... über einen fast perfekten Tag!
Meine Kollegen und ich haben gut gearbeitet zwischen den Jahren. So gut, dass wir uns heute einen freien Tag leisten konnten. Und das obwohl der Kunde schon da ist und er (sie) uns erst morgen wieder am Messestand erwartet.
Diesen Tag habe ich perfekt genutzt. Zunächst einmal ausschlafen. Bis um 6:40 habe ich in der Koje gelegen, jawohl

geschlafen wie ein Stein.
Danach erst mal Kaffee. Wie immer aus der gewohnten Mokka-Kanne. Zur Feier des Tages auch mal zwei statt deren nur Einer. Wie immer ohne Milch und Zucker. Dann das Internet leergelesen, die Bude aufgeräumt, Wäsche gewaschen und beim Bäcker ein leckeres Kilo-Brot gekauft.
Frühstück. Wieder ein klein wenig Rumbummeln. Tee Trinken. Erneut Wäsche waschen.
Dann endlich in die Werkstatt. Ruck zuck ist der Enfield Motor zerlegt, ausnahmsweise ohne größere Katastrophen
14:00 - Zeit fürs Mittagessen. Ich mache mir einen Salat aus Tomaten, Gurke und Mozarella. Leider gab es, wen wundert es, keinen frischen Basilikum im Supermarkt. Egal, wir sind ja flexibel.
Das Wetter wird schön, sonnig und mild. Ich beschließe die K zu satteln und gehe auf die Pirsch.
Mein Weg führt mich ins Büro, Heimlich Vorarbeiten für morgen und ich blase zur Jagd auf den Tojaner. Hinterhältig hat er sich eingenistet auf meinem Firmenrechner und terrorisiert seit dem die Welt mit Massen-Spam.
Virenscanner auf aktuellen Stand gebracht und ... Blattschuß
Zufrieden nach Hause geschüsselt, vorher noch an der Tanke einen guten Wein gekauft und Rasierklingen. Wichtig weil am Dienstag sind die Standübergaben. Scheffe ist auf Sri Lanka im Urlaub und der Kahlgryndige muss die Firma repräsentieren ...
Das absolute Highlight war dann das abendliche Geköchel. Es gab russischen Nudelauflauf. Keine Ahnung was daran russich sein soll, aber er schmeckt sensationell. Ich liebe es frische Zutaten zuzubereiten. Geschnibbel, Gewürze, Braten, Kochen und Genießen. Furchtbar nur, wenn die Truhe voll ist und ich eigentlich nix mehr kochen darf. Kennt ihr das? Es schmeckt so gut dass man nicht mehr aufhören möchte. Mist, ich bin satt ...
Wie auch immer gerade habe ich den wiedermal besten Nudelauflauf von allen genossen, weitere drei Riesenportionen auf Lager gelegt, denn ... ich bin in der Firma damit der König der Mittagspause
Jetzt noch einen Aufgesetzten von Verenas Papa und der Abend kann beginnen.
Die gute Flasche Wein aufgezogen, laute Musik aufgelegt und in meinem virtuellen Wohnzimmer stöbern. Jawohl. so mache ich das.
Zufriedene Grüße vom
kahlgryndigen