Nur der Motor lief dank Powerdynamo-Magnetzündung brav. Hurrah.
OK, wahrscheinlich Akku komplett leer. Aufgeladen.
Heute in die Arbeit gefahren, alles fein.
Am Heimweg: alles finster, kein Mucks. Irgendwie im Windschatten eines beleuchteten Autowagens heimgeschummelt.
Dann mal geschaut: Prüflampe raus, zwischen die Batteriepole gehalten: leuchtet. Gut, die Batterie hat Saft. Zuleitung bis zur Sicherung auch OK. Danach keine Spannung mehr - also Hauptsicherung hin.
Neue Sicherung rein. Zündung an, alles geht. Blinker Bremslicht Hupe fein.
Standlicht an -funzelt nur und die Sicherung wird heiß.
Beiwagenstecker abgesteckt: alles geht wie es soll.
Also ist der Kupferwurm im Lichtkreis am Beiwagen.
Beide Beiwagenleuchten aufgeschraubt, beide Birnen raus, bei beiden Birnen Kabel gecheckt, nix auffällig. Es bleibt dabei: Am Solomopped geht das Standlicht einwandfrei, sobald der Beiwagen dazu angesteckt wird gehen die Lampen auf 1/3 Helligkeit.
Nachdem es auch ohne Beiwagenbirnen so ist, muss zwingend ein Masseschluss in der Plusleitung vom Beiwagenstecker zu den Birnen sein. Die verläuft komplett eingefroren unter dem Boot und dann auf dem Kotblech in einer Zierleiste von vorne nach hinten.
Abbruch. Den Lichtstecker aus dem Multistecker-Gehäuse gezogen, alles zusammengesteckt, Leuchten wieder zusammengebaut, Sicherungskasten etc etc etc
Mopped läuft, Bremslicht, Blinker - nur die Positionslampen am Seitenwagen nicht. Das muss jetzt so tun bis zum Wochenende, vorher komm ich da nicht dran - in der Werkstatt steht noch das andere Ggespann ohne Hinterrad das ich heute beschrauben wollte ... aber jetzt ist mir nur noch kalt. Der ganze Zauber fand im Schnee mit Stirnlampe statt, knapp zwei Stunden lang. Die Couch ruft, und eine warme Decke ...
Gryße!
Andreas, der motorang
der das fast in den Jammerfred geschrieben hätte


