Hab es endlich geschafft, am WoEnd die Kiste zu öffnen und dem Ursach auf den Grund zu gehen.
Ein schlichter einphasiger Brückengleichrichter, aus 4 x je 3 parallelen Uralt-Siliziumdioden bestehend, erwies sich als halb-hinich.
Soll heißen, deren Parallelschaltung mittels gelöteter Sammelbleche ward teilweise unterbrochen/abvibriert durch mechanisches Gebrummel oder Ähnliches.
Und eine der eingepreßten Dioden hatte gar einen im Glasisolator frei drehbaren Anschlußdraht.
De facto wurde so aus der Zweiweg- eine Einweggleichrichtung, womit der kontinuierliche Stromfluß nicht mehr ordentlich gegeben war,
Spritz- und Spuckverhalten trotz Voll-Schutzgas neben halbierter thermischer Wirkung waren somit die Folge.
Für Eggsberden: der Graetz an der Sekundärseite des SEHR SCHWEREN Trafos lädt einen SEHR FETTEN Alu-Elko,
der dann den Schweißgleichstrom über eine ZIEMLICH KLOBIGE Glättungsdrossel zum Zielort schickt.
Ansunsten waren keine offensichtlichen Korrosionsprobleme oder thermisch-schmurgelnde Hochohmigkeiten zu sehen.
Nun denn, Ersatz kommt per ebay. Ich werd wohl eine Dreier-Diodengruppe aus Symmetrierungsgründen komplett tauschen müssen.
Das ist mal die billigste Lösung fürs erste, möge die Ybung gelingen. Wenn nicht, wird der Graetz halt en bloc ersetzt.
Es handelt sich jedenfalls um eine sauschwere Kiste auf Rädern, Baujahr 1987 (Erhart-Wien, selig), die bereits jetzt erste Schwächen zeigt.
Ich erwäge darum, Kollegen ölfinger wegen Garantieanspruchs-Beratung beizuziehen

k.