Sommerwochenenden im Juni usw. lass ich die Karre meist auch stehen.
Dafür kann man ja dann das ganze Jahr gemütlich Kradieren.

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"Your motor sounds different!"

Lederfransen kann man sogar verchromen

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Beitragvon Robert » Mo 23 Mär, 2009 16:31

Ich brauch nicht aus dem Fenster zu sehen und auch kein Thermometer um festzustellen das Frühling + Schönwetter ist.

Wenn ich meinen Notarztwagen von einem Motorradunfall zum nächsten treibe, weiß ich, jetzt hat die Saison begonnen... :shock:
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Beitragvon Beste Bohne » Di 24 Mär, 2009 08:44

Manchmal finde ich dieses elitäre Gehabe von Euch etwas eigen.

Schön für Euch, das Ihr alle nur fährt, wenn die pösen Beika nicht unterwegs sind.

Ich liebe das Winterfahren und das ist auch für mich "Saison". aber genauso liebe ich es an einem lauen Frühsommerabend durch die Landschaft zu kradieren. Auch das ist für mich "Saison".

Mag auch daran liegen das es hier in einem Radius von 200km keine nennenswerte Erhebung gibt, an der Massenaufläufe stattfinden. Die finden halt an meist landschaftlich schönen "Beikatreffpunkten" statt. Nun, manchmal zieht's mich auch dahin. Es gibt schöne Mopeten dort manchmal zu sehen und eben Landschaft. Und i.d.R. frischen Kaffee.

Gruß, Jens,
der sich auf die Fahrt mit seinem Saisonkennzeichengespann ab April freut. Auch die Solo darf dann wieder raus.

PS: Ich grüße, wen ich will.
Grüße, Jens

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Beitragvon kahlgryndiger » Di 24 Mär, 2009 09:05

Schlecht gefrühstückt?
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Beitragvon Riege » Di 24 Mär, 2009 09:12

Nö, der Mann hat schlicht und einfach recht. :-D
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Beitragvon kahlgryndiger » Di 24 Mär, 2009 09:16

Sehe ich nicht so. Zumindest der Unsinn mit dem elitären Gehabe. Aber es kann schließlich ein jeder schreiben wo es ihm gefällt ...
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Beitragvon Robert » Di 24 Mär, 2009 09:23

Beste Bohne hat geschrieben:Manchmal finde ich dieses elitäre Gehabe von Euch etwas eigen.



Kann ich jetzt net nachvollziehen.

Hier hat ja keiner was gegen Leute, die das kradieren geniessen wollen und deshalb nur bei schönem Wetter fahren. Steht ja nirgends geschrieben, das man das nur bei Regen und Schnee darf...

Aber es gibt halt einen gewissen Prozentsatz Leute, die sich immer was beweisen müssen (nicht alle, aber doch ein paar).
"Vorsichtig fahren, nur weil man 6 Monate nicht am Rad gesessen ist? Ja, die anderen. Ich brauch das nicht, ich bin ja sooo gut."

Und dann liegens bei mir im NAW, verstehen die Welt nicht mehr und jammern, weil man ihnen die teure schöne neue Valentino Rossi Dress aufschneiden muss, um ihre gebrochenen Beine zu schienen und Infusionen mit Schmerzmitteln anzuhängen. Das Dumme dabei ist nur, das solche Leute oft auch noch andere mitnehmen. So wie der GSXR Treiber vorigen Frühling, der nach dem Winter offensichtlich überhaupt nicht mehr fahren konnte und in einer schönen weiten Kurve in den Gegenverkehr gedonnert ist und zwei entgegenkommende Motorräder auch noch mitgenommen hat.
Kurven fahren konnte er nicht. Aber schnell war er!

Ich hör wegen solcher Erlebnisse am Notarztwagen sicher net zum Mopedfahren auf. Ich kann aber Leute verstehen, die sich im Frühjahr überhaupt net auf der Strasse wohlfühlen und sagen: mir ist das zu gefährlich...

Elitär ist das für mich nicht. Eher vernünftig. Es soll ja ein Genuß sein, das Kradieren... :-D
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Beitragvon nattes » Di 24 Mär, 2009 11:00

Ich zähle mich eigentlich auch zu den Hobbyfahrern.
Da mein Arbeitsweg gerade mal 1 Km lang ist, fahre ich also nur zum Vergnügen, auch mal ein vollverkleidetes, schnelleres Motorrad.
Die letzten Jahre so ca. 12000Km ganzjährig.
Auch Unfälle hatte ich in den letzten Jahren zwei, wovon einer ganz klar selbstverschuldet war.
Was mögen die Leute, die das mitbekommen haben wohl von mir gedacht haben?

Wichtig finde ich, das man sein eigenes Fahrverhalten optimiert und vorausschauend fährt.
Das der anderen, kann ich eh nicht ändern. Was soll ich mich also drüber aufregen.
Die heizerverseuchten Strecken meide ich einfach. Mir macht es sowieso mehr Spaß, über kleine Nebenstr. zu fahren.
Den meisten Fahrspaß habe ich im Sommer auf einer Sonntagsmorgenstour, die bei mir um 6 Uhr früh beginnt.
Wenn ich dann gegen 11 mit Brötchen nach hause komme, fahren die meisten erst los.

Also, nicht jammern, fahren. ;-) :-D
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Beitragvon ragman » Di 24 Mär, 2009 11:12

nattes hat geschrieben:Wichtig finde ich, das man sein eigenes Fahrverhalten optimiert und vorausschauend fährt.
Das der anderen, kann ich eh nicht ändern.


Letztes Jahr zweimal passiert ... Frontalzusammenstoß zweier Motorradfahrer in einer Kurve ... d.h. einer der beiden hat alles richtig gemacht, der andere die Kurve geschnitten, weil zu schnell bzw. überfordert.

Ich mache mir um mich selber auch keine Sorgen ... meine Fahrweise würde ich als großteils defensiv und vorausschauend betiteln und mein bevorzugtes Revier ist für die >100PS-Fraktion zu winkelig und mit schönem, schlechten Asphalt oder gar Schotter bedeckt. Nur muß man da auch erst einmal hin- und zurückfahren. Mache ich bis dato angstfrei.
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Beitragvon Beste Bohne » Di 24 Mär, 2009 11:37

Andreas a.d.k.G. hat geschrieben:Aber es kann schließlich ein jeder schreiben wo es ihm gefällt ...


Oh, Rausschmiß? Andreas, überlaß das doch bitte dem Motorang.

Gruß, Jens
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Beitragvon fleisspelz » Di 24 Mär, 2009 11:42

Jetzt legt halt bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage.

Der Andreas meint seins genausowenig elitär, wie der Jens das böse gemeint hat. Ich versteh beide Seiten ganz gut. Zum einen bin ich selbst schon in kniffelige Fahrsituationen durch Knieschleifer geraten und hab mich danach über die Deppen ausgekotzt, zum anderen fahre ich auch hin und wieder so, dass andere das als zu schnell oder zu riskant empfinden.
..........................
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