von motorang » Do 10 Dez, 2015 11:27
Noch ein Nachteil: Lithium-Polymer-Akku. Da steht zwar dass er bis -20° Einsetzbar ist - aber nicht, welchen Strom er dann noch liefert. Von der Technologie her schaut es da bei unter null Grad eher mau aus, wenn man den Akku nicht beheizt. Als Winter-Unterwegs-Set würd ich das nicht sehen. Als Daheim-in-der-warmen-Stube-Bereitschaftsteil schon. Im Sommer wird man das eher nicht brauchen ...
Von der vorigen Generation (Ni-Mh) kann ich berichten, dass es zwar auch im Winter funktioniert, und auch an 12V geladen werden kann, sich aber genauso kaputtsteht wie jede andere Bleibatterie auch. Nach drei Jahren zu entsorgen. Der Akku alleine kostet dann 50 Euro, lässt sich ersetzen weil die Baugrößen da halbwegs einheitlich sind. Bei Li-Po eher schwierig weil man da mit explosionsgefährdeten Einzelzellen oder passgenau gegossenen teilen zu tun hat.
Im Endeffekt kommt es daher auf den Einsatzzweck an.
Ich hatte am letzten TT eine Lithium-Polymer Powerbank mit (ohne Fremdstarteinrichtung), die konnte nicht mal das Handy laden am Zeltplatz, weil es nachts zu kalt war (minus 10 Grad). Das Handy verweigert dann die Ladung weil es den Akku schädigen würde. Aus ähnlichen Gründen würde ich bei solchen Temperaturen auch von einer ENTladung Abstand nehmen.
Meine Anratung wäre eher, eine ordentliche Batterie mitzunehmen, und/oder passende ausreichend lange Starthilfekabel mit kleinen Klemmen, mit denen man an die Anschlüsse kommt.
Gryße!
Andreas, der motorang
PS: schaut für mich übrigens so aus als ob man das Teil doch im Auto mitladen könnte. Da steht "Car Adapter".
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Beim Aufstehen helfen lassen, Krönchen richten, weiterfahren !! (nur langsamer ...)