Frage an die XT/TT-Fachmänner

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon Richy » Do 15 Jan, 2026 21:16

Straßenschrauber hat geschrieben:Verstehe, in richtigem Gelände hat ein E-Starter tatsächlich Vorteile. Wünsch ich mir auch in manchen Situationen.
Mit Weichgepäck (Ortlieb) kann ich meine 43f problemlos antreten, aber ich nehm ja auch kaum was mit.

Mit den Moskos muss man diese schon sehr weit hinten montieren, damit man mit dem Fuß nicht an den Taschen hängenbleibt.
Das Vergaserproblem wirst Du auch bei einem anderen Motor haben.

Mag sein, aber mit einem E-Starter kann ich in 10s orgeln, wofür ich zu Fuß 1h brauche. :ugly:
Thema alternative Vergaser auf XT600 hatten wir hier schonmal:
viewtopic.php?f=3&t=19291&p=496547#p496583

Ja, auf Seite 6 sind meine Vergaser abgebildet. Da ging die Kiste noch. :ugly:
Zurückschlagen. Das ist schon so bei ganz leicht angehobenem Schieber.

Ich habe es heute nochmal probiert. Den Unterschied zwischen zurückschlagen und nicht macht an der Schieberöffnungsschraube weniger als 1/4 Umdrehung aus.

Die Ansaugstutzen sind neu und dicht.
Der rechte Vergaser ist komplett stillgelegt, heute nochmal ausgebaut und kontrolliert.
Ich habe dann (erstmal provisorisch) auf Handdeko umgebaut, da ich mit dem automatischen Deko das Problem hatte, dass beim "Klick" der Kolben kurz vor OT stand und somit ein Ankicken fast immer in die Kompression ging. Mit dem Handdeko hab ich das selber in der "Hand", damit geht das Kicken schon etwas besser.
IMG_20260115_200858_HDR1.jpg

Dann den rechten so einstellen, daß er erst bei etwas Öffnung des linken Vergasers loslegt. Also die Funktion des originalen YDIS-Systems nachbilden, das die Vorteile kleiner und großer Vergaserquerschnitte kombiniert, und Du hast nur EIN Leerlaufsystem.

Genauso war mein Plan und so hab ich es ja auch eingestellt.
Aber außer ein paar mal "pöffpöff" kann ich nichts rausholen. Egal ob mit oder ohne Kaltstartanreicherung, mehr Sprit oder weniger, bei ca. 19 von 20 Versuchen passiert genau nix.
Hintere Ansaugschläuche sitzen richtig? Luftfilter, Lufikasten durchlässig?

soweit möglich, ja. Es sind keine originalen Schläuche, sondern irgendwelche anderen ohne richtige Abdichtung zum Lufikasten, dort und an den Vergasern sitzen sie aber stramm.

Aber warum willst Du weg von der TCI der TT600R?

Will ich nicht, ich will nur weg vom Kickstarter.
Das mit der Iridium-Kerze probiere ich mal.
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Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon Straßenschrauber » Do 15 Jan, 2026 21:28

Manueller Deko ist schonmal gut.
Damit kommst Du auch bei abgesoffenem Motor weiter: Mit gezogenem Deko bei Vollgas 5, 6mal durchkicken.
Danach geht's oft wieder, wenn grundsätzlich Gemisch und Zündung in Ordnung sind.

Oft sind es ja mehrere Ursachen.
Die TT600R haben eigentlich immer Probleme in der Verkabelung, auch Zündverkabelung.
Hab ich ja schon geschrieben.
Das kenn ich zum Einen von meiner damaligen TT600R, und besonders von einer Werkstatt hier im Norden, die nur TT600R gemacht hat.
Komplette Elektrik neu war bei denen der Standard, sie wußten warum.
Die Werkstatt gibt's leider nicht mehr.

Auf dem Foto sind andere Schalter zu sehen. Auch von daher würde ich sehr gründlich nachsehen, ob alles ordentlich verkabelt ist.
Schau doch mal nach, ob die richtige Zündbox verbaut ist.
Bei meiner sah das orangene Kabel zur Zündspule gut aus, war es aber leider nicht.
Wie schonmal geschrieben, ich hab alles neu verkabelt, und das hat es auch gebracht.
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Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon Richy » Do 15 Jan, 2026 22:20

Naja, der Hobel lief ja, bis ich anfing, an den Vergasern rumzuspielen. Klar, kann man auch Flöhe zu den Läusen haben, aber sehr wahrscheinlich ist das nicht.

Das Polrad steht zumindest an der richtigen Stelle, die OT-Markierung ist auch im OT.

Die Zündbox ist die richtige, denke ich. Stecker und dergleichen sehen ok aus. Was nicht geht, ist der Seitenständerschalter, da ist wohl an der Box selber was hin. Das ist aber nur für den TÜV relevant, so weit bin ich noch nicht.
Der Killschalter funktioniert einwandfrei und auch der Rest der Elektrik funktioniert.
Werde dennoch mal Zündungsseitig alles durchpiepsen, evtl. eine andere Spule verbauen samt Zündgeschirr.
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Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon lallemang » Do 15 Jan, 2026 22:25

Was ich gelesen hab', ist das Anspringproblem die erleichterte Kurbelwelle.
BxH ist XT600 Standard.
Geht da 'ne normale KW rein?
Oder kann man mehr Schwungmasse installieren?
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Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon Straßenschrauber » Do 15 Jan, 2026 22:39

Seitenständerschalter an XT/TT600 sind tückisch.
Zum Testen würd ich den überbrücken.
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Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon Richy » Do 15 Jan, 2026 22:45

Straßenschrauber hat geschrieben:Seitenständerschalter an XT/TT600 sind tückisch.
Zum Testen würd ich den überbrücken.

Jo, der ist tot, aber direkt an der Box schon. Trenn ich den Kreis auf, geht der Motor nicht aus (also damals, als der Motor noch lief).
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Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon GrafSpee » Fr 16 Jan, 2026 19:18

Straßenschrauber hat geschrieben:Hier gibt's einen XT600-Vergaser :weg:


Und den dann an den Gerhard https://www.vergaserservice-redbaron.de/ schicken :weg:

Viele Grüße Jens
Wasn geiles Leben!

Die Franken wurden erschaffen,
weil auch die Bayern Helden brauchen!
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Re: Frage an die XT/TT-Fachmänner

Beitragvon Richy » Fr 16 Jan, 2026 20:53

GrafSpee hat geschrieben:Und den dann an den Gerhard https://www.vergaserservice-redbaron.de/ schicken :weg:

Warum willst du Färthard quälen? Das hat er nicht verdient! :smt009
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