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Schwimmernadelventile undicht

BeitragVerfasst: So 30 Mai, 2010 10:59
von stefenle
Hallo,
bin gerade dabei meine alten Mopeds wieder in Gang zu setzten. Bei der XT 500 hat das ganz gut geklappt, meine CB 400N läuft auch schon wieder (war mein erstes Moped und stand jetzt tatsächlich 21 Jhre lang), aaaber leider laufen die Vergaser über. Das macht die Probe-/Einfahrt relativ schwierig. Ultraschallgereinigt habe ich sie schon. Der 20 Jahre alte Schlick löst sich aber wohl nicht so leicht. Gibt´s denn was, um die Schwimmernadelventile mechanich zu reinigen / fräsen?
Grüßle aus Schwaben
Stefan

BeitragVerfasst: So 30 Mai, 2010 11:33
von motorang
Servus,
die kann man ausbauen und dann den Dichtkegel und den Sitz mit Wattestäbchen etc reinigen.

Sollte da was eingeschlagen sein sollte man sie ersetzen.

Aber wahrscheinlich ist da nur verharzter Spritkruscht drauf.

Ein NUR chemisches Mittel kenn ich nicht persönlich, aber eigentlich sollten solche Vergaserreinigungszusätze für den Sprit sowas lösen können. Aus dem Autozubehör.

Gryße!
Andreas, der motorang

Re: Schwimmernadelventile undicht

BeitragVerfasst: So 30 Mai, 2010 11:36
von Nanno
stefenle hat geschrieben:Gibt´s denn was, um die Schwimmernadelventile mechanich zu reinigen / fräsen?


Servus Stefan,

besorg dir einfach neue Schwimmernadelventile - allerdings kannst gleich zum Louis/HG/Polo gehen, aus eigener Erfahrung kriegst du beim Honda-Händler nämlich mittlerweile auch nur die gleichen Nachbauteile wie bei Louis aber mit 50% Honda-Aufschlag. (Erst vor kurzem erlebt bei der CB500Four von einer Kundschaft)

Grysze
Greg

Undichte Schwimmernadelventile

BeitragVerfasst: So 30 Mai, 2010 15:25
von Maybach
Servus,

ich hatte das Problem auch nach einem guten Jahr Standzeit. Ich habe die Nadelventile mit ganz wenig Druck einmal an die Schwabbelscheibe gehalten. Jetzt sind sie wieder dicht.

Gruß
Maybach

BeitragVerfasst: So 30 Mai, 2010 22:14
von stefenle
Hallo,
die Nadelventilkegel habe ich natürlich schon gereinigt, an die kommt man ja problemlos dran und die sehen auch noch ganz gut aus. Ich dachte da mehr an die Ventilsitze. Gut, mit Ohrenstäbchen könnte ich´s noch versuchen. Aber diese Spritüberreste an anderen Stellen waren schon sehr schwer zu lösen. Ich hatte das Problem mal vor einigen Jahren mit ner GSX und hab dann fahrlässigerweise mit nem kleinen Bohrer von Hand da drinnen rumgedreht, mit dem Erfolg dass die Schwimmernadelventile zwar dichter aber nicht dicht wurden. Damals hat sich das Problem mit ner gebrauchten Vergaseranlage anderweitig gelöst. Das Schlimmste dabei war, dass ich die Vergaser mindestens 6 mal aus und wieder eingebaut habe. Wer so ne 4 Vergaserbatterie an so nem alten Japaneisen schon mal gewechslt hat, weiß von was ich spreche. Bei der CB ist das natürlich wesentlich einfacher, aber Faulheit macht erfinderisch. So nen kleinen Bohrer mit dem richtigen Winkel würde ich mir vorstellen - zart von Hand das olle Harz wegschneiden und dicht!
Ich gebe mal Rückmeldung, wenns Ergebnisse gibt..
Grüßle aus Schwaben
Stefan

BeitragVerfasst: So 30 Mai, 2010 22:53
von madmec
Also kratzen würde ich da nur mit nem Hartholzspan. Oder nem brösel nicht zu hartem Kunststoff.

Gruss

Thomas

BeitragVerfasst: Mo 31 Mai, 2010 07:35
von Robert
Versuch mal die Nadelsitze in warmen Wasser mit Samarin (Speisesoda) einzulegen. damit hatte ich bei versifften 2Takt Versagern ganz gute Erfolge, den grünen, steinharten Belag wegzukriegen bzw. weich zu machen.

Corega Tabs eignen sich dem Vernehmen nach auch...