da wir nach ausgiebigem Test festgestellt haben dass uns das Dachzelten taugt, haben wir uns schließlich ein großes aus Südafrika zugelegt.
Das jetzt hier angebotene Testdachzelt war drei Jahre lang OK, aber halt ein gebastelter Umbau. Wasserdicht und sturmfest soweit wir es verwendet haben.
Es ist ein Umbau eines Cartop Tent amerikanischen Ursprungs, das ich als Sturmschaden vom Justus geschenkt bekommen und repariert/umgebaut habe.
Basisplatte aus Alusandwichplatte, Aluschiebeleiter. Darauf ein gut durchlüftetes Polyesterinnenzelt. Das Außenzelt war irreparabel kaputt weswegen ich ein neues großes Überzelt aus weißer LKW-Plane geschneidert habe. Der Aufstieg erfolgt jetzt wettergeschützt unter einem kleinen "Vorzelt". Das Ding ist in 2 Minuten schlafbereit und in 10 Minuten weggepackt. Es gibt keine Matratze - wir haben es mit Therm-a-Restmatten genützt, und hatten genug Platz um auch Schlafsäcke und Polster während der Fahrt obendrin zu lagern. Die neue Abdeckhaube aus LKW-Plane hält auch bei Autobahnfahrt im Starkregen dicht!
Platz: reichlich für 2, überlang, geht auch zu zweit mit Kleinkind gut, Innenbreite etwa 140 cm.
Wir haben im Urlaub das Kopfende des Zelts mit Lackspray (grün) eingefärbt, um es etwas zu tarnen und auch etwas weniger morgendliche Helligkeit dort zu haben.
Montiert wird es auf zwei normalen Lastenträgern.
Vorteile sind dachzeltimmanent:
blitzartiger Aufbau egal welcher Untergrund
Keine Nässe von unten bei Regen, kein Trocknen morgens
Schlafzeug kann drinnen bleiben
Mehr Privatsphäre als ein Bodenzelt - auch gegen Viechzeug
Sehr kleiner Platzbedarf - Autolänge oder Breite plus 1,5 Meter.
Das Zelt kann längs oder Quer montiert werden.
Mit Dachzelt kann auf vielen Fähren das !Camping on Board"-Angebot genützt werden - mit geringem Aufpreis kann man im eigenen Fahrzeug wohnen/schlafen. Klasse bei Griechenlandurlaub!
Kühler im Sommer weil super durchlüftet und nicht auf dem wärmespeichernden Boden aufgestellt.
Mehr Platz im Auto weil Zelt, Matten, Schlafsäcke am Dach sind.
Nachteile auch:
Dachträger ist belegt
Mehr Aufbauhöhe (Fährenpreise, Parkgaragen, Carport)
Wenn das Zelt verwendet wird kann man nicht rumfahren (also eher nix für stationäre Camper)
Die Gegenargumente für den Erwerb dieses Zelts:
Das Ding kann man nicht vernünftig schicken, eine Abholung wäre sinnvoll. Ich kann es zum Kindertreffen nach Bayern mitbringen wenn es sein muss.
Man braucht Lagerplatz dafür, kann es aber aufrecht an der Garagenwand oder so lagern.
Man kann es sinnvoll nur zu zweit aufs Dach und zurück heben ohne Gefahr fürs Auto und Kreuz.
Und die Nutzungseinschränkung:
Ich gebe es gerne gegen ne Kiste Bier ab wenn es jemand für sich selbst verwenden möchte - ausdrücklich nicht zum Wiederverkauf. Auch nicht als Gartenspielzelt für die Kinder (das könnte ich selber). Sondern als Reisedachzelt für jemanden der sich nicht sicher ist ob ihm das taugt und der zum Probieren nicht gleich mehrere hundert Euro hinblättern möchte.
Wenn es irgendwann nicht mehr benötigt wird hätte ich es gerne zurück bzw würde bei der Weitergabe mitreden wollen ... vielleicht endet es dann doch wieder als Kinderzelt in meinem Garten
Man könnte es auch auch einem kleinen Lastenanhänger montieren, als Zeltanhänger kwasi. Oder auf einer Pickup-Ladefläche.
Es ist etwa 170x120x25 cm (zusammengeklappt) und wiegt etwa 35 kg (geschätzt).
Hier ist es im Einsatz zu sehen:
http://forum.motorang.com/viewtopic.php?t=4005
Bitte per PN.
Gryße!
Andreas, der motorang
