ich könnte gerade schreien vor frust.
nächste woche sollte es eigentlich in den urlaub gehen, grobe richtung portugal.
zum ersten mal haben stefan und ich 5 wochen urlaub zusammen.
stefans xj 600 läuft, ölte aber aus den gabelholmen. simmeriringe getauscht, rechts alles gut, links ölt sie weiter. der holm hat eine ordentliche macke. kein tüv bekommen und wir sehen ja ein, daß das berechtigt war.
zufällig fand er genau die gleiche xj, ganz in seiner nähe. gut 80000 km, motor und getriebe unverdächtig, kettenkit und reifen neu.

. er hat jetzt die komplette gabelbrücke an seine xj gebaut und sie bekommt hoffentlich diese woche tüv.
bei mir läuft es gerade gar nicht rund.
die slr hat bekanntlich vergaserprobleme, gabel ölt, reifen müssen neu, tüv ist abgelaufen. außerdem hat sie für lange strecken, besonders in frankreich, einen zu kleinen tank und braucht aktuell 8 liter/100 km.
die r90s wartet auf den winter, damit mein vertrauensschrauber den grund für den hohen ölverbrauch raus findet. wird wahrscheinlich eine größere aktion.
die ntv iläuft, ist mir aber für den urlaub zu schwer. so lange es nur über asphalt geht, ist alles gut, aber genau das wollen wir ja nicht.
die xt kann ich wegen des wackeligen seitenständers nicht handeln und die verzahnung der rechten fußraste ist hin. der bremshebel hängt sich an der fußraste fest und blockiert das hinterrad. stefan hat sie zum pott umzu-treffen gefahren. dort wurde die fußraste provisorisch gerichtet, so daß es nach hause kam. der bremshebel hat sich aber wieder verklemmt. die verzahnung muß neu gemacht werden. das wird auch eine größere aktion.
die kleine xl 200 läuft, aber nicht sauber und sie mag kalt auch nicht gut anspringen. to do: vergaser einstellen. für 6000-8000 km langstrecke mit gepäck ist sie aber nicht gemacht.
die sr 250 läuft sehr gut, macht keine probleme, ist aber für lange strecken und gelände mit gepäck auch nicht gemacht. tempo 70-80 km/h sind ideal, aber wir werden auch mal autobahn fahren müssen und dann kann sie nicht mithalten. ich möchte sie mir nicht zu schanden reiten.
das war mir alles vorerst egal und sollte auf den winter warten.
meine eierlegende wollmilchsau ist die r 45. sie läuft zuverlässig langstrecke, zur not auch mal 20 stunden am stück. sie ist durch den niedrigen schwerpunkt leicht zu handeln und im gelände zieht sie, zwar langsam, mit dem kurz übersetzten 1. gang durch, wie ein traktor. außer schnell kann sie alles.
die vergaser sind vom gerhard renoviert, sie ist jetzt gut eingestellt, springt sofort an. aber jetzt spinnt sie plötzlich elektrisch
für die stromversorgung des navis hatte ich bei ihr ebenfalls eine verkehrt gepolte steckdose erwischt. sie springt zig mal problemlos an und plötzlich tut sich nichts mehr. außerdem war die uhr schon lange abgeklemmt, weil wir sie im verdacht hatten, die spinnereien zu verursachen. seidem war auch ruhe bis jetzt. außerdem war der heizdraht an der linken griffheizung gerissen. die hatte ich auch ab geklemmt. zuerst wollte ich die steckdose einfach verkehrt herum anschließen, aber das ist murks und ich habe mich letztes wochenende entschlossen, den kabelbaum noch mal komplett aus zu wickeln. das war auch gut so, denn ich fand 2 durchgescheuerte, bzw. abgerissene kabel. ein freund mit mehr elektrokenntnissen hat mir am sonntag geholfen. die verkabelung der heizgriffe haben wir komplett entfernt. was nicht dran ist, kann auch keine probleme machen. die zwei kabel habe ich erneuert. die knipex- crimpzange kann was. natürlich alles ordentlich mit schrumpfschlauch überzogen. statt der defekten steckdose mit stecker für zigarettenanzünder, voltmeter und usbanschluss, habe ich eine einfache steckdose eingebaut. die passt wenigstens noch an den lenker und muss nicht am spiegel hängen.
probestart ohne tank. in den vergasern war ja noch genug benzin. sie sprang sofort an, alle lampen funktionierten, uhr ging wieder, navi wurde geladen.
dann habe ich den kabelbaum wieder eingewickelt und stefan hat den tank drauf gemacht. ich sah, daß er mit der hand nachdrückte und habe nach gefragt, ob alles in ordnung sei. ja,ja alles gut.
danach haben wir noch einen schönen grillabend verbracht. was war ich glücklich!
am montag wollte ich zur hauptuntersuchung fahren, zündschlüssel umgedreht, ein knall und funkenregen.
so schnell habe ich noch nie eine batterie abgeklemmt. nachdem ich mich ein wenig beruhigt hatte, wollte ich nachsehen, was da passiert ist, aber ich bekomme den tank nicht mehr ab. irgendetwas klemmt da. es ist auch niemand hier, der mir helfen könnte. das muss bis zum wochenende warten.
merkwürdig ist, daß die sicherungshalterung regelrecht weg gesprengt wurde. die öse ist noch am puspol, aber die halterung ist fast bis zum vorderrad geflogen. allerdings ist nichts verschmort, es sieht aus, wie an der crimpung abgeschnitten. sogar die sicherung sieht noch ganz aus.
die halterung kann stefan aber nicht eingeklemmt haben, sie sitzt viel zu tief. ich verstehe das nicht!!!
mit dem auto können wir auch nicht fahren. beim kubi fehlt eine steckverbindung am abs. mein automechaniker ist im urlaub und mein vertrauensschrauber für motorräder fährt morgen. ich fass die elektrik nicht mehr an! da muss jemand ran, der was davon versteht.
