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BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 10:36
von ragman
zum (OT)-Thema: ich steige daheim gerade wieder einmal auf Linux um (Versuche gabs immer die letzten Jahre).

Vorgabe war: ich möchte das Linux in der Bedienung möglichst ähnlich meinem gewohnten Windows-Komfort haben.

Jetzt läuft dort ubuntu als Dual-Boot-System neben Vista am Laptop. Ich bin fast schon fertig und zufrieden .. nur - der Weg war mehr als beschwerlich ... von selber lief fast nichts (und so ein bisserl kenne ich mich ja doch aus) ... wenn ich nicht mangels Arbeit soviel Zeit investieren konnte, wärs vermutlich wieder nichts geworden.

Alleine Softwareinstallation ... teils über Paketverwaltung, teils über Konsole usw. ... WLan-Einrichtung chaotisch, Displayhellgkeit muß ich nach jedem Start per Hand korrigieren, von 4GB RAM werden nur 3 benutzt ...

Hat sich schon jemand mal mit Gimp gespielt? *lol* ... im Internet wird das als ernsthafte Alternative zu Photoshop genannt ... ist es wohl kaum, ehrlich gesagt.

Naja ... vom DualBoot komme ich vorerst nicht weg ... Dreamweaver, Photoshop, und mein PDA sind einfach simpler und besser im Original zu handhaben.

Irgendwie kommen mir Vergleiche zu einer Inlands-Dnepr (läuft, erfordert aber viel Aufwand) *ggg* ... nur damit wird sich der Markt nicht erobern lassen :wink:

Was ja noch dazukommt ... ich selber habe ja nicht das Problem mit Schädlingsbefall unter Windows ... aber ok ... ich arbeite jetzt erst einmal hauptsächlich mit ubuntu und werde mich schon daran gewöhnen ... und Wine ist ja auch noch da (aber halt nicht bei allem).

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 10:51
von Robert
Linux ist nach wie vor nur im Serverbereich interessant.

Nimm Dir einen Mac. Kosten mittlerweile auch nicht mehr als WindelPCs.
Und du hast dein Unix...

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 11:12
von Nanno
Man kann Linux durchaus bequem hinkonfigurieren.. nimm mal eine aktuelle Fedora-Variante.

Greg

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 11:21
von Robert
Wenn man sich einlest kann man alles Konfigurieren.

Aber das Pakethandling unter Linux ist mühsam, für den durchschnittlichen Windel-User ist das zu steil, da hat er schon recht.

Am Mac ziehst einfach ein Programmpaket auf den Software-Ordner und es ist installiert.

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 11:30
von ragman
Robert hat geschrieben:Linux ist nach wie vor nur im Serverbereich interessant.

Nimm Dir einen Mac. Kosten mittlerweile auch nicht mehr als WindelPCs.
Und du hast dein Unix...


Mac gar nicht ... Stichwort:Hardwarebeschränkung, Softwareverfügbarkeit bzw. Kostenfaktor (großer Faktor derzeit). (Firmenpolitik lasse ich mal außen vor ... die sind ja imho schlimmer als die Redmonder)

Robert hat geschrieben:Wenn man sich einlest kann man alles Konfigurieren.

Aber das Pakethandling unter Linux ist mühsam, für den durchschnittlichen Windel-User ist das zu steil, da hat er schon recht.

Am Mac ziehst einfach ein Programmpaket auf den Software-Ordner und es ist installiert.


Ähm ... bin eh kein durchschnittlicher Windows-User :wink:

Das geht am Mac aber auch nur weil alles sehr eingeschränkt ist, oder? An sich klingt das ja genial.

Aber ich will das halt auf meinem Laptop bzw. auf Melanies PC laufen lassen ... und wie gesagt - weniger aus Notwendigkeit, sondern aus Interesse.

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 12:29
von Nanno
ragman hat geschrieben:Mac gar nicht ... Stichwort:Hardwarebeschränkung, Softwareverfügbarkeit bzw. Kostenfaktor (großer Faktor derzeit). (Firmenpolitik lasse ich mal außen vor ... die sind ja imho schlimmer als die Redmonder)

Das geht am Mac aber auch nur weil alles sehr eingeschränkt ist, oder? An sich klingt das ja genial.


Hardwarebeschraenkung existiert de facto nicht mehr... du brauchst nur ein paar "Patches" dann kann man auch OS X auf einem normalen PC installieren.

Das mit der Software geht deswegen, weil es ein zentrales Repository gibt, wo die Software verwaltet wird. (Aehnlich einer Registry, aber wesentlich intelligenter, weil nicht nur Schluessel sondern auch Datei-Lokationen verwaltet werden und deswegen kann xy eben NICHT einfach eine DLL (die es unter OSX ned gibt) ueberschreiben...)

Grysze
Greg

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 12:57
von kahlgryndiger
Das mit den Kosten ist auch relativ. Ich sitze gerade an einem 7 (in Worten sieben) Jahre alten Powerbook G4. Alles was ich unterwegs so machen muss geht nach wie vor Problemlos. Ich hatte damit, trotz reichlicher Nutzung noch niemals Hardware Probleme. Das Ding läuft meistens den ganzen Tag im Büro nebenher, wird also in den ganzen Jahren täglich - durchgehend genutzt.
Klar war es teuer - 6.000 DM damals ... Ich glaube aber über die gesamte Zeit wäre mich der PC teurer gekommen. Auch ist das Betriebssystem für Computer-Dummies wie ich einer bin sehr gut geeignet. Ich kann es quasi nicht kaputt machen :-D

Qualität hat eben ihren Preis.

Andreas, der kahlgryndige

P.S.
Mein "Cube" zu Hause ist übrigens genauso alt, wurde allerdings gepimpt weil höhere Anforderungen.
Den iMac G3 habe ich kürzlich verkauft ... unglaublich viel Geld gab es dafür noch. Auch das Apple Studio Display 15" (auch 7 Jahre) brachte noch 150 Euro in der Bucht!

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:00
von Robert
Zum herumspielen um Unix zu kapieren ist Linux OK. Produktives Arbeiten auf Desktopebene kannst Du es meiner Meinung nach noch immer vergessen, für Server m.E. nach wie vor genial.

Wenn Du ein durchschnittlicher Windel-Benutzer wärst, hättest gar nix zum laufen gebracht, die lesen alle net...

Kostenfaktor beim Mac war ein mal, ist defacto Intel Hardware mit identischen Kosten. Besser sinds davon nicht geworden, ich bleib bei meinem Doppelprozessor G5, der rockt... :roll:

Ältere G4 (Minimum für OSX) gehen jetzt teils schon recht günstig her, weil sie laut sind, kann man gut damit arbeiten (bis Photoshop CS2, CS3 hat zu viel Intel-Code und ist langsam auf dem G4, Dreamweaver sowieso, das fordert einen G4 net wirklich) ich hab noch 2 davon im Einsatz, geb die aber net her, um die Frage gleich zu beantworten :wink:

Einschränkungen hab ich bei OSX bisher keine gefunden, ich kann alles machen was ich bei Linux kann, aber wesentlich komfortabler und schicker. Teils gibts sogar Open Source in Mac Carbon Portierungen, OpenOffice z.B. und alles was sauber unter X11 lauft geht auch am Mac. Die OSX auf Windel-PC Portierungen sind Hacks mit entsprechender Betriebssicherheit.

Bezüglich Updates gebe ich Nanno recht. Seit der Gates bei Apple die Finger im Spiel hat sind die sehr arg geworden um nicht zu sagen unverschämt. Man braucht das aber eh net mitmachen, ein 10.4 auf einem Cube zu installieren bringt nix, der lauft am besten mit "seinem" 10.2

Aber wurscht. Unix ist eindeutig die Zukunft, auch Windows wird irgendwann migrieren (wenns net eh gleich OSX nehmen und Windows draufschreiben) und die die sich dann damit auskennen weils mit Linux das alles von den Basics her gelernt haben sind dann eindeutig im Vorteil. Bei Großanwendern mit Oracle auf AiX, Solaris etc. ist das eh schon lang so, weil dafür eignet sich das Windelsystem ja überhaupt net.

Is aber meine persönliche Meinung, also bitte keine Glaubenskriege deswegen...

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:04
von Robert
Andreas a.d.k.G. hat geschrieben:
P.S.
Mein "Cube" zu Hause ist übrigens genauso alt, wurde allerdings gepimpt weil höhere Anforderungen.
Den iMac G3 habe ich kürzlich verkauft ... unglaublich viel Geld gab es dafür noch. Auch das Apple Studio Display 15" (auch 7 Jahre) brachte noch 150 Euro in der Bucht!


Das mit dem iMac glaub ich sofort, der ist Kult, wie der Cube, die Preise dafür sind Wahnsinn.

Aber die grauen g4 Arbeitspferde gehen mittlerweile günstig her, hab ich gesehn.

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:08
von kahlgryndiger
Dagegen kosten die G5 leider noch recht viel. Werde aber demnächst nicht drumherum kommen ...

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:11
von Robert
Andreas a.d.k.G. hat geschrieben:Dagegen kosten die G5 leider noch recht viel. Werde aber demnächst nicht drumherum kommen ...


Eh klar. Gibt ja keiner her, der noch bei Sinnen ist.

Viel Spaß beim Suchen nach was vernünftigem und stell Dich geistig schon mal auf den Preis eines neuen Intel-Mac ein :twisted:

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:13
von kahlgryndiger
Den Preis habe ich schon akzeptiert. Muß aber erst das Gespann finanzieren und dann noch ein wenig sparen ... :-D

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:16
von Robert
Dir werden sich neue Welten erschliessen!

Seit ich den G5 hab, komm ich einfach nicht mehr zum Kaffeetrinken :roll:

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:19
von Nanno
Ich koennte an der Stelle sagen... zu Hause seit 2001 ein iBook G4, 12"... Diplomarbeit damit geschrieben und weiss der Teufel was noch alles gemacht.

Im Buero steht ein (halb-)privater Mac Mini auf dem Schreibtisch... weils einfach gut tut. Unix-Systeme von einem Unix aus zu streicheln...

Grysze
Greg

BeitragVerfasst: Do 18 Sep, 2008 13:21
von Robert
Nanno hat geschrieben:... weils einfach gut tut. Unix-Systeme von einem Unix aus zu streicheln...

Grysze
Greg


Mmhmm.

Macs beherrschen NFS!
Sehr praktisch wenn Du Gigabyteweise Daten auf Deinen Linux-WebServer schaufeln mußt so wie ich mit meinen Druckdaten...