An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so ...

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

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Beitragvon Roll » Fr 05 Jul, 2013 18:13

Grundlage der Wundfrage:
SRX gekauft, YDIS-Versager vollverschlonzt. Siehe Wartungsfred.
Mehrere Teile mehrfach gereinigt. Aber nicht ganz Alles zerlegt... .
Heute so gute 100 km Probefahrt gemacht.

Ergebnis: Extremes Ruckeln im Teillastbereich, setzt sich aber gefühlt auch bei Gaswegnahme fort.
Unter Vollast eher ruckelfrei, aber leistungsarm. Erstes Gefühl: Zu mager. Aber nur Gefühl halt.
Düsen und Nadelmaße hab ich grad nicht im Kopf, sollte aber recht original im Originalgaser sein.
Schwimmer(stand) schien okay, wäre aber nochmal nachprüfbar.
Nebenluft sollte ziemlich ausschließbar sein.

Anspringen tut se kalt zäh, auch bei hohen Temperaturen nur unter zeitweiliger Nutzung des Chokes und/oder Gas beim Leerhintreppeln. Braucht so 10-20 Kicks. Warm dagegen springt sie auf den ersten Dapper. Kinderleicht.

Morgen könnte Gasertag sein oder auch Anderweitiges, zur Lösung Hinführendes.

Fragen:
Wo fang ich an?
- Versagerkomplettzerlegung nochmalig inkl. FeinstReinigung?
- Spritfilter im Tank ausbauen und prüfen?
- Oder gar erstmal den spritfreien 2tHauptVerdächtigen, nämlich den Seitenständerschalter brücken? (Der war schon der Verursacher ähnlicher Probleme bei meiner ersten SRX, anno dunnemals, 1986 oder 1987; und das Problem hatte nicht nur ich). Und wenn ja, wo und wierum?

Zerstreute Grüße, Roll
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon fleisspelz » Fr 05 Jul, 2013 18:25

Wenns meine wäre würde ich erstmal den Vergaser SEHR gründlich reinigen. Falls es Dir hilft: ich kann sie für Dich ultrabeschallen...
...bei mir hier halt....
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Maybach » Fr 05 Jul, 2013 19:46

Servus Roll,

Vergaserreinigen ist immer gut, denn das klingt echt nach ein wenig zu mager. Das kann - nicht muss - auch daran liegen, dass der genannte Schlonz auch die verbauten Düsen zugesetzt hat. Grundsätzlich sind die Yamahas imme rrecht mager ab Werk eingestellt. Das ist ja nicht grundsätzlich schlecht, nur in Verbindung mit o. g. kann das zu putzigen Löchlein im Kolben führen. Aber das weißt Du ja bestens.
Und die Idee mit dem Filter-Saubermachen ist auch vorzüglich. Denn wenn die versifft sind (und das sind sie wahrscheinlich!), dann führt auch das zu Abmagerung.

Erst dann würde ich den Hauptständerschalter angehen. Den prüfen die hier übrigens bei den TÜVologen immer als eines der ersten Elemente.

Gruß

Maybach
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Wolfgang » Fr 05 Jul, 2013 20:25

Grüß dich,

bin zwar weder XT noch Vergaserspezialist. Aber wir hatten es so anno 14 - 18 folgendermaßen (bei der seligen R 50)
gemacht. Berg hoch gefahren, Benzinschläuche mit Zitronensäure gefüllt (vorher Schwimmerkammern entleert),

Dann mit eingelegtem großen Gang ohne Zündung den Berg runterrollen lassen. Die Zitronensäure hat sich durch die Vergaser geschlürft und (hoffentliche) den Schmotter aus den Düsen und Bohrungen gezogen.#

Weiß heute leider nicht mehr, ob wir damals erfolgreich waren. Ich meine ja. Unten sofort dann Benzinschläuche angeschlossen und normal gestartet. Vielleicht war es aberauch nur der Glaube daran.....

Ansonsten wäre wohl die Idee von Justus die bessere. Übrigens in Endersbach ist der Vergaserpapst der 70iger Jahre, Lammers oder so ähnlich. Der reinigt alle Vergaser, auch mit Ultra.


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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Roll » Fr 05 Jul, 2013 20:33

Maybach hat geschrieben:Und die Idee mit dem Filter-Saubermachen ist auch vorzüglich. Denn wenn die versifft sind (und das sind sie wahrscheinlich!), dann führt auch das zu Abmagerung. Maybach

Naja, ich hab mal reingeleuchtet gestern oder vorgestern und da sah der sehrsehr reinlich aus. Kann aber sicher was nachgekommen sein wegen langer Standzeit davor, denn es gibt Ablösungen am Einfüllstutzen und ne leichte Rostecke innen unten.
Zudem sieht die Dichtung noch super aus, so daß die sicherlich nach Öffnung wiederverwendbar wäre. Und im Zubehörfundus des Vorbesitzers ist eh nochmal eine. Nötigenfalls kann ich auch gleich die Kreuzschlitzschrauben ersetzen.
Maybach hat geschrieben:Erst dann würde ich den Hauptständerschalter angehen. Den prüfen die hier übrigens bei den TÜVologen immer als eines der ersten Elemente.

Gruß

Maybach

Ob die den prüfen oder nicht, ist mir wurscht. Notfalls findet sich immer irgendein Zug-/Druckschalter für vorübergehend. Auf Dauer jedenfalls haben die originalen meines Wissens (und auch leidvoller Erfahrung) NIE funktioniert.
Zudem erzähl ich dem TÜVologen gerne einen vom Pferd, nachdem mir schon vor über 25 Jahren beim allerersten SRX-TÜV der Prüfer erzählte: "Der Auspuff ist aber nicht original! Haben Sie da Papiere?"
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Roll » Fr 05 Jul, 2013 20:38

Wolfgang hat geschrieben:Übrigens in Endersbach ist der Vergaserpapst der 70iger Jahre, Lammers oder so ähnlich. Der reinigt alle Vergaser, auch mit Ultra.

Wolfgang


Und den gibts immer noch? So lange hält doch normal kein Papst :-D
In dem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, ob die Reinigung günstiger ist als ein funktionierender Gebrauchtvergaser. ?


P.S.: Kleine Randbemerkung --> Man glaube nie einem noch so vertrauenswürdigen Verkäufer, daß ein Moped draufsitzen und losfahren bedeutet; auch nicht wenns noch TÜV hat und vom Präsidenten vermittelt wurde (der kann da aber nix für!). Eher halte man sich an Michaels Aussage:
Michael hat geschrieben:
"Von Mädchen gefahren, alle Kundendienste, kein Winter, Schönwetterfahrzeug".

:smt005

Fröhlicher Frühjahrsputz. :wink:

Werd scho. :smt023

Gryße, Michael
:-D :wink:

P.P.S.: Und ich will Sonntag fahren und näxtes WE auch. Aber ich will kein Löchlein im Kolben!
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon fleisspelz » Fr 05 Jul, 2013 21:24

Schick her das Ding. Morgen in die Post , Montag hier, Dienstag zurück und kosten tuts garnix...
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon motorang » Fr 05 Jul, 2013 21:53

Hi Roll, hatt ich an der Tenere auch. Vergaser mit Membran?

Was half, vom Reinigen (Pressluft) abgesehen:
1) Vergaser trennen und mit NEUEN Schläuchen wieder zusammen
2) Sekundärvergaserkolben ganz sauber und trocken einbauen
3) Sek.vergaserbetätigung über Stellschraube einstellen, eher früh.

Dann ging es

Gryße !
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Roll » Sa 06 Jul, 2013 01:36

motorang hat geschrieben:Hi Roll, hatt ich an der Tenere auch. Vergaser mit Membran?

Ja genau, mit Membran.

motorang hat geschrieben:Was half, vom Reinigen (Pressluft) abgesehen:
1) Vergaser trennen und mit NEUEN Schläuchen wieder zusammen

Mal schaun, was an Schläuchen da ist.

motorang hat geschrieben:2) Sekundärvergaserkolben ganz sauber und trocken einbauen

Aha! :idea: Da könnt definiganztief was dran sein; der lief zwar relativ leicht, aber ein wenig Belag war drauf, der bestimmt noch abgeht. Wenn der jetzt minimal verzögert... .

motorang hat geschrieben:
3) Sek.vergaserbetätigung über Stellschraube einstellen, eher früh.

Jepp. Werde eh alle Schräubchen auf Änderungen vom Standard prüfen. Diese spezielle eher früh erschließt sich mir :gruebel: :idea:

Merci!
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon motorang » Sa 06 Jul, 2013 09:19

Der Sekundäre ist ja ein Drosselklappenvergaser, und die Drosselklappe wird vom Primären betätigt.
Der Unterdruck hebt dann per Membran den Sekundärschieber. Der muss superleicht gehen sonst hakelt es.

Den Betätigungsbeginn kann man per Stellschraube festlegen.
Die Schläuche sollten neu gemacht werden und sind original mit Drahtklemmen gesichert, kurze Kabelbinder gehen auch.

Viel Erfolg!
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Roll » Sa 06 Jul, 2013 21:08

motorang hat geschrieben:Den Betätigungsbeginn kann man per Stellschraube festlegen.


Mist, das hab ich jetzt (sonst siehe Wartungsfred) vergessen. Werd ich nach der morgigen Testfahrt nachholen.
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon mzart » Di 09 Jul, 2013 06:17

Moin Roll!

Schaue Dir den Membrankolben des Sekundärkolbens an. Hat der Riße? Ist er aufgequollen, lege diesen zwei Stunden in die Sonne, dann zieht der sich wieder zusammen.
Wie sehen die Nadeldüsen aus? Bei den rumpligen Eintöpfen können die mit den Jahren auschlappern. Ersatz ist bei Yamaha teuer, pro Düse 30€.

Komplettzerlegung des Gasers & Reinigung im Ultraschallbad in einer Moped- oder Autowerkstatt. Die haben Profiutraschallbäder. In meiner Werkstatt zahl ich dafür 20€.

Drosselklappe muß wagerecht "liegen" wenn der Gaser ganz offen ist, steht die Klappe schräg, an der Justierschraube Klappe gerade stellen.

Gemischschraube bei 2,5

Hier was zum Nachschlagen ...
http://www.xt600.de/xt_werkstatt/+special/-special-vergaser/vergaser.htm
http://www.xt600.de/xt_werkstatt/_sonstiges/-vergaser_pdf/vergaser_2.pdf
http://xt-wiki.de/wiki/index.php/XT_600_Vergaser
http://www.660er.de/Tenere/Vergaser.htm

Ich glaube Dein Gaser hat auch nen Membransekundärgaser. Den kannste mit einem Zwischenring der zwischen Vergaserdeckel & Vergasergehäuse gesetzt wird optimieren. Son Ring kostet bei mir 15€, sonst 50€. Dann wird die Kapilaröffnung im Gaserkolben auf 3/4mm aufgebohrt. Damit wirste Dein Moped nicht mehr wieder erkennen.

Isch habe einen XTZ 660 Gaser rum zuliegen. Im sehr guten Zustand. Der XTZ 660 Gaser wird als Optimierungsmaßnahme für die 600 XT empfohlen. Bei Interesse kann ich Dir den zuschicken, baust den ein & wenn Du Ihn behalten willst, finden wir nen Preis.

Sonnigst Nadja
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Roll » Di 09 Jul, 2013 19:00

Nadja,
das ist sehr viel Input auf einmal. Danke!

Ich werde Eins ums Andere abarbeiten, was mir mein Hirn so nahe legt.
Werde auch Deine links lesen und über den Gaser nachdenken. Funzender Tauschvergaser zum Testen war eh schon im Kopf.

Was Du am Gaser ansprachst, da sollte so ziemlich Alles stimmen. Ich weiß von 3 Umdrehungen statt 2,5; aber die täten kaum so nen krassen Unterschied machen.

Aber halt Alles meiner Reihenfolge nach.
Heute hab ich erstmal auf die übliche 7er Kerze rückgerüstet, weil ne 8er drin war. Lief schon besser.
Da die Kerze aber eher schwarz daherkommt, glaub ich inzwischen weniger an Vergaserprobleme, die zu mageren Lauf bedingen täten. Eher Stromiges. Übermorgen wird erstmal der Seitenständerschalter gebrückt, auch wenn mir diese Ursache kaum einer glauben will. Aber ich habe da Erfahrungen... .

Dann Kabelsalat und Durchgänge dorten prüfen. Zündkabel, -stecker, alles Stromige.
Zudem hat der Vorbesitzer diverse Feinheiten eingebaut, die Öltemperatur messen, Schaltzeitpunkte anzeigen etc. Da das Gezeugs recht optimistisch verbaut ist, weiß ich nicht, ob das nicht auch zu Störungen führen kann. Da müssen erstmal mögliche Zusammenhänge eruiert werden.
Dann mal weitersehen.

Merci, Roll!
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon mzart » Mi 10 Jul, 2013 07:30

Moin Roll!

Schau Dir mal die Motorentlüftung an. Die geht dummerweise in den Luftfilterkasten & kann die Ansaugluft überfetten.
Abhilfe schaft das Loch mit nem Bolzen im Lufikasten zu schließen & die Motorentlüftung zur/auf die Kette zu legen, zusätzliche Schmierung.
Durch diese kleine Maßnahme wird der Motorlauf spührbar besser.

Ist Deine CDI/Blackbox in ordnung?
Für die 660 gibt es eine neu abgestimmte CDI von Bill ausm Skorpion Forum, damit läuft der Motor viel besser & ist oben offen. Hast Du schon mal ne 660er original CDI verbaut?

Wenn Kerze schwarz, läufts zu fett. Gasereinstellung prüfen.

Wie sind die Düsennadeln? Die können auch mit der Zeit ausschlappern.

Ich hatte mir extra 'n Schnüffelstück an nen Krümer braten lassen, um so den Gaser mit Lambdasonde einzustellen.
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Re: An die Herren XT-600-Kenner, Versagerspezialisten und so

Beitragvon Roll » Mi 10 Jul, 2013 18:55

mzart hat geschrieben:Moin Roll!

Schau Dir mal die Motorentlüftung an. Die geht dummerweise in den Luftfilterkasten & kann die Ansaugluft überfetten.
Abhilfe schaft das Loch mit nem Bolzen im Lufikasten zu schließen & die Motorentlüftung zur/auf die Kette zu legen, zusätzliche Schmierung.
Durch diese kleine Maßnahme wird der Motorlauf spührbar besser.

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Wie sind die Düsennadeln? Die können auch mit der Zeit ausschlappern.

Ich hatte mir extra 'n Schnüffelstück an nen Krümer braten lassen, um so den Gaser mit Lambdasonde einzustellen.

- Eh ich ne Lambdasonde einsetz, fliegt die Kiste raus.
- Das mit dem Lufikastenloch mag in Ordnung sein - aber das Problem ist für so ne einfache Angleichung zu groß.
- CDI weiß ich nicht - ich weiß nur, daß ich ein Moped gekauft habe, das bis zum Abstellen offiziell super lief und daß
danach der Versager zugepappt und verschlonzt war.
- Nadeln sehen gut aus.

Zu fett per Kerze ist klar, die Ursache nicht.
Ich schließe den Versager zu 98 % aus.

Bleibt Strom irgendwelcher Art zunächst.
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