Herrjeh, was für ein Wochenende

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Herrjeh, was für ein Wochenende

Beitragvon Beste Bohne » Mo 07 Jun, 2010 09:29

Manchmal verliert man, mal gewinnen die Anderen...

Samstag:
Beim Arbeitskollegen seine Suzuki Ölwechsel und Zündkerzenwechsel. Also: Alles abschrauben, denn die Zündkerzen verbergen sich tief im Inneren des japonesischen Zuvielzylinders.
Erstaunte Erkenntnis: Kabel von Drosselklappensensoren und übrigem Hightech-Gedöns sind auch beim Motorrad für einen Marder schmackhaft. Tatsächlich mußten wir alles mögliche flicken und Isolierbandisieren.
Die anschließende Probefahrt verlief zur Zufriedenheit, nur das da nun diese rote Lampe leuchtet, die wahlweise Öldruck, Temp. und "FI" anzeigen darf. In Ermangelung einer Bedienungsanleitung entschied dann der Eigner das diese Maschine nicht weiter fährt, bis der Fehler ausgelesen und als unbedenklich eingeordnet ist.

Also steht die Huddel immer noch im Weg rum.

Gut, setz Dich in den Beiwagen und ich fahr dich nach Hause. Was ist das? Warum trennt die Kupplung nicht?

Arrrrrgh, Geberzylinder hinterm Getriebe geplatzt.

Also, dann nehmen wir die Solo. Unnötig, zu erwähnen, daß da auf dem Heimweg irgendwas wie wild scheppern tut und ich nicht weiß, was sich da jetzt wieder losgerappelt hat.

Sonntag: Versuch bei der K den Auspuff zu demontieren zwecks Bremsscheibenerneuerung. Nach 3h, Kriechöl, Hitzeeinwirkung, Flüchen und roher Gewaltanwendung aufgegeben und mit Bier und Klappstuhl in die Sonne gesetzt.

Kumpel kommt vorbei. Golf. Sommerreifen montieren. Muß ich extra erwähnen das das eine Rad nicht losging? Trotz roher Gewalteinwirkung?

Einziger Lichtblick: Abends bei eBay 700kg Schmermetall in Form eines Klopp Schnellhoblers ersteigert...

Grüße, Jens
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Re: Herrjeh, was für ein Wochenende

Beitragvon hiha » Mo 07 Jun, 2010 09:58

Beste Bohne hat geschrieben:Einziger Lichtblick: Abends bei eBay 700kg Schmermetall in Form eines Klopp Schnellhoblers ersteigert...


Oh Mann. Ein Laubfrosch (so nannten wir unsere Klopp-Stoßmaschine seinerzeit in der Lehrwerkstatt, weil sie grün waren, und im dritten Gang bei Vollgas immer so zum Hupfen anfingen ;-) ) ist das einzige Maschinderl, was ich NICHT unbedingt daheim haben wollt...

Gruß
und gute Besserung, Deinen Fuhrpark betreffend.
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Beitragvon Wolfgang » Mo 07 Jun, 2010 10:28

Watt istn Klopp Schnellhoblers ?? :shock:



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Beitragvon hiha » Mo 07 Jun, 2010 10:52

Sowas wie eine Drehbank, nur dass der Drehstahl vor und zurück fährt. Beim Hobler bewegt sich genaugenommen das Werkstück, nicht das Werkzeug. Ich hoffe aber, dass man für nur 700kg noch keine Hobelmaschine, sondern eine Stoßmaschine bekommt.

Gruß
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Beitragvon Beste Bohne » Mo 07 Jun, 2010 13:46

Das Ding heißt schon Schnellhobler, es sei denn Klopp hat sich damals vertan. :wink:

Bild

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Beitragvon hiha » Mo 07 Jun, 2010 13:51

Genau, ein Laubfrosch. Wobei die Originalfarbe wohl ein frisches Steingrau war.
Hach, was fallen mir da nicht alles für Anekdoten ein...
Gibts auf Nachfrage beim Lagerfeuer.

Gruß
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Beitragvon Wolfgang » Mo 07 Jun, 2010 13:59

Was es nicht alles gibt... Ich glaub, ich hab eh den falschen Beruf :cry:


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Beitragvon hiha » Mo 07 Jun, 2010 14:35

Das Ding ist aber schon eher archaisch, sowohl von Aufbau, als auch von Funktionsweise. Der im oberen Bildteil sichtbar horizontal verlaufende Bowdenzug zum Beispiel ist fast schon das Modernste daran. Er zieht beim Rückhub den Stoßmeissel vom Werkstück zurück. Betätigt wird er vom sog. Kasperl. Der Kasperl ist ein federbelasteter Leder- oder Sonstwas-Schuh, der auf einer Fläche hin und her reibt, und dabei wie ein Scheibenwischerblatt am Anfang jeder Richtung umklappt, und dabei am Bowdenzu zieht, oder ihn entspannt. Damit er das etwas besser macht als normal, reibt man etwas Kreide auf die Reibbahn. Will man hingegen seinen Lehrkollegen ärgern, spritzt man ihm mit der Ölkanne, -gern auch auf grössere Distanz- auf die Reibbahn. Und schon einen Hub später darf er wieder zum Stahlschleifen gehn :-)

Gruß
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Beitragvon Rei97 » Mo 07 Jun, 2010 15:43

Also:
schwelg...was haben wir in der BASF Lehrwerkstatt mit soner shapping -maschine alles für Schabernack getrieben. Der hatte unten einen Anschlagaussalter. den mit dem Fuss bedient liess die Arbeitswut der Maschine erlahmen. Auf die Frage des unbedarften Bedieners was nu los sei, haben wir ihm weisgemacht, dass die Maschine an den Anschalthebel eine Sicherheitseinrichtung hätte , die beim Loslassen des Hebels die Maschine stoppt. Er hats geglaubt und den Hebel nicht mehr losgelassen, bis der Meister bei seiner Erklärung schier einen Lachkrampf bekam.
Einem Anderen hat man den Vorschub von 0,1 auf 1mm hochgedreht. Als die Späne glühend runter kamen und die Maschine polterte , wie eine Strassenbahn über eine Weiche, da wurde ihm schonm mulmig. Den Anpfiff, sich beim Einstellen des Vorschubs um eine Zehnerpotenz vertan zu haben, musste er sich auch noch anhören...
Regards
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Beitragvon RAQJ1 » Mo 07 Jun, 2010 20:01

...das kenn ich auch.

Zu mir sagte mal mein Lehrmeister:

Du sollst hier keine Zahnstange stossen :-D

Es wurde durch die Vibrationen aus dem Magazin gelockt.

(ja, auch als Elektriker bekam man bei uns das erste dreiviertel Jahr eine Metallgrundausbildung)
Gruß Jochen
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Beitragvon ETZChris » Di 08 Jun, 2010 07:05

irgendwie kam mir der name bekannt vor. jetzt weiß ich auch, woher ;)
Gruß
Christian
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