Welche Sicherungswerte?

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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon ETZChris » Sa 23 Aug, 2014 12:20

fleisspelz hat geschrieben:
mzart hat geschrieben:...
Was ich nicht verstehe, wesshalb in "modernen" Kabelbäumen sone Unmengen Kabel verbaut werden, insbespndere sehr dünne Käbelchen.
Sehe ich mir nen "alten" 6V Plan an....

Für 6 Volt Kabelbäume brauchst Du grössere Kabelquerschnitte


Und damit die Autohersteller noch mehr Klimbim und damit noch mehr dünnere Kabel verwenden können, plant man im PKW Bereich auf 24V anzuheben.
Gruß
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon Richy » Sa 23 Aug, 2014 16:32

ETZChris hat geschrieben:Und damit die Autohersteller noch mehr Klimbim und damit noch mehr dünnere Kabel verwenden können, plant man im PKW Bereich auf 24V anzuheben.

Ca 2005 sagt unser Prof im Bereich Fahrzeugtechnik, dass die 48V (oder 42, weiß nimmer) Bordspannung in 5 Jahren kommt. Und dass dieser Satz seit 20 Jahren Gültigkeit hat. :-D
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon ETZChris » Sa 23 Aug, 2014 17:30

:lol:
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon mzart » Sa 23 Aug, 2014 18:05

Für 6 Volt Kabelbäume brauchst Du grössere Kabelquerschnitte

Es ist eine 12V Elektrik. Der 6V Baum gilt als Grundlage.
Schau sich einer n' 6V Bäumchen an, nur die nötigsten Kabel. Von A nach B, mehr nicht.
Bei meiner Dicken kamen im Heck drei Masse Käbelchen an, Blinker links & rechts & eines für Rück-Stoplicht, statt ein vernünftiges, ordentliches ...

Danke März ..., sher aufflusreich.
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon LeMansII » Di 26 Aug, 2014 15:14

ETZChris hat geschrieben:
fleisspelz hat geschrieben:
mzart hat geschrieben:...
Was ich nicht verstehe, wesshalb in "modernen" Kabelbäumen sone Unmengen Kabel verbaut werden, insbespndere sehr dünne Käbelchen.
Sehe ich mir nen "alten" 6V Plan an....

Für 6 Volt Kabelbäume brauchst Du grössere Kabelquerschnitte


Und damit die Autohersteller noch mehr Klimbim und damit noch mehr dünnere Kabel verwenden können, plant man im PKW Bereich auf 24V anzuheben.


Das war mal die Idee in den 00er Jahren, aber auf 36V, nicht 24V. Das war zwischenzeitlich vom Tisch (Haupttreiber war ursprünglich der voll-elektromagnetische Ventiltrieb, gepusht von Bring-Mir-Werkzeug, afair).

Jetzt wird tatsächlich wieder darüber diskutiert, da immer mehr Hybrid-Technik gepusht werden soll. Je mehr Verbraucher und je höher die elektrische Leistung im Fzg, umso schwerer wird der Kabelbaum bei 12V. Das sind etliche kg die sich sparen lassen...
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon Richy » Di 26 Aug, 2014 18:35

LeMansII hat geschrieben:Das war mal die Idee in den 00er Jahren, aber auf 36V, nicht 24V. Das war zwischenzeitlich vom Tisch (Haupttreiber war ursprünglich der voll-elektromagnetische Ventiltrieb, gepusht von Bring-Mir-Werkzeug, afair).

Ein Freund von mir arbeitete mal bei FEV in Aachen mit an dem elektromagnetischen Ventiltrieb. Sein Kommentar dazu: War ewig laut und groß, hat aber prinzipiell funktioniert. Aber das Projekt verschwand dann auch wohl recht schnell wieder in der Versenkung. Obwohl eigentlich die Grundidee garnicht so dumm war…


Gruß,
Richard
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon LeMansII » Mi 27 Aug, 2014 10:53

Na man hat ursprünglich geglaubt daß die steigenden Anforderungen an den Ventiltrieb mechanisch schwer zu realisieren sei, bzw. mit der voll-elektrischen Variante eine elegante Lösung gefunden. Aber die erforderlichen Randbedingungen waren ein Killer (Umstellung auf 36V), wobei dann Valvetronic und Konsorten den Todesstoß gaben. Und das war bereits 2001, also muß ich meine Aussage korrigieren: der volleelektrische Ventiltrieb war bereits in den 90er Jahren Gegenstand der Entwicklung.
Ist das wirklich schon so lange her? Ich werd' alt ;-)
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon hiha » Mi 27 Aug, 2014 12:18

Beim vollelektromagnetischen Ventiltrieb langen 36V nicht aus, da gehts IMHO über 100V.
Ausserdem war das nicht BMW, die das unbedingt wollten, das ging eher von VW aus, wenn ich mich nicht irre.
Irgendwo gabs mal ein MTZ-Papier von der Ruhr Uni Bochum, aber dieses Internetz verliert scheinbar doch alles, wenn man lang genug drauf wartet...

Gruß
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon LeMansII » Mi 27 Aug, 2014 12:48

Da muß ich widersprechen: 36V (42V) langen dafür aus, wir reden vom Bordnetz mit Blei-Akku als Stand der Technik!

Darüber zu gehen wird schwierig, da sämtliche Relais und Schalter nicht mehr so einfach darstellbar wären (Entprellung, Kontakte verschweißen bei atmosphärischen Bedingungen wegen Funkenzug !). Die Spannungen >>36V im Teilbordnetz kommen erst seitdem Hybridtechnologien alternative Energiespeicher verlangen inkl. entsprechender Leistungselektronik.

Ich hab mal kurz recherchiert, und die meisten Patente in dem Bereich wurden anscheinend von BMW und FEV angemeldet, sowie Daimler und Porsche welche auch die frühesten Anmeldungen stellen. Irgendwie hatte ich auch im Kopf daß BMW damals pushte, aber mag sein daß ich mich täusche.

Gruß,
Stefan
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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon hiha » Mi 27 Aug, 2014 12:50

Ich hab leider nicht mehr viel drüber gefunden, ausser, dass das an der Ruhr-Uni-Bochum war, Siemens Automotive dahinter stand, und 1999 auf einer Automobilmesse vorgestellt wurde. Und 42V warens, wobei ich glaube, dass die für die Aktuatoren hochgesetzt wurden.
Ich wüsste jemanden im SR-Forum, den wir fragen könnten, weil ich weiß, dass der mehr drüber weiß :-)

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Re: Welche Sicherungswerte?

Beitragvon LeMansII » Mi 27 Aug, 2014 12:59

Ja man spricht immer vom 42V Netz, aber eigentlich ist es ja ein 36V Netz (Quellenspannung).
Wir hatten hier damals auch ein 42V Auto aufgebaut, für Leistungselektronik sowie Start-Stop Systementwicklung.

P.S.: Mir fällt gerade ein: ich müßte noch VDI Jahrbücher aus der Zeit haben. Da könnte vielleicht was drin stehen.

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