Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Richy » Sa 02 Dez, 2017 22:54

Die vollbepackte GS konnte ich anfangs auch noch nicht aufheben. Habe dann das Gepäck runtergemacht und dann ging es natürlich.

Wirklich schlimm ist es nur, wenn man die frisch betankte GS in einem Schlammloch versenkt. Immerhin konnte ich den Tank ohne Werkzeug abnehmen. Ich schwöre, hätte ich das Bordwerkzeug dabeigehabt, hätte ich den Hobel solange zerlegt, bis ich ihn in Einzelteilen hätte raustragen können.
So hat das dann nur 2h gedauert, bis ich genügend Äste und Blattwerk zusammen hatte, um das Schlammloch zu füllen.

Zu Anfang meiner Karriere hab ich mal meine DR350 im Schlamm versenkt. Bis zur Sitzbank. Das dauerte nur 3h mit 4 Freunden, die wieder da rauszuholen. :omg:

Die "Motowinch" hätte mir da aber auch nicht weitergeholfen...
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Uwe Steinbrecher » Sa 02 Dez, 2017 23:35

Mal davon abgesehen, das es einfach Situationen gibt, z.B. Räder Hang aufwärts oder eben im Schlamm oder Sand, In denen sich ein Motorrad schlecht bis gar nicht aufheben lässt.
Und manche Maschinen darüber hinaus einfach Blei schwer sind :ugly: :omg:
ist es grundsätzlich ratsam auch das Motorrad aufheben einfach mal zu üben.
Speziell so große und starke Kerls, wie z.B. ich, neigen dazu so ein Problem mit roher Kraft und nicht mit Technik anzugehen.
Dabei hebt sich ein Zweirad erstaunlich einfach, wenn gewusst wird wie. :omg:
Woher ich das weiß?... :ugly:
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Maybach » So 03 Dez, 2017 08:59

kann man dann den schein mit seinem eigenen motorrad machen


@Dreckbratze

Kann man nicht nur, sondern muss man. Zumindest hat mir ein japanischer Freund das so vor ca. 5 Jahren noch bestätigt.
Früher gab es auch mal eine Hubraumbeschränkung auf 750 ccm aber ich glaube, die ist gefallen. Allerdings sind die für den japanischen Markt gedachten Maschinen meinst gedrosselt.

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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Straßenschrauber » So 03 Dez, 2017 13:11

Auch wenn die Moto WInch hier irgendwie nicht so gut wegkommt:
Irgendwie hat das Tool was und taugt offenbar auch zum Reifenmontieren in der Wüste.
Leider viel zu teuer.

Läßt sich nachbauen 8)
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon fleisspelz » So 03 Dez, 2017 13:15

Zum Reifenmontieren in der Wüste genügen zwei halblange Montiereisen und ein Ventilkäppchen mit Ventilschlüssel dran ... und ne Luftpumpe natürlich ...
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Straßenschrauber » So 03 Dez, 2017 13:25

Mit dem Ding hat mensch Montiereisen UND eine Aufhebehilfe, bei nicht wesentlich größerem Platzbedarf als Montierhebel.
Spannriemen und Ratsche sind sowieso an Bord, fehlen eigentlich nur zusammensteckbare Rohre, die Umlenkrolle und Montierhebel-Einsätze.

Mir gefällt die Idee.
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon fleisspelz » So 03 Dez, 2017 13:31

In weiten Teilen der Wüste brauchst Du noch einen großen, stabilen - und damit schweren - Teller, der das Einsinken verhindert
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Straßenschrauber » So 03 Dez, 2017 13:36

Ich hab keine Wüstenerfahrung, aber ein größeres stabiles Frühstücksbrett reicht bestimmt auch.
Das ist übrigens ein weiteres sehr praktisches Multitool ...
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon gatsch.hupfa » So 03 Dez, 2017 14:39

Ich bin ja öfters schon allein auf Reisen gewesen. Da holt das Thema Stürzen - Wiederaufrichten einen schon mal ein, irgendwo im Pontischen Gebirge oder auf Schmugglerpfaden rund um Andorra.

Dabei bin ich mit der Zeit vom Status "Overequipped" zum Zustand des "gerade noch ausreichend" und "man glaubt garnicht, mit wie wenig man auskommt" gewechselt.

Grundsätzlich ist das Gewicht ein überaus entscheidender Fakor für Sturz/nicht Sturz.
Gerade wenn das Gewicht des Gepäcks fahrdynamisch vollkommen ungünstig hinten lastet, derfängt sich die Fuhre aufgrund der Massenträgheit mit jedem Kg schwerer, und das, meinem Fühlen nach überproportional. Auch weil bei viel Gepäck auch noch ein Topcase ganz ganz hinten ganz ganz oben draufkommt.

Bei mir, und meiner Beobachtung nach bei anderen auch, passieren aber meist "Umfaller" bei Geschwindigkeiten kleiner als 5 Kmh und eher seltener Stürze. Da empfinde ich den Einfluss von Gesamtgewicht des Gepäcks noch weniger linear, weil die letzten, sagen wir mal 10 Kg entscheiden in wahrscheinlich 75% der Fälle ob ich umfalle oder das Bike gerade noch halten kann. Bei 20 Kg weniger bin ich schon auf der komfortablen Seite.

Für mich heisst das, Sturzbügel (4Kg) weg, Carbonschützer drauf (0,5 Kg), Kofferträger (4 Kg) samt Alukoffer (8 Kg / 12 Kg bei Topcase) weg, Enduristan Softtaschen (3 Kg) drauf. Wenn ich jetzt noch auf so ein Aufrichtesystem ( 2-3 Kg?) verzichte und mir statt dessen z.B. einen Aluachsmutternschlüssel mit integriertem Montierhebel kaufe, statt Stahlhebel und Schlüssel getrennt ...

... dann fall ich einfach kaum mehr um und brauch dadurch diese Hilfe einfach nicht.

:fiessgrinz:
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Straßenschrauber » So 03 Dez, 2017 14:45

man glaubt garnicht, mit wie wenig man auskommt
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon GrafSpee » So 03 Dez, 2017 15:57

Ich hab grad überlegt, ob das ganze nicht am Lkw mehr Sinn macht. Ich meine, so ein Rad wiegt locker 100-150kg, je nach Ausführung, und der muss zumindest einen Millimeter in die Luft, um ihn schön über die Radbolzen schieben zu können.
Reifen über den Felgenhump wuchten dürfte das schwierigste am selbst wechseln sein. Hier könnt der Beadbreaker echt gute Dienste leisten.
Nur so meine Gedanken, einfach falsche Zielgruppe...

MfG Jens
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Uwe Steinbrecher » So 03 Dez, 2017 18:06

gatsch.hupfa hat geschrieben:Ich bin ja öfters schon allein auf Reisen gewesen. Da holt das Thema Stürzen - Wiederaufrichten einen schon mal ein, irgendwo im Pontischen Gebirge oder auf Schmugglerpfaden rund um Andorra.

Dabei bin ich mit der Zeit vom Status "Overequipped" zum Zustand des "gerade noch ausreichend" und "man glaubt garnicht, mit wie wenig man auskommt" gewechselt.

Grundsätzlich ist das Gewicht ein überaus entscheidender Fakor für Sturz/nicht Sturz.
Gerade wenn das Gewicht des Gepäcks fahrdynamisch vollkommen ungünstig hinten lastet, derfängt sich die Fuhre aufgrund der Massenträgheit mit jedem Kg schwerer, und das, meinem Fühlen nach überproportional. Auch weil bei viel Gepäck auch noch ein Topcase ganz ganz hinten ganz ganz oben draufkommt.

Bei mir, und meiner Beobachtung nach bei anderen auch, passieren aber meist "Umfaller" bei Geschwindigkeiten kleiner als 5 Kmh und eher seltener Stürze. Da empfinde ich den Einfluss von Gesamtgewicht des Gepäcks noch weniger linear, weil die letzten, sagen wir mal 10 Kg entscheiden in wahrscheinlich 75% der Fälle ob ich umfalle oder das Bike gerade noch halten kann. Bei 20 Kg weniger bin ich schon auf der komfortablen Seite.

Für mich heisst das, Sturzbügel (4Kg) weg, Carbonschützer drauf (0,5 Kg), Kofferträger (4 Kg) samt Alukoffer (8 Kg / 12 Kg bei Topcase) weg, Enduristan Softtaschen (3 Kg) drauf. Wenn ich jetzt noch auf so ein Aufrichtesystem ( 2-3 Kg?) verzichte und mir statt dessen z.B. einen Aluachsmutternschlüssel mit integriertem Montierhebel kaufe, statt Stahlhebel und Schlüssel getrennt ...

... dann fall ich einfach kaum mehr um und brauch dadurch diese Hilfe einfach nicht.

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Da unterschreibe ich jedes Wort!
Obwohl ich aus Gründen des Fahrvermögens, oder besser dessen Fehlens, vermutlich trotzdem auf der Nase liege :omg:
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Richy » So 03 Dez, 2017 20:24

Als 2-Ventiler-Boxerfahrer ist man da entscheidend im Vorteil.
Denn liegt die Fuhre ungüntig (Räder nach oben zum Hang) dreht man sie einfach auf dem Ventildeckel in die richtige Richtung.
Außerdem fällt der Hobel garnicht erst so tief.

Unzählige Male erprobt, finde ich diese eingebaute Hebehilfe äußerst praktisch!
Und aus oben erwähnten Schlammloch kam ich auch erst raus, als ich das Motorrad mit dem Ventildeckel über einen Ast nach oben zog. :ugly:
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Myke » So 03 Dez, 2017 20:38

vorhandene motorsturzbügel würd ich belassen. dieses gewicht ist eh weit unten und sie stellen zusätzlich eine drehhilfe dar.
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Re: Was man als Motorradfahrer dringend braucht.

Beitragvon Therion » Mi 14 Feb, 2018 09:27

Beim durchlesen der morgendlichen Post fiel mein Blick auf dieses Meisterwerk.
BildIMG_20180214_091707139 by tomega therion, auf Flickr
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