Hallo zusammen!
Ihr scharrt ja mächtig mit den Hufen - finde ich super, etliche Kiste virtuelles Bier für Euch (oder echte, wenn wir uns 'mal treffen)!
So dusslig habe ich mich anscheinend noch nie angestellt, um eine Konstruktion zu erklären

. Neuer Versuch...
Also, im Vorder- wie Hinterrad ist eine Hülse, auf der die Lager sitzen. Hier die Tafel auf der Ersatzteilliste des Vorderrads, die Hülse 14 ist da listig versteckt, geht aber durch das ganze Rad durch. Auf dieser Hülse sitzen die Radlager.

In der Schwinge ist die Lagerhülse von der Geradweg-Federung/Achsaufnahme hinten eingebaut. Zu deutsch, die gesamte Achse ist in Rohren geführt und läuft nicht auf Lagern.
M16 außen ist gut, innen weniger, weil ich sonst auf Reisen zwei Schlüssel oder Schlüssel und Nuss mitnehmen muss, und wir müssen auf's Gewicht achten.
Zu den Fragen:
Das Material ist 42CrMo4
Jo, sollte passen.
1. Ich Interpretiere die beiden Enden als 14 mm Durchmesser, da wird sich ein M16 Gewinde nicht ausgehen
Eine neue Skizze ist angehängt, außen M16 × 2, innen M 14 × 1,5 mm.
2. Läuft da irgendwo ein Lager drauf? Sprich ist Toleranz J7 ausreichend
16,0 mm passt entsprechend Mitte der 1950er Jahre

. Lager laufen da nicht drauf, allenfalls ist die Hülse nicht mehr perfekt maßhaltig - aber das bekomme ich selbst klar.
4. Soll ich die Oberfläche vergüten?
Das sollte bei dem Stahl nicht nötig sein, auch wenn ich kein Metaller bin.
5. Soll ich die Muttern mitliefern?
Nein danke, da kümmere ich mich schon selbst drum, und statt moderner Teile gibt es da konventionelle Muttern oder Hutmuttern oder Kronenmuttern und Federringe.
6. Wenn ja, dann in welcher Ausführung? (Nylstop, verzinkt, verchromt mit Fransen?)
Sehr freundlich, aber entfällt

.
7. Soll am "kurzen Ende" eine Hutmutter verstiftet werden?
Die verstifte ich selbst oder versehe sie mit einem Splint à la dreckbratze, der hier die Fahrschulprüfung bestanden hat beim Einparken:

Nochmal ganz herzlichen Dank an alle für die Hilfe im theoretischen und praktischen Teil!
Cheers, Langer