Hi!
Danke für das Lob! Auf so Ideen sind bestimmt schon andere vor mir gekommen (das war immerhin "schon" 1976 oder 1977, nicht 1960 - Ace Café).
Wo ich mir die Fotos so ansehe, keimen noch ein paar Erinnerungen hoch. Das NSU-Logo auf dem Tank habe ich damals aufgepinselt. Der Drehzahlmesser ist wahrscheinlich eine elektrische Version von Kreidler (wenn's sowas gab). Gabel, Lampentopf und Lampenhalter sind auch eher aus dem Bastelfundus, dito die Schutzbleche. Der Tank könnte doch von einem "Cavallino" (Pferdchen) sein. Die Schutzbleche
könnten DKW sein, weiß ich aber nicht mehr.
Was mich gerade so etwas stutzig macht: Bei den Fotos müssten eigentlich die zwei Schaltzüge zu sehen sein, sind sie aber nicht, und ebensowenig die selbst gebaute Schaltwippe links. Die wirkte direkt auf die Schaltwelle (Aufnahme für die Züge) und wurde mit einem kurzen Hebelchen mit dem Sohlen-Absatz am Schuh oder der Sohle selbst betätigt.
Zur "Leere": Tja, wo nix ist, ist auch nichts zum Füllen da

.
Übrigens habe ich mich mit Hilfe der Kiste für ein Dreivierteljahr in Frankensteins Monster verwandelt. Sie wollte länger nicht so richtig und es regnete, dann habe ich das gefixt und sie bergab anrollen lassen. Yay! Brumm. Bremse gezogen, Rost gegriffen, und flugs ohne Helm die linke oder rechte Gesichtshälfte geplant auf dem Asphalt - glatt wie ein Zylinderkopf

. Alles von Schläfe bis Kinn jedoch eher unsauber abgeschliffen.
Das war meine liebste Quickly - ich hatte insgesamt fünf oder sechs. Als ich mich in der Schweiz verfahren habe, hat's an einer extremen Steigung "paff!" gemacht und die Kerze samt Gewinde aus dem Kopf geschossen. Eher blöd. Das dürfte die einzige Quickly mit Seilbahn-Erfahrung sein ("Was ist das für ein Töff?"). Wohlbemerkt: Zeiten ohne Internet.
Cheers, Langer