Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon Egon Damm » Do 12 Feb, 2015 23:32

ich hab da so ein Ostblockdreirad. Mitgeliefert wurden ca, 20 gebrauchte Zündkerzen.
Alle funzen. Nur Bosch, NKG usw. nicht.

Was schert mich Platin Iritium und Konsorten. Das ist Technik von Heute und auf die modernen Motoren abgestimmte Sachen
in Verbindung mit unserem modernen Treibstoff in Bezug auf Abgasminimierung und Leistungssteigerung.
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon klesk » Do 12 Feb, 2015 23:41

In der 660er werkelt jetzt 86000 km eine Iridiumkerze, also die kompletten 4 Jahre die ich sie hab. In der 600er Xt und im Teneregespann wars auch so, die Tt hatte irgendein NGK 3€ Teil und lief damit paar Tausend Km super, kurz vor Abgabe an Richy gabs auch so ein Iridiumteil aber es hat sich dadurch nix geändert. Die Schwalbe und TS haben gute alte Isolator Spezial drin;-) laufen auch super.
Mit Bosch hatte ich an der 350er Tt 4 Ausfälle mit nagelneuen Kerzen in kurzer Zeit, auch der böse Golf und die Pappe mochten Bosch nicht. Ich bleib also bei NGK.

Gruss Chris
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon LeMansII » Fr 13 Feb, 2015 13:17

Bei NGK auf das Herstellungsland achten. Wenn "Made in France" drauf steht, am Besten gleich wieder zurück über die Theke schieben. Die taugen nix, nur "Made in Japan" ist die gute Kerze. Das Absaufen kann ich auch bestätigen, Oft danach nicht mehr wiederbelebbar.
Komischerweise mag mein ETZ Gespann die NGK's gar nicht, die rauchen schneller ab als ich sie wechseln kann. Darum hier die Beru-Isolator .

- LMII seit 19 Jahren nur Bosch, und immer nur auf Verdacht gewechselt. Absolut unauffällig, mit UK-Zündung.
- in der BSA B441 ist eine Champion verbaut, die dürfte mittlerweile min. 35 Jahre alt sein. Funzt.
- CB550F1 seit jeher nur NGK, aber da habe ich auch schon pfuschneue weggeschmissen, weil sie wegen verstecktem Zündfunken direkt abgesoffen sind.
Gruß,
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon Dreckbratze » Fr 13 Feb, 2015 16:24

bei den emmen die guten isolator und wenns nur aus nostalgie ist :grin:
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon hiha » Fr 13 Feb, 2015 16:45

Ich kenn genügend Leute die Stein+Bein schwören, dass Beru-Isolator nix taugt, nur orignal DDR-Isolator.. Naja.

Gruß
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon Dreckbratze » Fr 13 Feb, 2015 16:48

die meinte ich ;-)
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon klesk » Fr 13 Feb, 2015 18:30

Jep genau die...
Der Hauptunterschied zwischen etwas,was kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann,besteht darin,dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es kaputtgeht,herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon ETZChris » Fr 13 Feb, 2015 18:37

Beide, beru-Isolator und die originalen Funken prima in den MZ.
Der Rest fuhr immer prima auf normalen NGK, gibt's halt beim Teilehöker um die Ecke.
Gruß
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon Egon Damm » Fr 13 Feb, 2015 20:09

also bei den Alteisenteilen scheint es bei mir an der Fahrweise zu liegen. Trödel und zuggel ich durch die Gegend, bleibe
stehen, schaue ich erst immer nach dem Zündfunke. Ist der vorhanden, wechsel ich die Zündkerze und gut ist. Zu Hause
mache ich die dann wieder sauber und verstaue die im Bordwerkzeug. Keine Ahnung wie lang die halten. Tausche einfach
und der Hobel läuft.
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon scheppertreiber » Fr 13 Feb, 2015 20:52

Egon Damm hat geschrieben:also bei den Alteisenteilen scheint es bei mir an der Fahrweise zu liegen. Trödel und zuggel ich durch die Gegend, bleibe
stehen, schaue ich erst immer nach dem Zündfunke. Ist der vorhanden, wechsel ich die Zündkerze und gut ist. Zu Hause
mache ich die dann wieder sauber und verstaue die im Bordwerkzeug. Keine Ahnung wie lang die halten. Tausche einfach
und der Hobel läuft.

Ein Schächtelchen mit Zündfunken sollte man immer dabei haben. Ich wißt ja,
einmal zu schnell in die Kurve ... wie schnell ist der verloren :smt049
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon Herbert aus Hamburg » Fr 13 Feb, 2015 21:52

Bei MZ (ETZ) hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht mit Bosch w2ac/w3ac , NGK b9hs und Champion.
Letztere sind auch sehr gut bei alten Motoren die ihr Öl nicht mehr so halten können.
Beru hab ich selten gehabt, die waren unauffällig. Die echten sozialistischen Isolator waren klasse.
Damals.
Mit Religiösen zu diskutieren ist, als würde man Schach gegen eine Taube spielen. Es ist gleichgültig, wie gut man das Spiel beherrscht,
die Taube wird die Spielfiguren umschmeißen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als habe sie gewonnen.
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon Lederclaus » Fr 13 Feb, 2015 22:27

Ich will mal etwas aus dem Werkstattalltag plaudern:
Bei Harley setze ich eigentlich Championg ein. Selber Hersteller wie original, hält gut und unauffällig, keine Probleme

Meine Ural hab ich am Anfang mit Boschkerzen gefahren. Immer Probleme, immer eine Schachtel Kerzen dabei. Seit ich durch Zufall unterwegs mal auf NGK umgestellt habe, wechsel ich die Dinger, wenn der Sechskant abgerostet ist.
Inzwischen baue ich auch in die Kunden- Urals nur NGK ein. Aber wie die Vorschreiber auch schon schruben: Wenn die Dinger neu sind und gleich mal absaufen, sind sie kaputt. Zum Einstellen hab ich immer gebrauchte Kerzen da, die ich dann zur Übergabe gegen neue tausche.
Mit meinen BMWs hab ich mit NGK kein Glück gehabt. Der Wärmewert stimmt da nicht richtig. Immer weiße Kerzen, egal mit welchem Gemisch und welcher Einstellung. Das geht bis zu Schmelzperlen am Isolator. Mit Bosch ist alles schön.
Hält lange, Farbe in ordnung, keine Startschwierigkeiten. Sowas bau ich auch bei der Kundschaft ein. Keine Klagen.

Jeder fährt etwas anders, jede Mopete ist etwas anders eingestellt. Vielleicht ist eine Zündung nicht mehr so richtig gut, eventuell haben die Vergaser ein Leid. Von daher kann man bei den älteren und alten Motorrädern kaum eine Generalempfehlung geben. Und etwas Religiösität ist wohl auch mit dabei...
Look!
Is it a Stock Broker?
Is it a Quantity Surveyor?
Is it a Church Warden?
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon scheppertreiber » Fr 13 Feb, 2015 22:45

Irgendwie grenzt das alles an Voodoo :wink:

Jeder hat da halt andere Erfahrungen, ist ok so. Logisch ist es nicht :ugly:
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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon KNEPTA » Fr 13 Feb, 2015 22:47

scheppertreiber hat geschrieben:Irgendwie grenzt das alles an Voodoo :wink:

Jeder hat da halt andere Erfahrungen, ist ok so. Logisch ist es nicht :ugly:


Und das aus deinem Mund :-D
Russe und Salz, dann zerfallt´s !
Bdd. Ein Tag wie eine Woche.
Nix is gölber wie Gölb wie Gröllgölb sölber

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Re: Der Zündkerz - eine Art empirischer Ölthread sozusagen

Beitragvon Uwe Steinbrecher » Fr 13 Feb, 2015 22:48

scheppertreiber hat geschrieben:Irgendwie grenzt das alles an Voodoo :wink:

Natürlich! Ist ja auch: eine Art empirischer Ölthread sozusagen
„Schlechte Vorbereitung ist eine solide Basis für Abenteuerreisen.“
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