Ich setze mich grade mit dem Thema Zünkerzen auseinander, und habe versucht, die unterschiedlichen Bauformen und Materialien zu verstehen. manches gehört da offenbar in den Bereich Gewinnmaximierung durch Voodoo, anderes klingt Seriös, vieles lässt sich wahrscheinlich durch einfaches Rechnen erklären. Wenn eine gesinterte Mondstaubkerze mit Reinplatin - Verpackung etwa doppelt so lange hält, wie eine Präkariats-Kupferelektrodenkerze, dann ist das löblich, wenn sie dafür aber fünf Mal soviel kostet, ist es immer noch nicht wirtschaftlich.
Ein anderes Thema sind Wärmewerte. Früher fuhren viele Moppeds mit 175er Kerzen. Heute kann das eine laut Hersteller eine WR7DC von Bosch, eine BP5ES von NGK aber auch etwa eine B6ES von NGK sein. Angeblich decken aktuelle Kerzen Wärmewerte von 150 bis 200 ab, wenn 175 (oder der jeweilige Code) draufsteht.
Jetzt versuche ich hier im Forum das Wissen und die Glaubensgrundsätze, vor Allem aber die empirischen Erfahrungen zu sammeln. Bei meinen Harleys weiss ich zum Beispiel, daß die Original Harleykerzen (Hergestellt von Champion) nach 60.000 km noch gut sind, während Bosch Kerzen meist nach unter 1.000 km schon Zicken machen. Ich kann es nicht begründen, habe es aber schon mehrfach erlebt.
Was habt ihr zum Thema Zündkerzen zu sagen?
Bosch oder doch NGK?
Iridium, oder Platin oder Wurschtegal?
Lieber häufig tauschen oder lieber Bewährtes nicht anfassen?
Oder alles egal, Hauptsache das Gewinde passt?
