lallemang hat geschrieben:
...hmm will er jetzt heim ru§en oder russen???


Ich hab das
ß auf der Tastatur der Schwarzbeere nicht gefunden...
Wieder heimig nach heutigen 800km in brutto 13h. Das ziiiiieht sich immer von Grenoble und dann noch bis Zürich ziemlicher Gegenwind. Wer mal mit nem DD gefahren ist, weiß, was das bedeutet.
Ein bischen spannend wurde es heute auch noch.
Zuerst ist beim Tanken am Morgen der wieder mal aufgequollene Dichtring des Tankdeckels rausgehüpft. Keine Chance, das 3x so groß gewordene Dingens wieder rein zu bekommen. Aber ich hab noch einen Gummirest eines zerschnittenen Schlauches im Werkzeugtäschlein gefunden und ne neue Dichtung mit des Schweizer Messers Schere geschnitzt. Die quillt zwar sofort auf, aber ich hab ja nur noch 1x Tanken müssen
Dann hats nach 50km mal wieder den Simmering vom Primärantrieb zerlegt. Da ich nicht unbedingt neues Öl hinterhergießen wollte, um das Hinterrad nicht noch öliger zu machen

, hab ich alle 200km mit einem Kabelbinder Ölstand gemessen. Hat bis heim gereicht und untenrum ist der DD jetzt schon mal winterfest
So ziemlich genau 2.000km in 4 Tagen; immer so 10h netto Fahrzeit. Wenn man einen Pass nach dem nächsten schnupft, kommen mit dem DD erstaunlich wenige Tageskilometer zusammen. Naja, ist halt hoch immer einen Rührerei um den 2. Gang rum und runter hilft die Motorbremse mehr als die Trommelbremsen
Das eigentlich unagenehme ist mit dem voll beladenen DD nur das Fahren von ganz engen Kehren. Entweder streßt man tierisch die Kupplung oderm man muss mächtig konzentriert am Gas drehen. Gibt man etwas zu viel, macht der Bock einen Satz auf die Gegenfahrbahn, gibt man etwas zu wenig, hauts einen schnell mal in der Kehre um, weil nix kömmt (ist aber nicht passiert).
War fein! Und Gegend haben die Schweizer und gallischen Seealpler...
Jetzt hat es aber auch mit Pässefahren gereicht. Irgendwann werden die Dinger anstrengend und man ist von den landschaftlichen Eindrücken voll bis zum Rand. Tut dann richtig gut, im Tal mal wieder km machen zu können.
Ach ja; wenn es mal in Norditalien mal regnet, rate ich zu den 40km Autobahn von Aosta bis zum Einstieg zum kleinen Bernhard. Die sind fast durchgehend überdacht. War bei der Hitze auch ganz angenehm, mal im Schatten zu kradieren
Builders kommen irgendwann...
OllY