Tankbeule womit spachteln?

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Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon motorang » Di 30 Jun, 2020 06:51

Hallo,
Stahltank Tenere,
nicht nur eingedellt sondern auch geknickt,
also ausbeulen eher unlustig.
Womit spachtelt man sowas zu, dass es auch hält und der Kitt nicht später aufgeht?

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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon kahlgryndiger » Di 30 Jun, 2020 07:00

Ich würde 2K-Epoxi Spachtel nehmen.
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon motorang » Di 30 Jun, 2020 07:43

Hi Andreas,
ja so grob dachte ich mir das auch.
OK ich präzisiere:
hat jemand hier gute Erfahrungen mit einem bestimmten Produkt gemacht das er mir empfehlen kann?

Beispielsweise gibt es welche mit Fasern und welche ohne. Benzinfest?
Einlagige Verarbeitung bevorzugt (kann an manchen Stellen 20 mm stark sein)

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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon kahlgryndiger » Di 30 Jun, 2020 07:53

Moin,
ich habe es bei Bedarf immer selbst angerührt weil alles vorhanden ist. Mit fertigen Produkten habe ich keine Erfahrung. Benzinfest sollten aber alle Epoxi Produkte sein.

Das hier z.B. sollte schon funktionieren:

2-komponentiger, lösemittelfreier Epoxid-Feinspachtel für den Einsatz im Über- und speziell im Unterwasserbereich auf allen gängigen Bootsbaumaterialien. Der Spachtel gleicht kleine Unebenheiten aus und füllt Haarrisse, er ist außerordentlich wasserbeständig und schrumpft kaum.

Lösemittel- und phenolfrei, daher geringe Geruchsbelästigung
Einfache Verarbeitung
Gute Haftung
Sehr gute Schleifbarkeit
Beständig gegen schwache Säuren, schwache Laugen; anorganische Salzlösungen, Benzin & Petrol, Fette und Öle
Technische Daten:
Topfzeit: ca. 45 Minuten bei 15 °C; ca. 15 Minuten bei 25 °C
Verarbeitungstemperatur: ab 12 °C
Härtung (bei 20 °C, 50 % relative Luftfeuchte):
Überstreichintervall: 6 Stunden
Erneuter Spachtelauftrag bei 20 °C nach max. 24 Stunden
Schleifbar innerhalb 24 Stunden
Die endgültige Oberflächenhärte ist nach ca. 5 Tagen erreicht.
Erhöhte Chemikalienbeständigkeit und Festigkeit wird durch anschließende Temperung bei 50 °C über 24 Stunden erreicht.
Flammpunkt:
A-Komponente >100 °C, B-Komponente >100 °C
Dichte bei 20 °C:
A-Komponente 1,8 g/cm³, B-Komponente 1,8 g/cm³
Härterzugabe: A-Komponente (Basis) : B-Komponenten (Härter) = 2 : 1 Gewichtsteile
Temperaturbeständigkeit des ausgehärteten Materials: 70 °C
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon motorang » Di 30 Jun, 2020 08:05

Ich glaub ich warte noch ein wenig ...
Solche Ansagen machen mich nervös:

Der Spachtel gleicht KLEINE Unebenheiten aus und füllt Haarrisse, er ist außerordentlich wasserbeständig und schrumpft KAUM


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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon Arne » Di 30 Jun, 2020 08:09

Karosseriezinn ?
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon sejerlänner jong » Di 30 Jun, 2020 08:12

Hallo Andreas
Meine Vorgehensweise:
Polyester Glasfaserspachtel für das grobe. Dann P. - Feinspachtel. Mit den Produkten von Presto kam ich stets gut klar. Wenn möglich die Schichtdicke von 10 mm nicht überschreiten.
Lesestoff zu dem Thema http://www.lackierung-von-a-z.de
Grüße
Karsten
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon motorang » Di 30 Jun, 2020 09:23

Arne hat geschrieben:Karosseriezinn ?


Ich glaub das gefiele mir besser ...
Danke für den Denkanstoß!
https://www.korrosionsschutz-depot.de/k ... seriezinn/

Dann muss ich doch mal meine Benzinlötlampe in Schuss bringen!

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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon lallemang » Di 30 Jun, 2020 10:30

Beim Zinn wär' zumindest grobes Ausbeulen gut.
Zinn führt mit 7.26g/ml halt schnell zu Übergewicht.
Ansonsten find' ich's sehr artgerecht ;-)
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon Arne » Di 30 Jun, 2020 11:12

ich nehm da die Heisluftpistole
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon motorang » Di 30 Jun, 2020 11:22

Arne, Du Fuchs! Welches Zinn bzw woher? Hab gesehen dass es da recht unterschiedliche gibt (Link in meinem vorigen Beitrag).

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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon hiha » Di 30 Jun, 2020 12:10

Karrosseriezinn hat keinen Schmelzpunkt sondern -bereich, dadurch ist es modellierbar. Zum Verzinnen der Oberfläche, dass sie was annimmt. ist eine Zinnpaste hilfreich, und zum Modellieren brauchst Du noch einen Buchenholzspachtel und Leinöl.
Schau mal, da:
https://www.korrosionsschutz-depot.de/k ... sseriezinn
Nur zum schauen.
Gruß
Hans
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon Arne » Di 30 Jun, 2020 12:27

ich hab mir einfach ein Set aus ebay besorgt, wichtig ist die Zinnpaste sonst klappt es bei Dilettanten wie mir nicht.
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon mex » Di 30 Jun, 2020 15:07

das mit dem zinn hab beim xt tank sogar ich hingekriegt. mit dem rumänischen kochspachtel war das gut zu modellieren. macht mehr spass als das gekitte...
alles wird anders - immer.
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Re: Tankbeule womit spachteln?

Beitragvon nattes » Di 30 Jun, 2020 15:35

Frag doch einfach mal im nächsten Lackierbetrieb nach.

Bei meinen gecleanten W Tanks wurde mit einer Spachtelmasse bis 15mm auf einen Streich gespachtelt.
Bis heute, nach 8 und 6 Jahren nichts abgelöst, oder abgezeichnet.
Verzinnen von großen Dellen ist viel aufwändiger und zeitintensiver. Vom Gewicht(einseitig) gar nicht zu reden.
Einem Bekannten ist der Tank so bei der Demontage aus der Hand gerutscht. :omg:
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