Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon Christoph » So 21 Jun, 2015 13:58

High Hans,
sooo unbekannt sollte das eigentlich nicht sein:
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon hiha » So 21 Jun, 2015 18:25

Das ist seit >30 Jahren normalerweise Weißbuche. Ausser eben bei ganz alten Sachen...
Aber alte Modellbauer kennens noch.

Gruß
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon Christoph » So 21 Jun, 2015 19:14

High Hans,
na die sind beide aktuell noch so erhältlich.
http://www.ulmia.de/Deutsch/Ulmia-Anrei ... kzeuge.htm
http://www.ulmia.de/Deutsch/Ulmia-Hobel ... -Putzhobel
klar Weißbuche gibts auch...
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon hiha » So 21 Jun, 2015 19:38

Tatsächlich :shock:
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon Maybach » So 21 Jun, 2015 19:42

Pockholz


Ich habe da so große, ca. 10 kg schwere Hämmer in Erinnerung, mit denen man Pflöcke einschlagen konnte. Vorher mussten wir die Dinger irgendwie immer sinnlos weit tragen ...

Aber die Schlegel waren recht haltbar.
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon schnupfhuhn » So 21 Jun, 2015 23:03

Zurück zum Thema:

Heute mal das Teilekonvolut ausgegraben. Es sind da: Rothenberger Roxy 400L , also Flasche 2L O2, Druckminderer, Handstück, Düsen 1/1,5/2 und ein kleines CFH Gerät mit 110Bar Einweg Sauerstoff und irgendwas als Brenngas, würde sagen Propan.

Die Düsen vom CFH Gerät sind nummeriert, die Nummern entsprechen aber keineswegs dem Durchmesser. Die Nummer drei dürfte um die 0,5mm haben.

Die Düsen vom Rothenberger Gerät haben wirklich die Nummern als Durchmesser in Millimeter.

Jetzt mal einen Blick auf die Brenner:

Rothenberger Brenner hat extrem kleine Durchlässe in den Handventile, ich würde mal sagen 1mm Durchmesser und die werden per Düse freigegeben, ist eingewalzt, man kann also nicht sehen ob das zylindrisch auffährt oder ob da ein Kegelsitz ist.

Anders der CFH Brenner, der hat echte, per doppelten O-Ringen abgedichtete Kegelventile.

Jetzt das Zuckerl: die Rothenbergerdüsen passen vom Gewinde (M6x1) auf den CFH Brenner und die Größe 2,0 macht eine recht zornige Flamme. Ich werde mal unbedarfte Seele spielen, mir eine 2er Düse nachkaufen und meine alte 2er Düse auf 3mm aufbohren um zu sehen was dann noch kommt.

Was beide Geräte gemein haben sind die abartig gstarrigen Schläuche. Aber das kann auch am Alter liegen, das Rothenberger ist von vor 1988.
Das CFH steht auch schon 5 Jahre in der Werkstatt.

Bei beiden ist der Propanschlauch gut, der Sauerstoffschlauch im Jenseits.

Gruß,
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon schnupfhuhn » Do 25 Jun, 2015 09:38

Hans,
was war das denn für ein Lot mit dem Du den Guzzibuffel gelötet hast? Zwecks auf einen Haufen modellieren können?

Gruß,
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon hiha » Do 25 Jun, 2015 09:52

Fontargen AF101, also CuNi10Zn42 mit Flussmittelumhüllung. Zum Auspufflöten scheinbar sehr geeignet, da es zu den höherschmelzdenden Loten gehört, mit einer Arbeitstemperatur von 910°C.

Gruß
Hans
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon schnupfhuhn » Di 04 Aug, 2015 11:42

Hab jetzt auch mal Testweise an einem total vermoderten und verrosteten XT Auspuff herumgelöten, mit den Flussmittelgefüllten Stangerln von Rothenberger aus dem Baumarkt. Grob freibürschteln, reduzierende Flamme, nochmal zum anrauhen mit der Feile einen Rutscher, Flamme jetzt neutral, Flussmittel extra und dann gib ihm mit der 2er Düse.

Geht recht gut, das Lot von Rothenberger ist ein CuZn40, Schmelzpunkt 910°, laufen tut es recht schlecht, ist also eher was zum modellieren und Häufen machen. Hinten ist der Buffel jetzt wieder Dicht. Aufwand: 15 Minuten mit her- und wegräumen, Kosten: 5er für die Lotstangerln, 4e sind danach noch über. Nochmal ein 5er fürs Flussmittel extra aber das braucht man eh. Unschön: Das Flussmittel ist nicht sehr gesund, das schreibt einem der Rothenberger aber nur innen auf den Beipackzettel. Da also für gute Belüftung sorgen.

Zum Vergleich hab ich noch ein Fontargen 210K ausprobiert, das ist das gleiche in grün, auch 910°, nur läuft dieses Lot wie Wasser. Das benetzt um Welten besser und zieht auch noch in den kleinsten Spalt hinein.

Nächster Versuch der kommt: Weissblech auflöten. Sardinendose oder so.

Gruß,
Andreas
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon hiha » Di 04 Aug, 2015 12:16

schnupfhuhn hat geschrieben:Nächster Versuch der kommt: Weissblech auflöten. Sardinendose oder so.

Hart oder weichlöten?
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Re: Investitionsbehirnung: Hartlötkofferl

Beitragvon schnupfhuhn » Di 04 Aug, 2015 18:58

Was ich find. Am schlausten wär wahrscheinlich ein 0,5er Blecherl das ich vorher mit dem Hartlot beschichte... dann pappts sicher ;)

Gruß,
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