Mal was anspruchvolles...

Hier kann man auch als Gast schreiben. Anonyme Beiträge sind möglich, aber nicht erwünscht, man sollte wenigstens seinen Namen drunter setzen.

Beitragvon junakreiter » So 15 Feb, 2009 11:01

1935: 250er dohc Jonghi des italienischen Konstrukteurs Remondini.
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Beitragvon junakreiter » So 15 Feb, 2009 11:22

1930: 350er Levis?

Alex.
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Beitragvon fleisspelz » So 15 Feb, 2009 13:13

junakreiter hat geschrieben:1930: 350er Levis?

Leider nein.

junakreiter hat geschrieben:1935: 250er dohc Jonghi des italienischen Konstrukteurs Remondini.

Richtig! Ein französisches Motorrad eines italienischen Konstrukteurs mit eher asiatischem Namen. Ihr knackt mir hier die Raritäten weg, als sei es nix ;-)

hiha hat geschrieben:Dem Orange nach könnte es eine Hodaka sein. Da passt der Motor aber wieder nicht so recht... Der wiederum hat Formanlehnungen an Suzuki.

Grybel,
Hans

War das jetzt ein Tip?
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Beitragvon lallemang » So 15 Feb, 2009 14:28

:? zu spät! :-D

ja ist ne Hondaka 250 Andere Seite

Gry§e Peter

EDIT Und es ist ein KT250 Rahmen!
It is a 250 Hodaka engine in a Kawasaki KT250 chassis.


BJ 67???
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Beitragvon fleisspelz » So 15 Feb, 2009 15:02

Betrachte das Baujahr als Vorschlag :-D ...da hab ich gepennt....
Hodaka 250 Trial ist jedenfalls richtig! So'n Ärger. Ihr knackt eine Rarität nach der anderen.....
;-)
Bild
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Beitragvon Nanno » So 15 Feb, 2009 15:06

Hodaka... waren die nicht die Marke mit den lustigen Namen, wie zB Combat-Wombat und so ? :-D

Greg
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Beitragvon fleisspelz » So 15 Feb, 2009 15:29

Richtig Greg, genau die. Hodaka war aber vor allem die Marke mit der lustigen Entstehungsgeschichte!

Die Pacific Basin Trade Company, kurz PABATCO aus Oregon, USA handelte mit Düngemittel und Getreide. Um Devisenbeschränkungen beim Export von amerikanischem Weizen nach Japan zu umgehen, importierte PABATCO japanische Yamaguchi- Kleinmotorräder. Bis 1963 wurden über 5000 Maschinen mit zumeist 90ccm über 480 Händler in den USA verkauft. Im April 1963 ging Yamaguchi in Konkurs und hinterließ PABATCO ein funktionierendes Händlernetz ohne Ware. Ähnliche Probleme hatte die Hodaka Engineering Co. in Nagoya, Japan, die für Yamaguchi die Motoren herstellte. Bei PABATCO wusste man was die amerikanischen Kunden wünschten und man schlug Hodaka vor, komplette Motorräder zu entwerfen, zu bauen und zu vermarkten. Immerhin hatte Hodaka noch etwa 300 Motoren in den Regalen liegen.

Henry Koepke, Leiter der Motorrad-Abteilung bei PABATCO, versprach ein einfaches, robustes, zuverlässiges Modell mit guten Leistungswerten, dazu günstig im Verbrauch und preiswert. Die Entwicklung und Erprobung erfolgte in Athena Oregon, die Fertigung in Japan. Das erste Hodaka-Motorrad, die Ace 90 wurde 1964 vorgestellt.
1965 erwarb der Shell Konzern die Farm Chemicals of Oregon, deren 100%ige Tochter PABATCO war, und stellte verwundert fest, dass er jetzt eine Motorradfabrik besaß. Ed Miley, einer der drei Hauptaktionäre bei Shell kümmerte sich fortan um Hodaka.
Bei der Entwicklung der Ace 90 versuchte das PABATCO-Team die besten Eigenschaften der führenden Mitbewerbermodelle in ihrem Modell zu vereinigen. Den Doppelschleifen-Rohrrahmen, etwas das andere Trialmaschinen nicht hatten, schaute man sich bei der englischen Cotton ab. Für eine wirtschaftliche Lagerhaltung von Ersatzteilen und für einen höheren Wiederverkaufswert durch die Vermeidung jährlicher Modellwechsel entschloss man sich, ähnlich wie Henry Ford lange Zeit vorher, alle Fahrzeug in nur einer Farbe, dem typischen Orangerot, zu fertigen. Das Modell hatte einen 90 ccm Einzylinder-Zweitaktmotor mit einer Leistung von 8,2 PS bei 7500 U/min. Um die Zuverlässigkeit zu beweisen fuhr Frank Wheeler 3800 Meilen durch Niederkalifornien ohne einen technischen Defekt. Die Ace 90 wurde in vielen Wettbewerben bei Moto-Cross, Trial und sogar beim Straßenrennen eingesetzt.
Aufgrund der Wettbewerbserfolge und auf Wunsch der Kunden entschloss man sich 1968 den Hubraum von 90 auf 100 ccm zu vergrößern und das Getriebe mit fünf statt vier Gängen auszustatten. Da man weiterhin nur ein einziges Modell anbieten wollte, löste die Ace 100 die Ace 90 ab. 1968 siegte Harry Taylor beim Daytona Roadrace in der Klasse über 100 ccm und brach alle Rekorde in dieser Klasse. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 160 km/h ließ er selbst die Zweizylinder-Yamaha hinter sich.
1969 entstand die Moto-Cross Maschine Ace 100 MX. In dem bekannten Fahrwerk wurden ein weiterentwickelter Motor und verbesserte Federelemente eingebaut. Die Super Rat war bei Wettbewerben erfolgreich und erzielte auch große Verkaufserfolge.
Mit einer weiteren Leistungssteigerung entstand 1972 die Wombat mit 125 ccm Motor. Die Wettbewerbsversion der Wombat wurde Combat Wombat genannt. Zu der Internationalen Sechstagefahrt die 1973 in den USA stattfand wurde die offizielle US Mannschaft auf Hodaka gemeldet. Im gleichen Jahr fuhr Frank Wheeler in 21 Tagen 10.000 Meilen rund um Australien. Daraufhin stiegen die Verkaufszahlen abermals und man brachte weitere Modelle auf den Markt.
Dirt Squirt, Road Toad, Super Combat, ED 250, SL 250 und SE 250.

Während man darüber diskutieren kann, ob Hodaka den Trial-Motorrad-Boom auslöste steht fest, dass man viele Menschen durch ein bezahlbares wettbewerbsfähiges Fahrzeug zum Motorsport brachte. Für den Niedergang der Firma 1979 gab es mehrere Gründe. Zum einen hatte man es versäumt, neue Technologien einzusetzen um gegen wesentlich größere Mitbewerber bestehen zu können. Zum andere konnten die Mitbewerber durch ihre Gewinne beim Verkauf von Straßenmotorrädern ihre off-Road Maschinen subventionieren und so den Markt überschwemmen. Durch die Rezession der späten 70er Jahren und ungünstigen Wechselkurs entschloss man sich bei Shell den Vertrag mit Hodaka in Japan zu kündigen. Die Hodaka Fabrikationsanlagen wurden nach Korea an Daelim verkauft.
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Beitragvon hiha » So 15 Feb, 2009 19:10

An der Farbe erkannt. Ich hatte nur noch nie vorher einen so aufpolierten Hodaka-Motor gesehen.
Hätt ich nur gleich alle Hodaka-Fotos auf Michael Moores Heimatseite angeschaut :oops:

Gruß
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Beitragvon lallemang » Mo 16 Feb, 2009 00:10

Ist die 1930'er 'ne Viktoria KR35DP? Die KR50S kam erst ab 31 ??

Gry§e Peter

Ja Hans, Herrn Moores Seiten sind hochinteressant, aber von schwieriger "Struktur" :roll:
Auf der Seite dann bis zu Denny Messmore runterblättern

Nebenbei Schicker Auspuff ;-)
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Beitragvon fleisspelz » Mo 16 Feb, 2009 02:14

Nein, eine Viktoria ist nicht dabei.
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Beitragvon dirk » Mo 16 Feb, 2009 13:20

Wenn die 1927 ne 1927 ist fress ich nen....

Naja, lieber doch nicht!
Heute in drei Jahren ist es endlich wieder soweit.
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Beitragvon fleisspelz » Mo 16 Feb, 2009 13:28

dirk hat geschrieben:Wenn die 1927 ne 1927 ist fress ich nen....

Naja, lieber doch nicht!

In diesem Fall stammt die Auskunft vom Fotografen. Ich will also nicht darauf beharren. Lass uns die Jahreszahlen als Vorschläge ansehen. Okay?
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Beitragvon dirk » Mo 16 Feb, 2009 13:30

Gern....
1940 ist ne Peugeot?
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Beitragvon fleisspelz » Mo 16 Feb, 2009 13:35

dirk hat geschrieben:Gern....
1940 ist ne Peugeot?


Genau!
Bild
1940 Peugeot P135 350ccm, Frankreich
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Beitragvon dirk » Mo 16 Feb, 2009 14:07

Und zur schwatten 27er sag ich auch mal Peugeot, der Rahmen ist ja fast derselbe....
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