stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon hiha » Mi 03 Sep, 2014 09:35

Käfer war einer der ersten 12V-Käfer. Und bei Deiner Anhängersteckdose: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Klemmschrauben nicht alle locker waren.
Das Zinn schmilzt übrigens nicht unter Stromlast, sondern es will einfach nur weg, und kriecht davon...
Letztlich ist das der Diskussion nicht wert. Die Aderendhülse (Litze NICHT verdrillen) hält ja eigentlich auch nur die Litzendrähte zusammen, damit sie beim Einklemmen auch alle brav an der Klemmerei teinehmen.

Gruß
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon junakreiter » Mi 03 Sep, 2014 10:06

Daß das Zinn schmilzt ist nicht sooo unwahrscheinlich.
Sag ma es rinnen 5 A.
Sag ma der Übergangswiderstand ist 0,2 Ohm.
Dann heizt die Klemme mit sagenhafen 5 Watt, daß kann schon ordentlich heiß werden.

lg, aLEX
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon fleisspelz » Mi 03 Sep, 2014 11:28

Jetzt interessieren mich noch folgende Fragen:

Kabelschuhe crimpen und mit innenklebendem Schrumpfschlauch den Übergang zwischen Schuh und Isolation stabilisieren. Weshalb lötet hier manch einer nach dem Crimpen?

Warum die einzelnen Drähte vor dem Einführen in eine Aderendhülse nicht verdrillen?

Was ist der Königsweg wenn ein Kabelabzweig geschaffen werden soll (also wenn kwasi 3 lose Enden verbunden werden sollen) und WAGO nicht einsetzbar ist?
..........................
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon scheppertreiber » Mi 03 Sep, 2014 11:46

fleisspelz hat geschrieben:Jetzt interessieren mich noch folgende Fragen:

Kabelschuhe crimpen und mit innenklebendem Schrumpfschlauch den Übergang zwischen Schuh und Isolation stabilisieren. Weshalb lötet hier manch einer nach dem Crimpen?



Damit deer Salzmodder nicht in die Crimpung kommt. Wo Zinn ist ist keine Pampe.
Warum die einzelnen Drähte vor dem Einführen in eine Aderendhülse nicht verdrillen?


k.A. Wenn man das nicht macht bekomme ich nicht alle Adern hinein.

Was ist der Königsweg wenn ein Kabelabzweig geschaffen werden soll (also wenn kwasi 3 lose Enden verbunden werden sollen) und WAGO nicht einsetzbar ist?


Zusammendrillen, Löten, Schrumpfi ... 8)
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon dirk » Mi 03 Sep, 2014 12:09

Ist das nicht wie bei einer Erkältung? Auf die eine Art Sorgfältig gemacht hält es sieben Tage, auf die andere eine Woche?
Heute in drei Jahren ist es endlich wieder soweit.
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon hiha » Mi 03 Sep, 2014 12:24

Warum die einzelnen Drähte vor dem Einführen in eine Aderendhülse nicht verdrillen?


k.A. Wenn man das nicht macht bekomme ich nicht alle Adern hinein.


Wenns verdrillt ist , und die Litzendrähte nicht parallel, kann sichs lockern, weils beim Ausdrehen dünner wird.
Wenn Du die Adern nicht rein kriegst, musst halt üben..

Gruß
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon mzart » Mi 03 Sep, 2014 13:15

Wichtig ist den Dreht nicht verdrehen bevor dieser in den Schuh gesteckt wird. So wird das Kabel fester bzw. kann haltbarer gecrimpt werden.

Als mir mein Zündschloß abschmorte ist das Ganze so heiß geworden, das der Lötzinn tropfte ... :shock:

Alles andere ist Physik, wo ein Körper ist passt kein zweiter hin. Sprich, wo Vaseline iss, kann kein Wasser oder Schmotter mehr hin. Und der gleichen ...

In der Schule habe ich als Fachhelfer für Unterrichtsmittel bereits gelernt, das Stecker-Kabel-Übergänge möglichst nen Knickschutz haben sollen. Wer kennt das nicht, wie oft brechen Kabel direkt hinterm, meist scharfkantigem, Steckerende. Daher auch der Schrumpfschlauch.
und damls haben wir noch gelötet als es noch keine Adernhülsen gab. Bekomm das mal aus meiner Rübe raus. :?
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon motorang » Mi 03 Sep, 2014 13:20

... oder eine größere Hülse nehmen, die gibt es fein abgestuft.

Ich verzinne aus Korrosionsschutzgründen. Durch den üblichen Wintergammel (Küpferdrähte werden schwarz oder grün, Aluminium wird weiß, eisenhaltiges wird braun ...) entstehen überall da wo nicht verlötet wird (auch in einer Crimpung) mit den Jahren trotz Fettierung oder Vaselineschutz irgendwann gerne Übergangswiderstände, die sich speziell bei 6V-Anlagen oder auch am Lichtkabel als fehlende Helligkeit bemerkbar machen. Zwischen eine Lötung kriecht kein Salzwasser.
Der beste zusätzliche Schutz besteht in mechanischer Abschirmung, indem man die Abzweiger nicht fliegend sondern in Dosen, Scheinwerfern etc macht.

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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon Christoph » Mi 03 Sep, 2014 14:12

High,
wie wärs denn mit Adernhülsen gecrimpt und gelöted- verzinnt sind sie ja schon (-;
http://www.conrad.de/ce/de/product/6118 ... 0?ref=list
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon mzart » Do 04 Sep, 2014 07:56

Eine kleine städtische Nachttour habe ich gestern absolviert.
Das Licht ist ein Flutscheinwerfer! Die Kiste läuft wie am Schnürchen, einfach nur Klasse. So gut lief die Guste noch nie.
Ich bin mehr als begeistert. Der emense Aufwand hat sich gelohnt.

Danke an die vielen Meinungen, Anregungen & Ergänzungen, so kann ich zukünftlich anstehende Kabelbäume besser vertüdeln.
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon motorang » Do 04 Sep, 2014 09:44

Wie jetzt, wir haben Dich gar nicht verwirrt ?? :smt005
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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon hiha » Do 04 Sep, 2014 10:23

Sie ist Kummer gewöhnt, glaub ich :lol:

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Re: stabiler Eigenbau-Universalkabelbaum

Beitragvon mzart » Do 04 Sep, 2014 11:49

motorang hat geschrieben:Wie jetzt, wir haben Dich gar nicht verwirrt ?? :smt005

Nö, im Gegenteil, ich bin dankbar für die Verwirrung. :smt008
Momentan steht die Guste beim TÜV ... mal sehen ob se ihr Bienchen bekommt.

Sie ist Kummer gewöhnt, glaub ich :lol:

Welcher Kummer? Der ist jetzt vorbei wo die Elektrik wieder fit ist.

Ist der TÜV geschafft, bekommt die Guste nen Koso Flachschieber & wird alsbald auf sportlichen Einsitzer verschlimmbessert.
Es gibt viel zu tun, fangt schon mal an ...

Frischer TÜV bis September 2016, ohne Beanstandungen!
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