von hiha » Mi 26 Aug, 2015 10:21
Der Pfred entgleist. Es geht hier um Getriebeöl, und nicht um Zweitaktöl, Getrenntschmierung, Ölmischsäulen.
Dazu hatte ich was geschrieben, weil es aber mit meinem Geschreibsel in letzter Zeig gern mal Unmut gibt, hab ichs gleich wieder gelöscht.
Nochmal in allgemeiner Form:
Im Schaltgetriebe des Zweitaktmotors ist ein Öl. Das Öl schmiert, im Gegensatz zum Viertakter, NUR das Getriebe. Yamaha hat bis zu den Spätsiebzigern normales Motoröl 10W30 vorgeschrieben, weil das immer problemlos mit Nasskupplungen umgehen konnte. Getriebeöle hingegen, die ja oft recht aggressiv sind, haben ganz gern mal Kupplungsbeläge aufgelöst, weshalb sie nicht empfohlen wurden.
Heutige Motoröle müssen für Nasskupplungen geeignet additiviert sein, was durch die japanische Norm JASO MA oder besser, gekennzeichnet wird.
Ansonsten kann man meist auch mild legierte Getriebeöle verwenden. Die Menge der Legierungsbestandteile ist durch das Anhängsel "GL" und einer Zahl gekennzeichnet. So ist ein SAE80 GL3 weniger "scharf" als z.B. ein GL5, mit dem man bei MZ-Kupplungen gelegentlich aufgelöste Kupplungsreibbeläge bekommt, und das auch Simmerringe nicht immer klaglos verdauen.
Gruß
Hans
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hiha am Mi 26 Aug, 2015 10:42, insgesamt 1-mal geändert.