U/min beim Synchronisieren

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U/min beim Synchronisieren

Beitragvon Wauschi » Do 03 Dez, 2015 09:49

Bis jetzt habe ich bei meinen Zweizylindern die Vergaser mit Messuhren immer bei Standgas synchronisiert.
Gestern ist mir aufgefallen, dass nach dem Synchronisieren auf Standgas die Vergaser bei z.B. 3000U/min nicht synchron sind.
Synchronisiert man sie auf 3000U/min sind sie bei Standgas nicht mehr synchron.

Ist der Offset bei 3000 U/min egal? Wie seht ihr das?

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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon hiha » Do 03 Dez, 2015 09:52

So wie ich das immer gemacht hab, musste es immer auch bei höheren Vergaserschiebern stimmen. Das Standgas ist ja leicht mit Hilfe der Anschlagschrauben einzustellen. Stimmts bei höheren Schieberständen nicht, sind die Seilzüge unsynchron, oder es fehlt weiter (z.B. Ventilspiele unterschiedlich..)

Gruß
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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon Lederclaus » Do 03 Dez, 2015 10:54

Kommt immer auf das Motorrad an. Viele Zweizylinder haben auch zwei Gasseile. Im Leerlauf wird da über die Leerlaufschrauben synchronisiert, den Gleichlauf bei höheren Drehzahlen kriegt man über die Einstellung der Gasseillänge hin.
Bei Fahrzeugen mit nur einem Gasseil ist es so wie Hans schon schrieb: Es kann auch am Ventilspiel liegen, oder an verstopften Vergaserdüsen, eingerissenen Membranen usw.
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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon scheppertreiber » Do 03 Dez, 2015 15:25

Die Siellängen synchroniere ich meist per Finger. Die Kolben auf einer Seite soweit aufziehen
daß sie gerade oben verschwinden. Dann nach Gefühl den anderen auch so einstellen.

Bei offenen Trichtern ganz einfach 8)

Der Leerlauf ist mir da nicht so wichtig, dafür gibt es dann die Anschlagschrauben.

Geht auch mit einem Synchrontester, ich habe da so einen Twinmax. Damit kann ich auch
beim Fahren testen. Praktisch ...

Grüße Joe.
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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon hiha » Do 03 Dez, 2015 17:34

Mit zwei gleichdicken Spiralbohrern, die von den Schiebern eingezwickt werden, und gleichzeitig rausfallen, sobald man vorsichtig am Gas dreht, gehen auch Zwischenstufen zu "Vollgas". Gelegentlich ist was Unsynchrones im Gasgriff bzw in einem zwischengeschalteten Mechanismus..

Gruß
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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon Wauschi » Fr 04 Dez, 2015 11:08

Bei meinen Russischen geht das mit dem Bohrer optimal, dort habe ich auch zwei Seile und kann alles optimal einstellen.
Bei den hochmodernen, erst 30 Jahre alten XTZ, die ich gerade einstelle, geht das mit dem Bohrer usw. nicht so optimal, daher der Synchrontester.

Habe den Fehler gefunden!
Ein Anschluss bei einem Manometer war undicht! Ein deutsches Qualitätsprodukt Made in China mit fehlender Dichtung in einem Anschluss. Je mehr Unterdruck, desto mehr Messfehler auf einer Uhr......

Danke, für die Hinweise. Die zweite XTZ850 (jetzt auch für meine Frau) ist fertig :-).

Lg,
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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon hiha » Fr 04 Dez, 2015 11:14

Du kennst den ultimativen Synchrotester, der ebenso primitiv wie genau ist?
viewtopic.php?f=20&t=12218&start=60#p236576
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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon Wauschi » Fr 04 Dez, 2015 11:21

Für diesen Beitrag bin ich leider zu wenig AiA-ler.
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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon hiha » Fr 04 Dez, 2015 11:23

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Re: U/min beim Synchronisieren

Beitragvon Nordmann » Fr 04 Dez, 2015 19:03

Soll ich Dir den Twin Max schicken? :fiessgrinz:

Das mit den Bohrern ist irgendwie doof bei der XTZ...und Ihrer Vergaser Position....Kuckst Du! Wenn der da doof reinfällt.... :smt009

https://www.youtube.com/watch?v=HMXFAKGddmA

Und Synchronisieren steht doch im Handbuch...Dichte Schläuche vorausgesetzt! Du schaffst das schon :smt023 !
Gruß vom
Nordmann!
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