Feurio.....

Hier kann man auch als Gast schreiben. Anonyme Beiträge sind möglich, aber nicht erwünscht, man sollte wenigstens seinen Namen drunter setzen.

Beitragvon Robert » Do 22 Jul, 2010 08:42

ETZChris hat geschrieben:alles pyromanen hier. ich glaub, ich werd aber dennoch mal den ein oder anderen feuerlöscher für die werkstatt kaufen. bei dem, was man hier so liest...


Feyn.
Deine Feuerwehr freut sich sicher, das sind allesamt Anhänger von geruhsamen Diensten ohne Einsätze!

Achte darauf das der Löscher Glutbrand-Pulver enthält, also die Brandklassen A, B, C draufstehen...

Und wer schon einen Löscher daheim hat: Es schadet nix, alle paar Jahre den Löscher fachgerecht prüfen zu lassen ob er noch geht.

Eine Grobprüfung kann man von Zeit zu Zeit selber machen: Den Löscher schütteln, auf den Kopf stellen und ans Ohr halten. Es ist dann deutlich zu hören, wie das Pulver runterrieselt. Rieselt da nix, dann ist das Pulver zusammengebacken und im Ernstfall kommt nix mehr raus.
Die Druckprobe kann man selber nicht machen, aber es gibt Löscher mit einem Manometer, bei denen man sieht ob noch Treibmittel in der Kartusche ist.
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Beitragvon ETZChris » Do 22 Jul, 2010 09:57

Robert hat geschrieben:
ETZChris hat geschrieben:alles pyromanen hier. ich glaub, ich werd aber dennoch mal den ein oder anderen feuerlöscher für die werkstatt kaufen. bei dem, was man hier so liest...


Feyn.
Deine Feuerwehr freut sich sicher, das sind allesamt Anhänger von geruhsamen Diensten ohne Einsätze!

Achte darauf das der Löscher Glutbrand-Pulver enthält, also die Brandklassen A, B, C draufstehen...

Und wer schon einen Löscher daheim hat: Es schadet nix, alle paar Jahre den Löscher fachgerecht prüfen zu lassen ob er noch geht.

Eine Grobprüfung kann man von Zeit zu Zeit selber machen: Den Löscher schütteln, auf den Kopf stellen und ans Ohr halten. Es ist dann deutlich zu hören, wie das Pulver runterrieselt. Rieselt da nix, dann ist das Pulver zusammengebacken und im Ernstfall kommt nix mehr raus.
Die Druckprobe kann man selber nicht machen, aber es gibt Löscher mit einem Manometer, bei denen man sieht ob noch Treibmittel in der Kartusche ist.


danke für den tipp.
Gruß
Christian
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Beitragvon Beste Bohne » Do 22 Jul, 2010 10:22

RAQJ1 hat geschrieben:Man sollte auch nie einen Schweller vom 17M schweissen der vorher mal mit Hohlraumwachs geflutet wurde.

Der Brand breitet sich sehr schnell von A-Säule bis C-Säule aus.

Löschen mit herkömmlicher Technik unmöglich da nur kleine Löcher im Schweller, diese reichen aber um genug Sauerstoff nachzuliefern.

Es war zum Glück ein kleiner Pulverlöscher greifbar.

Am vordersten Loch angesetzt und aus was das Feuerchen.

Das Pulver rieselte aus allen Löchern.


...Und danach sollte man den Wagen schnell bis übertrieben schnell verkaufen, der ist hin.

Mein Kumpel hat mal einen eher harmlosen Motorbrand mit Pulver gelöscht. Trotz saubermachen hat der Wagen im Motorraum nach einem halben Jahr ausgesehen WIE DIE SAU! Da hat alles, wirklich alles gegammelt und gerostet wie es schlimmer nicht geht.

Das Zeug ist sowas von aggressiv.

PS: Hat noch wer Halonlöscher liegen? Habe da überhaupt keine Bedenken die einzusetzen, nehme ich gerne :-D Ich scheiß aufs Ozonloch wenns brennt. 8)
Grüße, Jens

Früher war alles
1)besser 2)aus Holz 3)mit Linsenkopfschrauben
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Beitragvon Robert » Do 22 Jul, 2010 15:36

Beste Bohne hat geschrieben:
PS: Hat noch wer Halonlöscher liegen? Habe da überhaupt keine Bedenken die einzusetzen, nehme ich gerne :-D Ich scheiß aufs Ozonloch wenns brennt. 8)


Da gehts nicht so sehr ums Ozonloch (schon auch), sondern um die Tatsache, das sich manche Leute mit diesen "Löschern" selbst entleibt haben. Nicht zu empfehlen. Im Freien funktionieren sie nicht richtig. Und in geschlossenen Räumen gibts neben der zweifelhaften Löschwirkung starke Nebenwirkungen, fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker... :-D
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Beitragvon altf4 » Do 22 Jul, 2010 16:11

f*ck, sone halondusche hab ich auch schon hinter mir: hatte als zivi nen kühlschrank mit hammer und schraubenzieher enteist, irgendwann das kühlsystem perforiert und hatte das gesicht mitten in dieser wolke un-gases...hmpf. man sieht, auch eis kann einen wegfetzen ;)

g max ~:)
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Beitragvon Robert » Do 22 Jul, 2010 16:16

Sei froh, das es nur Kühlmittel war...

Die Bromidverbindungen in den Halonlöschern und das Trichloräthylen das früher als Frostschutz dazugegeben wurde, das ist wirklich lecker... :shock:
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Beitragvon KNEPTA » Di 27 Jul, 2010 21:02

Russe und Salz, dann zerfallt´s !
Bdd. Ein Tag wie eine Woche.
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Beitragvon madmec » Mi 28 Jul, 2010 07:34

Für den kleinen Brand zwischendurch empfehle ich CO2. Die Wirkung ist nicht so extrem wie Halon- Der Löscher ist halt grösser und man muss länger draufhalten aber man kann die dinger im Laden kaufen...

:idea: Man könnte ja eigentlich einen Aufsatz für Wassersprudlerkartuschen bauen- was günstiges und kompaktes für den kleinen Brand unterwegs....

Gruss

madmec
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Beitragvon ETZChris » Mi 28 Jul, 2010 09:32

madmec hat geschrieben:
:idea: Man könnte ja eigentlich einen Aufsatz für Wassersprudlerkartuschen bauen- was günstiges und kompaktes für den kleinen Brand unterwegs....


dann aber nur mit handschuhen oder ner dämmschicht benutzbar. die patronen werden eiskalt bei entladung!
Gruß
Christian
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Beitragvon Robert » Mi 28 Jul, 2010 10:02

madmec hat geschrieben:Für den kleinen Brand zwischendurch empfehle ich CO2. Die Wirkung ist nicht so extrem wie Halon-


Das sind zwei völlig unterschiedliche Prinzipen:

CO2 löscht durch Verdrängung des Sauerstoffes und durch Kühlwirkung (Schnee). Ausserdem ist es elektrisch nicht leitend, deshalb verwendet man es oft bei Hochspannung. Insofern würde das mit den Patronen net gehen, weil man sehr viel CO2 und hohen Druck dazu braucht um überhaupt eine Wirkung zu erzielen. Die Gefahr dabei ist, das man selber keine Luft mehr kriegt.

Halon löscht durch Inhibition, also eine chemische Reaktion mit dem Brandgut. Es wandelt die Stoffe die für eine Oxidation (brennen) gebraucht werden in unbrennbare Stoffe um und löscht dadurch. Nachteile: die meisten Halone sind extrem giftig oder werden es spätestens bei der Reaktion. Sprich, das Feuer ist zwar aus aber du gehst an dem Giftcocktail ein, wenn Du ohne Atemschutz arbeitest. Und du musst genau wissen, was Du womit löschen kannst. Es gibt Halone für Metallbrände (wo sie meines Wissens noch verwendet werden) oder solche für Kohlenwasserstoffe etc. die aber jeweils nur bei "ihrem" Stoff eine Reaktion auslösen.

Solche Löscher erfolgreich anzuwenden ist relativ schwer und erfordert viel Übung.

Bleibts lieber beim guten alten Pulverlöscher, da kann man auch ungeübt nix falsch machen. Das mit dem Dreck, na gut. Der Rost kommt nicht vom Pulver, sondern vom Feuer (das ja auch nur eine chemische Reaktion ist, eine Art ultraschnelles Rosten).

Pulverlöscher sind extrem effizient, ich konnte beispielsweise bei einem Einsatz damit mit einem einzigen Pulverstoß 10 Meter hohe Flammen aus einem brennenden Ventil einer Gaspipline abschlagen um dann die Dichtlappen anzubringen. Ok, der Pulverlöscher war ein bisserl leistungsfähiger (250kg in einem Großtanklöschfahrzeug) und ich hatte einen Hitzeschutzanzug und Atemschutz. Zuvor hatten wir mit 8 B Rohren und Wasserwerfern draufgehalten und absolut nix erreicht...

Schaumlöscher und Lightwater ist gut, aber CO2 für den Hausgebrauch nur, wenn ich vorher damit geübt habe.
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@Robert

Beitragvon Maybach » Mi 28 Jul, 2010 17:09

Typ Knackal


Was bitte ist das? Ich befürchte was nicht gendermäßiges ... :-D

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Beitragvon madmec » Mi 28 Jul, 2010 17:47

Robert hat geschrieben:CO2 löscht durch Verdrängung des Sauerstoffes und durch Kühlwirkung (Schnee). Ausserdem ist es elektrisch nicht leitend, deshalb verwendet man es oft bei Hochspannung. Insofern würde das mit den Patronen net gehen, weil man sehr viel CO2 und hohen Druck dazu braucht um überhaupt eine Wirkung zu erzielen. Die Gefahr dabei ist, das man selber keine Luft mehr kriegt.


Das mit dem Druck sollte kein Problem sein da Druckverflüssigtes CO2 immer ~60Bar bei 20 Grad hat. Auch die kleinen Daumengrossen Kartuschen! Ich spreche hier aber von Katuschen mit ~350 gramm Inhalt was etwa 170Liter Co2 entspricht. Das sollte für kleinere Brände unter der Vergaserverkleidung reichen...

Robert hat geschrieben:Halon löscht durch Inhibition, also eine chemische Reaktion mit dem Brandgut. Es wandelt die Stoffe die für eine Oxidation (brennen) gebraucht werden in unbrennbare Stoffe um und löscht dadurch. Nachteile: die meisten Halone sind extrem giftig oder werden es spätestens bei der Reaktion. Sprich, das Feuer ist zwar aus aber du gehst an dem Giftcocktail ein, wenn Du ohne Atemschutz arbeitest. Und du musst genau wissen, was Du womit löschen kannst. Es gibt Halone für Metallbrände (wo sie meines Wissens noch verwendet werden) oder solche für Kohlenwasserstoffe etc. die aber jeweils nur bei "ihrem" Stoff eine Reaktion auslösen.


Die heutigen Halone (1211 und 1301) sind ungiftig. Und der ganze Trick bei diesen Halonen ist, dass das Halonmolekül löscht ohne dabei verändert zu werden- so kann es weiterlöschen und sorgt für die bombastische Effektivität. Es wird also auch beim Löschen nicht giftig. (Wo kämen wir da hin wenn in einer Passagiermaschine im Notfall eine Giftwolke verteilt werden würde- die Aum-Sekte würde grüssen!)Nur alte Halonlöscher (Vor 1960 bis teils mitte der 80er) können noch Gifte enthalten. Ich hab öfter mit den "modernen" Halonen zu tun, die sind gerade mal als "Umweltgefährdend" eingestuft geschweige den Reizend oder Giftig...

Robert hat geschrieben:Solche Löscher erfolgreich anzuwenden ist relativ schwer und erfordert viel Übung.


Feuerlöschen braucht immer übung, man kann auch 6Kg Pulver über einem halben Liter Benzin verteilen ohne dass das Feuer ausgeht....

Robert hat geschrieben:Bleibts lieber beim guten alten Pulverlöscher, da kann man auch ungeübt nix falsch machen. Das mit dem Dreck, na gut. Der Rost kommt nicht vom Pulver, sondern vom Feuer (das ja auch nur eine chemische Reaktion ist, eine Art ultraschnelles Rosten).


Das ist so nicht ganz korrekt. ABC-Pulver ist Ammoniumnitrat und Ammoniumsulfat. Das Nitrat ist gut Wasserlöslich und kein Problem, das Sulfat aber löst sich nicht so gut und wenn dann bildet sich Schweflige Säure. Da der kram auch noch hygroskopisch ist hat man nach Pulverlöschen und unvollständiger Reinigung den selben Effekt als hätte man die Brandstelle mit Batteriesäure überschüttet.

Robert hat geschrieben:Pulverlöscher sind extrem effizient, ich konnte beispielsweise bei einem Einsatz damit mit einem einzigen Pulverstoß 10 Meter hohe Flammen aus einem brennenden Ventil einer Gaspipline abschlagen um dann die Dichtlappen anzubringen. Ok, der Pulverlöscher war ein bisserl leistungsfähiger (250kg in einem Großtanklöschfahrzeug) und ich hatte einen Hitzeschutzanzug und Atemschutz. Zuvor hatten wir mit 8 B Rohren und Wasserwerfern draufgehalten und absolut nix erreicht...

Schaumlöscher und Lightwater ist gut, aber CO2 für den Hausgebrauch nur, wenn ich vorher damit geübt habe.


Respekt, aber die Übung machts halt..

Gruss

Thomas

P.S. Edith sagt das das Ammoniumnitrat ind wirklichkeit Ammoniumphosphat ist.
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Beitragvon Robert » Mi 28 Jul, 2010 19:04

madmec hat geschrieben:
Robert hat geschrieben:Halon löscht durch Inhibition, also eine chemische Reaktion mit dem Brandgut. Es wandelt die Stoffe die für eine Oxidation (brennen) gebraucht werden in unbrennbare Stoffe um und löscht dadurch. Nachteile: die meisten Halone sind extrem giftig oder werden es spätestens bei der Reaktion. Sprich, das Feuer ist zwar aus aber du gehst an dem Giftcocktail ein, wenn Du ohne Atemschutz arbeitest. Und du musst genau wissen, was Du womit löschen kannst. Es gibt Halone für Metallbrände (wo sie meines Wissens noch verwendet werden) oder solche für Kohlenwasserstoffe etc. die aber jeweils nur bei "ihrem" Stoff eine Reaktion auslösen.




Die heutigen Halone (1211 und 1301) sind ungiftig. Und der ganze Trick bei diesen Halonen ist, dass das Halonmolekül löscht ohne dabei verändert zu werden- so kann es weiterlöschen und sorgt für die bombastische Effektivität. Es wird also auch beim Löschen nicht giftig. (Wo kämen wir da hin wenn in einer Passagiermaschine im Notfall eine Giftwolke verteilt werden würde- die Aum-Sekte würde grüssen!)Nur alte Halonlöscher (Vor 1960 bis teils mitte der 80er) können noch Gifte enthalten. Ich hab öfter mit den "modernen" Halonen zu tun, die sind gerade mal als "Umweltgefährdend" eingestuft geschweige den Reizend oder Giftig...


[Klugsscheissmodus an] :-D

Stimmt nicht ganz. Bei einer Inhibition (im Feuerwehrsinne) als Löschwirkung bleibt das Löschmittel nur in der Theorie unverändert. In der Praxis reagiert es mit dem Brandgut, verdampft usw. und bildet dabei Zersetzungsprodukte die durchaus recht giftig sein können. Aber so schlimm wie früher bei den Bromiden, wo es wirklich Tote gab, ist es nicht mehr, da hast Du recht.

Abgesehen davon sind 1211 und 1301 längst international verboten und werden so viel ich weiß nicht mehr (legal) verkauft.

Du hast eigentlich, was ich weiß momentan nur noch das Novec 1230 das man öfter in Festanlagen sieht. Das ist aber eigentlich kein Halon, wenn ich mich richtig erinnere, sondern irgendeine Ketonverbindung.

Dann gibts noch 1300 und 2500 und 2,3 andere wo sie versuchen eine Zulassung zu bekommen, aber über die weiß ich nix genaues.

Über die Effektivität streiten sich Leut die mehr davon verstehen als ich, dieser Teil meiner Ausbildung ist einfach zu lang her, als das ich mich da auf fachliche Diskussionen einlassen könnt.
Ich find halt in ungeschulten Händen hat das Zeugs nix zu suchen, Verbote hin oder her.

[Klugsscheissmodus aus] :-D

@ Maybach: Es gibt auch männliche Blondinen... :-D
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Beitragvon madmec » Mi 28 Jul, 2010 20:15

Also 1211 und 1301 wird in der Luftfahrt immernoch verwendet. Selbst im A380 ist das Zeug noch. (Über 100Kg!) Und das sind beides Bromide...

Bromchlordifluormethan = 1211

Bromtrifluormethan = 1301

Fakt ist das das zeug einfach spitzenmässig löscht und das es noch in der Luftfahrt verwendet wird. 1211 ist in den Handfeuerlöschern in der Kabine drin (keine Frostgefahr), 1301 ist in der Frachtraum und Motorfeuerlöschanlagen enthalten.

Und laut unterlagen kannste das zeug schnüffeln ohne das was passiert...

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Beitragvon Robert » Do 29 Jul, 2010 10:31

Aha.

Wieder was gelernt. Beide sind jedenfalls seit mehreren Jahren verboten. In der Luftfahrt und beim Militär gehen die Uhren halt anders. :-D
Wobei ich einsehe, das einmal zertifizierte Anlagen bei einem Flugzeugtyp schon allein aus Kostengründen kaum ausgetauscht würden und ich beim Personal von hinreichender Schulung ausgehe... 8)

Na ja, bei der nächsten Generation Flugzeuge wird vielleicht schon eine zeitgemässere und passagierfreundlichere Technik eingesetzt: Aerosole, allein schon weil die Anlagen einen Bruchteil in der Wartung kosten und besser sind. Sofern die Zulassungsverfahren bis dahin erledigt sind... 8)
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