lallemang hat geschrieben:...und als der Schraubereifortschritt die Reichweite deutlich über die
Zurückschiebgrenze brachte, stieg der Improvisationsdruck erneut...

Ach Peter, ich hab doch eben erst Tante Enfield 2km geschoben, in Winterbekleidung und Herbstsonne...

Zuryck zum smarten Thema:
Habe nun nach (von mir behaupteter) Instandsetzung sämtlicher Hardware die Software verdächtigt.
Und ein hardwaremäßiges Manometer im Ansaug/Ladetrakt per T-Stück und Schlauch angepfriemelt.
Als Tool-Loser sodann ein Smart-Center mit Auslesen des Fehlerspeichers und Update auf letzte passende Steuersoftware beauftragt.
Um 60 Öcken ärmer damit gestern folgende Erkenntnisse gewonnen:
* Fehlerspeicher war leer!
* Die neue Letztstand-Software erlaubt immerhin pro einmal neu starten (ohne Akku-Abklemmen also) das Erlebnis _eines_ Turbo-Einsatzes mit ca. 1,5 absolut-bar (also +0,5atü) Ladedruck.
Ab dann wird irgendwie (vermutlich per Drosselklappen-Öffnungsverweigerung und Einspritzmengenlimitierung) die Karre in den Schonmodus versetzt.
Das ist jedenfalls kein Zustand, der mit der gelben Motorkontrolleuchte signalisiert wird.
* Nochwas: Also - die Wastegate-Druckdose wird per "Taktventil" sw-gesteuert mit Ansaugunterdruck zugenuckelt=WG geschlossen,
bzw. mit WG-Überdruck angeblasen=WG geöffnet. Das "Zunuckeln" halte ich für komplett entbehrlich, da die Federvorspannung der Dose im
eingebauten, korrekt justierten Zustand das WF ohnehin zudrückt. Und ob das "Zunuckeln" für eine schnelle, trägheitsarme WG-Steuerung wirklich
erfoderlich ist, bezweifle ich mal in Anbetracht der ziemlich tierischen Federkraft.
* Man findet im Netz übrigens Kaputt-Bilder von diesem Polypropylengeschwür auf dem Ansaugrohr, welches nur als Druckpuffer für die WG-Dosensteuerluft dient.
Erwärmt vom Auspuff, worauf sich der Tinnef aufbläst/einschrumpft, bis ein darin ein Loch entsteht, womit das WG irgendwann unsteuerbar geschlossen bleibt.
Turbo-Mode by overheating, juchu. Da hylft dann auch nur noch Leistungsreduktion per Einspritz-/Luftmengenbegrenzung.
Meins ist neu & dicht & per Glaswolle/Alu thermisch geschützt, hoffentlich.
Nun - es gibt bei dem Ding weiters keinen Luftmengenmesser (Horrorgeschichten zu LMM und Mercedes A140 später mal, am Lagerfeuer).
Dafür einen Ansaugtemperatursensor (noch unentdeckt, maybe verdreckt) und diese Drosselklappen-Stelleinheit.
Mag auch versifft sein von früherem Turbo-Ölverlust-Schaden. Bremsenreiniger wär ja erfunden.
Hab ich schon erwähnt, daß nun alle 6 Kerzen neu sind und alle 3 Zylünder 10 bar Kompression schaffen nach ein paar Hüben?
Wenigstens sind damit Kopf & Dichtung in Ordnung.
Ich könnte nun anfangen, mit dem zweiten gesunden, baugleichen Smart auf Verdacht Teile zu tauschen.
Nur steht der leider 25km weiter und wird angeblich dringend gebraucht. Würgs.
(to be continued, Vespa first!)