Ich forsche immer noch, warum mein SR-Fahrwerk oft so unruhig wirkt.
Ok, die Straßen hier sind nicht gut, in Österreich fällt mir das viel weniger auf.
Luftdruck stimmt, die üblichen Verdächtigen habe ich die letzten Jahre abgearbeitet:
Radlager, Gabel-Gleitmetalle, Lenkkopflager (Emil-Schwarz-Unterrmaß-Kegelrollenlager), Schwingenlagerung, Kettenblatträger.
Wenn mal wieder Geld da ist, kommt vielleucht eine Alu-Kastenschwinge rein.
Bei saarbike hab ich grad gelesen, daß bei alten Motorrädern Spiel zwischen der Schwingenachse und den Rahmenbohrungen sowie nicht fluchtende Rahmenbohrungen Unruhe ins Fahrwerk bringen.
Bei meiner SR50 ist da etwas Spiel zwischen dem Zuganker der Schwingenlagerung und den Bohrungen im Rahmen, die eigentliche Schwingenachse (bei der SR500 eine Hülse auf dem Zuganker, auf der die Lager laufen) läuft spielfrei in den Bronzelagern der Schwinge.
Es ist alles ordentlich ausdistanziert. Wenn der Zuganker fest angezogen ist, läuft die Schwinge spielfrei und ist leicht beweglich.
Ich hab mir sagen lassen, daß Spiel zwischen dem Zuganier und den Rahmenbohrungen sei unbedenklich, weil sich durch das hohe Anzugsmoment nichts mehr bewegen kann.
Was stimmt nun?

