Frage an die Spezialisten: Puch 250 SGS Kopfdichtung

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Frage an die Spezialisten: Puch 250 SGS Kopfdichtung

Beitragvon KNEPTA » Sa 03 Sep, 2016 22:15

Die Puch geht wie eine Rakete. Das ist gut so.

Nur hat sie sich wieder einmal nach einer äußerst flotten Fahrt in die Firma und retour völlig eingesaut.

Die Kopfdichtung wieder.

Ich hab schon mit diversen Dichtungen experimentiert. Original mit Alueinfassung, original ohne Alueinfassung, Alu und Kupfer. Auch hab ich verschiedene Köpfe, unbehandelt und auf der Glasplatte abgezogen, verwendet.

Der Zylinder wurde vom Schloffer einmal geplant.

Nix hält auf Dauer dem Druck im Kopf stand, irgendwann sammelt sich hinterm Motor der Ölschmodder an....

Gibt es nix Flüssiges mit dem man die Dichtung unterstützen kann ?

Kupfer sollte bleiben, allein schon wegen der Hitze.

Uwe
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon GrafSpee » So 04 Sep, 2016 05:24

Hallo Uwe,
ich schau nachher mal, wie das gelbe loctite gepampe heißt.
Von dem wurde immer behauptet, es könnte zur Not oder zum erhöhen der Verdichtung auch die Kopfdichtung ersetzen.
Eingesetzt wurde es für allerlei Flächendichtungen am Motor.

MfG Jens
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon motorang » So 04 Sep, 2016 06:28

Loctite SI5920 Copper hab ich schon erfolgreich zum Recyceln einer Viertakter-Kopfdichtung verwendet.
Und man kann es auch als ganz normale Flächendichtung verwenden.
Wahrscheinlich ist das auch das Zeug vom Jens.

Gryße!
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon Nanno » So 04 Sep, 2016 08:22

Für Kupfer-Kopfdichtungen hab ich den Tip bekommen, dass Gascachinch die Waffe der Wahl sein soll.
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon K-Mehl-Treiber » So 04 Sep, 2016 13:08

Bei mir a scho wieder.
Aktuell: selbstgestrickte Cu. War ca.1000km dicht. Nach der Glocknertour nicht mehr. Häng halt auch dauernd auf Vollgas.

Ich gebs langsam auf. Ich sehs als automatische Konservierung.

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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon KNEPTA » So 04 Sep, 2016 15:11

K-Mehl-Treiber hat geschrieben:Bei mir a scho wieder.
Aktuell: selbstgestrickte Cu. War ca.1000km dicht. Nach der Glocknertour nicht mehr. Häng halt auch dauernd auf Vollgas.

Ich gebs langsam auf. Ich sehs als automatische Konservierung.

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Najo, a bißerl der wenigen Leistung verliert man schon auch.....

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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon K-Mehl-Treiber » So 04 Sep, 2016 16:13

Des stimmt scho. I bin aber grad in einer Phase in der i des Probierens überdrüssig bin. Gibt sich sicher wider, nur wann... des ghört aber in den Jammerfred...

I hab den Zylinder bei der Überholung auf die Granitmessplatte glegt und eingeschabt. Dann den Kopf ohne Dichtung nach dem Zylinder geschabt. Des hätt eigentlich so schon relativ dicht sein sollen. Dann hab i mit der Reissnadel Riefen reingemacht damit die Dichtung was hat um sich festzuhalten.
Wie oben scho gsagt, jetzt nachm Glockner iss wieder alles voll. Vlt. Habi des Werkl am Felbertauern a a bissl arg gschunden, aber für des iss schlieslich baut wordn, oder?

LG
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon KNEPTA » So 04 Sep, 2016 19:05

K-Mehl-Treiber hat geschrieben:Vlt. Habi des Werkl am Felbertauern a a bissl arg gschunden, aber für des iss schlieslich baut wordn, oder?

LG
Markus


Der Mecki-Puch wird auch nix geschenkt, aber die ist absolut dicht. Normale SG Kopfdichtung ohne des blöde Alublech. Der Unterschied ist eigentlich nur die höhere Verdichtung und die höhere Drehzahl der Roten.

Uwe
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon hiha » So 04 Sep, 2016 19:45

Mach amal Dichtung und Kopf ned zu glatt, (eben schon, aber nicht glatt) und probiers mit Silikon. Das normale Dirko HT ist auch bis 250° gut, aber das verkupferte vom Andreas hält noch ein bisserl mehr aus. Mit dem DirkoHT, das es auch in Kartuschen gibt, dichten Heizungsbauer irgendwelche Wärmetauscher ab, die direkt in der Brennerflamme hängen. FÜr bessere Feinabdichtung sind feine Rillen oft hilfreicher als besondere Glätte. Nur das mit "konzentrischen Rillen" wie sie bei plangedrehten Köpfen erwünscht sind, ist bei am Puchkopf halt schwieriger wie bei runden Brennräumen...

Gruß
Hans
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon KNEPTA » So 04 Sep, 2016 20:53

Danke
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon K-Mehl-Treiber » So 04 Sep, 2016 22:23

Eben solche Rillen hab i umlaufend mit der Reissnadel reinzogen. Glaub 3 sind sichcausgangen, ohne dassi in am Schraubenloch glandet bin...

Sg
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Re: Frage an die Spezialisten

Beitragvon andi » Mo 05 Sep, 2016 06:19

hiha hat geschrieben:Mach amal Dichtung und Kopf ned zu glatt, (eben schon, aber nicht glatt) und probiers mit Silikon. Das normale Dirko HT ist auch bis 250° gut, aber das verkupferte vom Andreas hält noch ein bisserl mehr aus. Mit dem DirkoHT, das es auch in Kartuschen gibt, dichten Heizungsbauer irgendwelche Wärmetauscher ab, die direkt in der Brennerflamme hängen. FÜr bessere Feinabdichtung sind feine Rillen oft hilfreicher als besondere Glätte. Nur das mit "konzentrischen Rillen" wie sie bei plangedrehten Köpfen erwünscht sind, ist bei am Puchkopf halt schwieriger wie bei runden Brennräumen...

Gruß
Hans


Die Enfield hab ich mit Silikon das angeblich 300° aushält trockengelegt.
Das war vom Hofer, gibts jedes Jahr, und ist so billig, das nix verhackt is :wink:
lg
Andi
p.s ich hab vom Spengler Kupferplatten die sind 1 - 2 mm stark (müsst ich messen), das die den Druck nicht aushalten täten :gruebel:
Davon hab ich noch was liegen, wennst Interesse hast, gibst mir die ungefären Maße und ich schau ob was passendes dabei ist.
A Laubsägenarbeit halt.
erfolgloser Russenkurbelwellenfeinwuchter, und anerkannter Legastheniker.
Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten :-)
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Re: Frage an die Spezialisten: Puch 250 SGS Kopfdichtung

Beitragvon K-Mehl-Treiber » Fr 09 Sep, 2016 15:29

So gestern Trockenlegung der SG erneut versucht.
Wollt eigentlich den Zül.Deckl abnehmen.
Nachdem die ersten drei Schrauben mit zwei Fingern :omg: gelöst waren, hab i erst mal alle Schrauben nachgezogen und den Kopf draufglassn.
Genau die Schrauben die i als erstes aufgnacht hab waren locker. Alle anderen aber gut fest. :gruebel:
Wie kann des sein. I hab die vor ca.500km gleichmäßig nachgezogen.
Motor am Felbertauern so überlastet, dass des Cu der Dichtung punktuell nachgegeben hat?
Glaubi fast nit.
Naja heit bei da Fahrt i die Arbeit und zruck wars auf jeden Fall dicht. :ugly: Mal schaun wie lang :weg:
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