Karre mit Hahn auf PRI geparkt, nach 3 Tagen bemerkt und bingo, Motor mit Sprit geflutet
Ja, ich wollte schon lange nach dem Schwimmerventil gucken, bzw. danach warum der Vergaser (VM38 Rundschieber) nicht einfach überläuft und nach aussen tropft.
Hab die Suppe unten am Ablass rauslaufen lassen - ca. 3einhalb Liter feinstes Öl/Sprit-Gemisch. Öl nachgefüllt und ne Viertelstunde den Motor ohne Zündung durchgepumpt. Dann gestartet, Motor lauft und klingt normal im Standgas. Bissle Gas gegeben, da hats metallisch geschnarrt/gescheppert - schwer zu beschreiben das Geräusch. Daumen war schon am Killschalter, nach der Reaktionszeit hatt ich den Motor aus.
Wieder ein Weilchen mit Deko getreten - nix ungewöhnliches zu hören, also nochmal angemacht, das Geräusch trat nimmer auf. Karre im leicht erhöhten Leerlauf 5min laufen lassen, alles normal. Also gut, fahr ich mal nen Meter oder zwei, zieh die Kupplung - oh, was ist das? Kupplung geht bis zum Griff ohne Widerstand? Hm. Zwei Zentimeter hab ich noch im Zug - also nachgestellt - Ok, Kupplung trennt und ich bin eine vorsichtige Runde um den Block fahren. Dabei war alles soweit 'normal'.
Die Frage die ich mir nun stelle: Was könnte da genau passiert sein? Druckstange gebrochen? Kann das passieren? Oder Kupplungsfedern irgendwie gelockert? Beläge geschrumpf? Was kann schlagartig ca. 2 cm Weg im Zug (dunno wieviel das in der Kupplung selbst ist) vernichten und nach dem Nachstellen scheint die Funktion soweit ok zu sein? Inwieweit kann die Spritflut ursächlich sein? Oder ist das reiner Zufall dass das genau jetzt passiert?
Ich werd den Deckel wohl mal runtermachen müssen



