dies & das

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Beitragvon hiha » Di 04 Jan, 2022 14:29

Hab leider keine Beweisfotos. :ugly:
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Beitragvon butzehund » Di 04 Jan, 2022 14:41

http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71484540
da ist Einer....
Mein Onkel hat von 1947 - 1978 bei Wismut Aue , Uranbergbau, gearbeitet,da war das auch so.
Manchmal hatten sie hinten herum das sog. "Arschleder " umgebunden.
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Beitragvon sejerlänner jong » Di 04 Jan, 2022 14:57

Naja, im Osten. Die hatten ja eh nüscht :wink: :weg:
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Beitragvon urban » Di 04 Jan, 2022 15:44

butzehund hat geschrieben:http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71484540
da ist Einer....
Mein Onkel hat von 1947 - 1978 bei Wismut Aue , Uranbergbau, gearbeitet,da war das auch so.
Manchmal hatten sie hinten herum das sog. "Arschleder " umgebunden.
Lutz


und auch noch genau das selbe Bergwerk das die langhaarigen nicht wollte...... :smt005 :smt005
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Beitragvon Lindi » Di 04 Jan, 2022 16:15

Vielleicht kommt der Begriff "Gehxxnge" ja aus dem Bergbau :smt102 :smt005
Beste Grüße

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Beitragvon Dreckbratze » Di 04 Jan, 2022 16:17

und "Kohlestift"
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Beitragvon butzehund » Di 04 Jan, 2022 17:16

https://www.mdr.de/geschichte/ddr/wirts ... e-100.html
so war das bei der Wismut...
der Onkel bekam bis zum Ausscheiden,wegen Quarzlunge,jede Woche eine Flasche " Grubenschnaps " zum Durchspülen,
ganz harter Stoff.
In seiner Garage hatte er viele schöne Steine auf den Regalen drapiert , nach seinem Tod hat der Pflegesohn den Geigerzähler
mal rangehalten...dann sind die Steine verschwunden
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Beitragvon Dreckbratze » Di 04 Jan, 2022 17:29

danke für den interessanten Beitrag!
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Beitragvon butzehund » Di 04 Jan, 2022 17:39

Einer geht noch : Trinkbranntwein für Bergarbeiter


0,5 Liter Trinkbranntwein für Bergarbeiter zu EVP 0,80M
Der Trinkbranntwein für Bergarbeiter war ein Branntwein, der als Deputatlohn an Bergleute in der sowjetischen Besatzungszone und später der DDR ausgegeben wurde.


Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Umgangssprachliche Bezeichnungen
3 Literatur
4 Einzelnachweise
5 Weblinks
Geschichte
Zu beziehen war ein Liter Trinkbranntwein für Bergarbeiter steuerfrei zu einem Preis von 1,60 Mark über Berechtigungsscheine, die in der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut auch als Talons bezeichnet wurden. Abgefüllt wurde er in Flaschen zu jeweils 0,5, 0,7 oder 1,0 Liter. Hergestellt wurde der Branntwein mit einem Alkoholgehalt von 32 Vol.-% meist in Brennereien, die in der Nähe von Bergbaubetrieben lagen, wie zum Beispiel in Nordhausen, Senftenberg, Lübben oder Lauter. Jedem unter Tage arbeitenden Bergmann standen monatlich zwei, über Tage Beschäftigten ein Liter des Branntweins zu.[1] Bei Normerfüllung oder -übererfüllung erhöhte sich die bezugsberechtigte Menge.

In der SAG Wismut standen ab 1947 den Arbeitern über Tage ein Liter und Arbeitern unter Tage zwei Liter im Monat zu. Später bekamen die Bergleute der SDAG Wismut im Streckenvortrieb oder im Abbau bis zu sechs Liter im Monat.

Bei Bergleuten, die in den Braunkohle-Tagebauen über Tage arbeiteten, gab es im Winter zwei Liter pro Monat und im Sommer einen Liter „Kumpeltod“ pro Monat.

Ebenfalls war der Trinkbranntwein zum Beispiel für Arbeiter und Angestellte des VEB Erdöl-Erdgas Grimmen oder auch für Schiffsbesatzungen der Handelsmarine der DDR verfügbar.

Der Weiterverkauf des Branntweins oder der Berechtigungsscheine war verboten und ein Verstoß gegen dieses Verbot wurde strafrechtlich verfolgt.

Umgangssprachliche Bezeichnungen
Kumpeltod[2]
Grubenfusel
Schachtschnaps
Wismutfusel
Kalifusel[2]
Bergmannsfusel
Quelle : Wikipedia
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Beitragvon Boscho » Di 04 Jan, 2022 17:47

Alkohol als Treibstoff ist ja nun wirklich keine neue Idee. :ugly:
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Beitragvon Dreckbratze » Di 04 Jan, 2022 18:01

in der Giesserei gab es auch Unmengen Bier für die Arbeiter...
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Beitragvon hiha » Di 04 Jan, 2022 18:13

"1946 entdeckten sowjetische Geologen..." ist natürlich blödsinn, das wussten die schon 10 Jahre eher...
Gruß
Hans
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Beitragvon Aynchel » Di 04 Jan, 2022 18:26

Kumpeltod kannste heute noch kaufen
gräussliches Zeug, aber es knallt ganz ordentlich

http://www.oschmi.com/kumpeltod-grubenwasser.html
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Beitragvon Aynchel » Di 04 Jan, 2022 18:36

Dreckbratze hat geschrieben:in der Giesserei gab es auch Unmengen Bier für die Arbeiter...


bei uns in der Gesenkschmiede Hay hamse auch Bier in Massen gesoffen
ich weiß noch, dass da drei mal am Tag der LKW der Brauerei in die Halle gefahren kam um die Bierautomaten aufzufüllen
50 Pfennige die Halbe
Aynchel aus Meddersheim


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Beitragvon hiha » Di 04 Jan, 2022 20:13

Polnische Stahlwerke hatten eigene Leichtbierbrauerein angeschlossen. Bier ist angeblich der beste Durstlöscher. Ob das wahr sein kann?..
Gruß
Hans
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