Gespannfrage

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Beitragvon lallemang » Mo 02 Feb, 2009 12:24

Je nach Fahrzustand ist da Alles an Belastung. Auf eine Übertragung auf dier andere Rahmenseite kann eigentlich nur verzichtet werden, wo der Rahmen ausreichend selbst dafür sorgt.

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Beitragvon Michael » Mo 02 Feb, 2009 12:33

Vielleicht war ich da etwas zu sehr in meine eigenen zwei Gespannprojekte verwachsen. :roll: :-D
Bei den von mir umgebauten Motorrädern waren die Motorradrahmen halt an einigen Stellen etwas labil. :roll:
Daher meine verflochtenen Hilfsrahmen. Funktionieren tun sie bestens (den ersten Umbau gibt es ja schon nicht mehr).
Die Guzzi-Rahmen sind bestimmt wesentlich stabiler, als bei meinen zwei Japanern.

Ausserdem, waren es nicht Guzzis, die früher sowieso als beiwagengeeignet eingestuft worden sind?!?!?? Vom Hersteller selber? Als noch nicht ganz "Alter Hase" (es mangelt mir am Alter), hätte ich da was im Hinterkopf.

Ich würde mir einen TÜF´ler suchen, der den Gespannen nicht abgeneigt ist (so einer kommt bei mir einmal wöchentlich in die Werkstatt), würde mich mit diesem mal eng besprechen, und die Sache einfach bauen! So habe ich es halt gemacht. Und einfach mit ein wenig Bedacht an die Angelegenheit rangehen. Dann wird das! :smt023

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, das "Learning by doing" bei mir ganz groß geschrieben wird? :-D

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Beitragvon kahlgryndiger » Mo 02 Feb, 2009 12:47

lallemang hat geschrieben: Auf eine Übertragung auf dier andere Rahmenseite kann eigentlich nur verzichtet werden, wo der Rahmen ausreichend selbst dafür sorgt.

Der vordere obere Anschluss verbindet normalerweise auch die beiden Unterzüge bei einem Guzzi Rahmen. Dort nur anschellen halte ich für gewagt. Es sind schon Tonti Rahmen genau an dieser Stelle gebrochen ... sogar mit Querverbindung. Wenn Dir so eine Verbindung unter Last wohlmöglich noch bei schneller Fahrt wegbricht ... dann geht alles ganz schnell :shock:
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Beitragvon lallemang » Mo 02 Feb, 2009 13:04

Saach ich doch. "eigentlych nur wenn" :-D

Selbst wenn zB das Rahmendreieck schöne Querverbindungen hat,
kann's trotzdem nötig sein zu Triangularisieren.
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Beitragvon dirk » Mo 02 Feb, 2009 13:09

Andreas a.d.k.G. hat geschrieben:
lallemang hat geschrieben: Auf eine Übertragung auf dier andere Rahmenseite kann eigentlich nur verzichtet werden, wo der Rahmen ausreichend selbst dafür sorgt.

Der vordere obere Anschluss verbindet normalerweise auch die beiden Unterzüge bei einem Guzzi Rahmen. Dort nur anschellen halte ich für gewagt. Es sind schon Tonti Rahmen genau an dieser Stelle gebrochen ... sogar mit Querverbindung. Wenn Dir so eine Verbindung unter Last wohlmöglich noch bei schneller Fahrt wegbricht ... dann geht alles ganz schnell :shock:

Ist seit ein paar Jahren auch für die Abnahme gefordert.
Heute in drei Jahren ist es endlich wieder soweit.
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Beitragvon fleisspelz » Mo 02 Feb, 2009 13:47

fleisspelz hat geschrieben:...Die beiden vorderen haben beide Rahmenunterzüge abgegriffen, die hinteren nicht....

Ihr verwirrt mich. Geht das so wie bei Nette's Freund und Achim, oder geht das nicht?
..........................
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Beitragvon kahlgryndiger » Mo 02 Feb, 2009 14:09

Ich weiß nicht wie es dort ist aber normalerweise ist der vordere obere Anschluss quasi ein Rohr welches über beide Rahmenzüge läuft und auch dort festgeschellt ist. Es geht vieles Justus, selbst eine SR 500 ging früher ohne Hilfsrahmen ... wobei der Erbauer das heute nicht mehr so machen würde ... 8)

Auch wenn der vordere Anschluss über 2 Rahmenzüge geht, ist es doch noch lange kein Hilfsrahmen.

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Beitragvon Michael » Mo 02 Feb, 2009 14:31

Ich wusste es doch. Gerade rausgegoogelt.

Das hier meinte ich:

Der Hersteller des Motorrades kann die Tauglichkeit zum Anbau eines Beiwagens bereits überprüft haben, das heißt, das Motorrad ist beiwagentauglich. Für ältere BMW-, Moto-Guzzi-, Harley-Davidson- und MZ-Modelle ist dies bei-spielsweise der Fall. Hersteller oder deren Im-porteure bzw. auch der TÜV- oder Dekra-Sachverständige können genauere Angaben machen, welche Modelle hier gemeint sind. Bestimmte Motorräder (z. B. Harley-Davidson-FL-Modelle oder MZ (Kanuni-MZ) gab es auch serienmäßig mit Beiwagen (Gespann mit ABE). Solche für Gespannbetrieb geprüfte Motorräder verlangen nach geringen Umbaumaßnahmen, es wird sich im Allgemeinen um eine Fahrzeugänderung handeln.

Gefunden habe ich das hier:http://lexikon25.parsimony.net/cgi-bin/gesamt.cgi?id=63216



Justus, frage den TÜV´ler deines Vertrauens nach dieser Sache. Die alten Guzzis sind für den Beiwagenbetrieb freigegeben. Ob das Getym da auch reinfällt, könnte dir der TÜV oder ein Moto-Guzzi-Händler sagen.
Dann wären die Hilfsrahmengeschichten eher einfacher zu bewerkstelligen.

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Beitragvon motorang » Mo 02 Feb, 2009 15:21

Nur werden alte Rahmen auch nicht mehr besser sondern weicher und dünner ... und wir reden da schon über 30 Jahre oder mehr ...

Meine MZ war auch ohne Änderungen für den Beiwagenbetrieb zugelassen.

2x Rahmenbruch und 1x Fast-Schwingenbruch ...

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Beitragvon Michael » Mo 02 Feb, 2009 15:30

Schrub ich ja auch schon. Erika halt..........

Ich würde BW-Rahmen Ural/Dnepr kaufen, Bandeisen, ein paar Rohre, Flex, Schweißgerät und ein paar Kleinigkeiten zur Hand nehmen, und losbauen!

Und eine Kiste Bier mit dem Sachverständigen leeren!

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Beitragvon Bernhard S. » Mo 02 Feb, 2009 15:33

Michael hat geschrieben:Und eine Kiste Bier mit dem Sachverständigen leeren!


Ob er danach noch sachverständig ist? :-D :-D

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Beitragvon Nanno » Mo 02 Feb, 2009 15:37

Bernhard S. hat geschrieben:Ob er danach noch sachverständig ist? :-D :-D


Entscheidungsfreudig reicht doch! :-D

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Beitragvon Dreckbratze » Mo 02 Feb, 2009 16:57

die tontirahmen sind ohne hilfsrahmen gespanntauglich und recht massiv. zwingend notwendig ist vorne oben der anschluss über beide rahmenunterzüge. der untere vordere anschluss sitzt auf der motorhalteschraube (geht komplett durch) und greift auf beide rahmenseiten.
der hintere obere anschluss muss am rahmendreieck in unmittelbarer nähe des knotenbleches sein. der untere hintere anschluss kann direkt auf dem schwingachsbolzen verschraubt sein (fussrastenposition beachten!) oder, je nach bausatz, auf einer trägerplatte--in dem fall besser einen wählen, der sich per "unterzug" auf der linken rahmenseite abstützt.
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Beitragvon Michael » Mo 02 Feb, 2009 17:10

Justus, das ist es. :smt023

Mit der Aussage kannst du beginnen zu flexen und zu schweißen! :-)

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Beitragvon nattes » Mo 02 Feb, 2009 17:24

Die alten Guzzis sind für den Beiwagenbetrieb freigegeben. Ob das Getym da auch reinfällt, könnte dir der TÜV oder ein Moto-Guzzi-Händler sagen.


Das gilt für die Guzzirahmen vor Tonti.
Getüm ist also ein, ab Werk ungeprüfter Rahmen.

Wer es genau wissen will, solte den Falcone anmailen.
Da werden sie geholfen:-D

Gruß Norbert
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