von hiha » Sa 09 Aug, 2014 09:14
Grundsätzliches zu dem von Dir Geschriebenem:
"Straffere Ventile" bringen mehr Spritzigkeit, wegen der dadurch längeren Steuerzeiten. Aber eben auch die Gefahr von nicht mehr schließenden Ventilen, die dann abbrennen. Eine "längere" Nockenwelle wäre da sinnvoller. Ich bleibe bei Ventilspiel an der oberen Toleranzgrenze.
Zum Mageren: Wie mager ich einen Motor schadensfrei fahren kann, hängt vor Allem von seiner Konstruktion ab. In erster Linie ist die Brennraumform maßgebend. Ein kompakter Brennraum mit Quetschflächen (Vierventiler) ist da wesentlich toleranter wie ein Linsenförmiger ohne Quetschflächen (Zweiventiler wie BMW/XT/SR/Ente). Luftgekühlte leben bei höheren Lasten vom fetteren Gemisch, da das kühler verbrennt.
Wenn durch Lambdamessung auf dem Leistungsprüfstand der Vergaser neu bedüst wird, ist das lobenswert, und der einzig richtige Weg. Die Dynojet-Nadel ist auch nur eine andere Bedüsung. Du hast das als "magerer bedüsen" pauschalisiert, was völlig falsche Verhältnisse vorgaukelt.
"Eine CDI optimieren" musst Du noch erklären. Eine originale CDI nachträglich und gezielt in der ZÜndkurve zu verändern halte ich für nicht finanzierbar, da man kaum Eingriffsmöglichkeiten hat. WIr haben aber auch schon programmierbare Zündanlagen auf dem Prüfstand gehabt, aber keine Verbrauchsverbesserungen erzielen können.
Gruß
Hans
"Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass Profifußball verboten werden muss."