Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi

So 26 Jul, 2015 20:35
junakreiter hat geschrieben:Fürn Uwe vielleicht hat er so ein Teil:


lg, Alex.
Ich schau mal....
Uwe
Mo 27 Jul, 2015 20:05
Zum Thema Leder wiederbeleben:
sofern das Leder noch nicht ganz brüchig ist, selbiges handwarm mit dem Fön erwärmen. Dann Lederfett einmassieren, und zwar satt. Keinesfalls Lederöl. Das sieht zwar auf den ersten Blick gut aus, aber das Lederöl geht nur in die Zellwände des Leders - wo es aber niXS nutzt. Das Fett hingegen sollte nach manchmal mehrmaligem Vorgehen in die Zellkerne eindringen und damit das Leder wieder so geschmeidig wie früher machen.Übrigens: man kann Leder, das nur mit Öl behandelt wurde ganz leicht feststellen. Es hat keine Reißfestigkeit mehr.
Nun mag sich der eine oder andere fragen, warum ich das weiß. Ich hatte das Glück einen Sattlermeister alter Prägung noch zu kennen - der hat mir das verraten. Und das Lederfett, das er bis zu seinem Tod anrührte, war ebenso vorzüglich wie dessen Geruch - sagen wir: gewöhnungsbedürftig.
Maybach (der sich seine ganzen Zaumzeuge und Teile des Sattels selber gemacht hat)
Mo 27 Jul, 2015 20:52
SaS, i find nix
Uwe
Di 28 Jul, 2015 07:12
Danke für die Ledertipps. Ich werde das mit dem Fett mal ausprobieren.
Di 28 Jul, 2015 08:16
Lederöl wende ich bei DICKEM Leder an und gerne dort, wo ich Fett nicht einmassieren kann, z.B Messerscheide von innen oder an den Stellen, wo die Riemen vernäht sind. Mein Sattelzeug ist jetzt über 40 Jahre alt und besonders das dicke Lederhalfter ließ sich mit Öl gut pflegen. Obwohl es über 20 Jahre ständig im Freien benutzt wurde und im Winter oft wochenlang nicht trocken wurde, ist es immer noch sehr gut und hat seine Reiß-Festigkeit behalten.
Lederfett ist zur regelmäßigen Pflege natürlich die bessere Wahl, besonders dort, wo man es gut einmassieren kann. Leider habe ich in den letzten Jahren mit Lederfett schlechte Erfahrungen gemacht. Seit mein alter Vorrat aufgebraucht war und ich eine neue Dose Fett verwende, fing das Leder an zu schimmeln. Ich habe darüber schon berichtet. Vor einigen Monaten habe ich das neue Lederfett mit etwas Essig gemischt und seitdem ist kein Schimmel mehr aufgetreten und das Leder ist geschmeidig geblieben.
Mit dem Fön bin ich vorsichtig. Zu viel Hitze tut dem Leder nicht gut. Meine Haare vertragen es ja auch nicht. Ich nehme eine kleine Blechdose und wärme darin auf dem Herd die benötigte Menge Lederfett an. Einmassiert wird es mit den Händen, ohne Lappen. Erst danach mit einem Lappen abreiben
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