von ragman » So 08 Feb, 2026 12:57
Melanie und ich waren einmal mehr anläßlich unserer Geburtstage unterwegs, wieder einmal nach dem Motto: da müßten wir einmal hinfahren (letztes Jahr Speyer, Sinsheim und GigerMuseum).
Diesmal war die Cote dÁzur das Ziel. Formel 1 Strecke in Monaco, das dortige ozeanographische Museum (Kindheits-Tauch-Idol Jaques Yves Cousteau) und St. Tropez (Louis de Funes, Genadarmerie).
Abfahrt mit dem Auto montags um 7:00, alles läuft gut, keine Staus. erster Tankstopp nach sechs Stunden und ein Schock: Nachricht von bookingcom - das in Antibes gebuchte Appartement wurde storniert, da sich der Vermieter nicht meldete. Schnell ein anderes Appartement gebucht, noch ein bißchen weiter südlich. Dort angekommen war ebenfalls niemand vor Ort und das Telefon war wohl ausgeschalten.
Mittlerweile ist wird es dunkel - schnell zur nächsten Toursiten-Info und ein Hotel gesucht. Kleines Zimmer, kein Parkplatz aber gut - zum Schlafen reicht es und tagsüber sind wir eh unterwegs.
Abendessen in einem kleinem Asia-Imbiß gegenüber und langsam verfliegt mein Ärger.
Das es immer wieder regnet und stürmt, bleibt die Planung für die nächsten Tage immer spontan. Bei schönstem Wetter und milden 13° fahren wir entlang der Küste nach Süden und bald spazieren wir durch den Hafen von St.Tropez und besuchen dann noch das Gendarmeriegebäude, das uns aus den Filmen so vertraut ist. Drinnen ist ein Museum über einige in St. Tropez gedreht Filme und der obligatorische Souvenir-Kühlschrankmagnet wird gekauft (2CV samt Gendarm und Nonne).
Nachmittags führt uns der malerische Weg über die provencalischen Berge und Schluchten nach Grasse, dort fahren wir aber nur durch. Es beginnt wieder zu regnen und in zurück in St. Raphael geht es in ein Restaurant und wir lassen den Abend gemütlich ausklingen.
Tags darauf geht es nach Monaco, zuerst der Küste entlang, dann blöderweise durch Cannes und Nizza (Verkehr, Verkehr, Verkehr, Mautsparen zahlt sich nicht aus). Durch diveerse Tunnel und wir befahren den heiligen Asphalt. Im Hafen sthen ein paar Rennwagen der Histo-Monte und nach der ersten Kurve bei St. Devaut rauf zum Casino kann ich einen Ferrari hinter mir halten *hihihi* und wir finden auch nach ein paar Irrwegen das Ozeanographische Museum. Dort verbrachten wir ein paar tolle Stunden bei Aquarien und Ausstellungsstücken aus der Geschichte maritimer Forschung.
Das es eh schon dunkelt, fahren wir über die Autobahn zurück und landen wieder eim Asia-Imbiß gegenüber des Hotels.
Tag drei: nach nächtlichem Regen und Sturm besuchen wir bei schönstem Wetter ein Dolmengrab, picknicken am Meer mit Baguette, Roquefort und Paté, ich angle ein bißchen und heimwärts gibt es einen Stopp bei einem kleinen Kaskadenwasserfall. Abendessen wieder in dem Restaurant vom zweiten Abend.
Auf dem Heimreise gibt es noch einen Zwischenhalt in Menton, da gibt es gerade ein Orangenfest. Nach dem erneuten nächtlichem Sturm gibt es schöne Wellen und beim Versuch, ein schönes Photo zu erhaschen, erwischt mich ein bensonders große und duscht mich von oben bis unten (Melanie filmt das aus einiger Entfernung und ruft "Failarmy!" hihihi). Umziehen mag ich nicht, also weiter am Starand und zu den Skulpturen aus Orangen, Zitronen. Am Markt decken wir uns mit Reisproviant ein und nach einer, erneut staufreien, Fahrt kommen wir kruz nach neun Uhr abends daheim an.
Fazit: bis auf die Geschichte mit dem vergeblichen Buchungen war es sehr schön, die Franzosen sehr freundlich und das Meer nie "azur". Ein nächstesmal wird es geben, dann mit dem Motorrad!
Das beste Werkzeug ist ein Tand in eines tumben Toren Hand.
(D. Düsentrieb)